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Vergesst Auschwitz!: Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israel-Frage [Gebundene Ausgabe]

Henryk M. Broder
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

12. März 2012
Vergesst Auschwitz - bevor es zu spät ist!

Die Deutschen leiden an Hitler wie andere an Schuppenflechte. Aus dem Versuch, sich gegen die eigene Geschichte zu immunisieren, ist eine Autoimmunerkrankung geworden. Ob es um den Einsatz in Jugoslawien oder in Afghanistan geht, um Atom- oder Gentechnik, Stammzellen, Sterbehilfe - immer steht das Nazi-Menetekel an der Wand und fordert seinen Tribut. Das ritualisierte Gedenken verschafft keine Erleichterung, es ist nicht mehr als eine leere Geste, eine Ablenkung von der Gegenwart - oder noch Schlimmeres.


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Produktinformation

Interview mit dem Autor: Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag (12. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813504522
  • ISBN-13: 978-3813504521
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 158.441 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„(…) eine schneidende Entrüstung, eine polemische Intervention, die die feuilletonistischen Spitzen des Jungen Deutschland geradezu stumpf aussehen lassen.“ (Deutschlandfunk "Andruck")

„(…) Brillant geschrieben, mit zynischer Rhetorik gewürzt und in seinen Beweisketten nachdenklich machend (…).“ (Badische Zeitung)

„Broders Buch ist scharfzüngig, polemisch. Aber die Beispiele machen nachdenklich.“ (Hörzu)

„Broders polemische Abrechnung mit unserer Erinnerungskultur ‚Auschwitz‘ ist die deutsche Metapher schlechthin.“ (Der Neue Tag)

„Eine scharfzüngige Abrechnung mit Anpassern und politisch Überkorrekten.“ (Schweizerzeit (CH))

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Henryk M. Broder, geboren 1946 in Kattowitz, gehört zu den bekanntesten Publizisten Deutschlands, ist Mitbegründer des politischen Blogs „achgut.de“ und schreibt für die „Welt“. Er lebt in Berlin und Virginia/USA.

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61 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geschichte ist nicht fair... 22. April 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
...das erkennt Henryk M. Broder am Ende seines Buchs -Vergesst Auschwitz!- sehr gut. Ist Henryk M. Broder fair? Da ist bei der Antwort Vorsicht geboten. Ich mag Henryk M. Broder, seit ich ihn(aus Publikationen und Film- und Fernsehauftritten) kenne. Der Mann ist intelligent, herrlich quer denkend und clever. In den letzten Jahren ertappte ich mich jedoch hier und da bei dem Gedanken, dass die Altersmilde um Henryk M. Broder einen weiten Bogen gemacht hat. Wenn der Journalist jemanden ins Visier nimmt, dann kann jedes Wort zur Fallgrube und jeder Satz zu einem dunklen Verlies werden. Gerade in Themenbereichen wie dem Holocaust oder Israel, ist das ein Kinderspiel. Da lauern vermintes Gebiet, Stolperstricke, Selbstschussanlagen und Heckenschützen an jeder Ecke. Ich hoffe trotzdem, eine Rezension zu Broders Buch schreiben zu können, ohne mich dabei in einem swimmingpoolgroßen Fettnäpfchen zu ersaufen.

Da ist zunächst einmal der Titel. Der ist ziemlich reißerisch. Autor und Verlag sei das erlaubt, aber der Titel weckt Erwartungen, die das Buch nicht erfüllt. Broder deckt nicht die antisemitische Grundhaltung im Nachkriegsdeutschland auf, oder zeigt einen Weg aus dem Dilemma der Nachkriegsgeborenen, die um das deutsche Schicksal nicht herum kommen können(das eigentlich auch gar nicht wollen). Vielmehr nutzt Broder seinen Text, um mit einigen, seiner Meinung nach, "ewig Gestrigen" abzurechnen. Ob das "Die Linke" ist oder der KenFM Moderator Ken Jebsen. Da ist Broder gnadenlos und oft auch tief verletzend. Für mich wurde das klar, als ich sah, dass Broder glatte 15 Seiten Email-Reaktionen auf seinen Konflikt mit Jebsen hin, in das Buch packte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Vergesst Auschwitz" von Henryk M. Broder 7. März 2014
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Herr Broder spricht mir aus der Seele, der neue Antisemitismus wird nur befördert und was noch schlimmer ist, die ultrarechte Scene. Jede weitere Reise von Herrn Gauck ( Griechenland ) mit der über die Köpfe der unbeteiligten Generationen hinweg zelebrierten Betroffenheit beweist doch die Ritualisierung , so wie der Sprachgebrauch schon lange in feste Sätze gehauen ist. Leider muss auch die Stigmatisierung bestimmter Themen durch die Medien in diesem Kontext erwähnt werden.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Böse, aber gut! 21. August 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Hier bekommt man genau das, was man von Henryk M. Broder erwartet: keine Kompromisse und erst recht keine Rücksicht auf Empfindlichkeiten. Man muss nicht mit allen vorgetragenen Thesen und Positionen einverstanden sein, gute Denkanstöße finden sich allerdings in Massen. Warum soll politische Literatur nicht auch unterhaltsam sein?
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131 von 176 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fest für echte Querdenker 13. März 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Henryk Modest Broder macht seinem Namen mal wieder alle Unehre: pointiert, provokant und bissig entlarvt er die Parallelgesellschaft des Gutdeutschen. Das ritualisierte Gedenken an Auschwitz hat nichts mehr mit den Opfern, sondern nur noch mit der Selbstdarstellung einer antifaschistischen Laientruppe zu tun, die ihre Existenz zumeist auf einem hohlen Betroffenheitspopanz aufgebaut hat. Die Verlogenheit zeigt sich auch daran, dass der heutige Antisemitismus inzwischen im Gewande des Antizionismus auftritt. Führend sind hier vor allem linke Gruppen, die sich selbst von jedem Judenhass freigesprochen haben und im Sinne der Völkerverständigung die Ein-Staaten-Lösung ohne Israel im Nahen Osten anstreben. Unbedingt kaufen!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrlichkeit 1. März 2013
Von Owssa
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Henryk Broder macht das, was sehr gute Journalisten tun sollten: Er nennt die Dinge beim Namen und bringt sie auf den Punkt. Und schert sich einen Dreck um pseudo-intellektuelle Befindlichkeiten und linken Gerechtigkeitswahn. Er zeigt auf, dass wir alle einen an der Waffel haben mit unserer nach wie vor überdimensional ausgeprägten Besessenheit, dass an unserem Wesen die Welt genesen müsse. Ob es sich dabei um hysterische grüne Bürgermeisterinnen oder halbseichte Ex-Bundespräsidenten handelt: Der tagtäglich gelebte, zelebrierte, gefeierte Antisemitismus, der als “Anti-zionismus“ daherkommt, wird als solcher bloßgestellt! Und das ganze so wortgewaltig und zynisch-schön, dass ich mir Broder als den nächsten Bundespräsidenten wünschen und auf seine “Berliner Rede“ freuen würde. Ein erfrischendes Buch!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kluger Kopf 29. April 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Der Autor ist mal wieder Programm. Obwohl alles Andere als unbeteiligt, werden Umstände und Zusammenhänge in seiner einzigartigen Schreibkunst auf den Punkt gebracht. Wenn diese Werk nicht von H.M.B. geschrieben worden wäre, Würde es wohl eher der Rechten, als der Linken zugeordnet werden und für "Aufregung" sorgen.
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34 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Kind mit dem Broder ausgeschüttet 1. April 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Henryk M. Broder erklärte erst kürzlich in einem Stern-Online-Interview, ein "Kotzer" und kein Dichter zu sein: Er sauge alles in sich auf und kotze es dann heraus. Kein Wunder also, dass alles, was mit diesem Mann zu tun hat, polarisiert. So geht es mir auch im Falle seines neuesten Werkes. Wie so oft schwanke ich bei Herrn Broders Werken zwischen Bewunderung und großer Verärgerung. Was Broder als eindeutiger Verdienst anzurechnen ist, ist die Tatsache, dass er ganz klar und mit unnachgiebiger Stimme die hässliche Fratze des zeitgenössischen Antisemitismus demaskiert und ebenso deutlich herausstellt, dass es sich bei Antisemitismus keineswegs um ein Relikt vergangene Tage, sondern um ein Phänomen handelt, das seit '45 vielleicht aktueller denn je ist. Ebenso deutlich wird herausgearbeitet, was Antisemitismus eigentlich ist. Dass dieser eben keine Vorurteils-Sammlung ist, sondern eine Art "Geisteskrankheit", die förmlich jeden befallen kann. Und Broder zeigt auch die typischen Erscheinungsformen des modernen Antisemitismus, die vor allem in der Form der "Israel-Kritk" zum Ausdruck kommen. Der Broderschen Logik zu folgen, kann es (meiner Meinung nach richtigerweise) für jeden Menschen, der sich zu den Idealen von Aufklärung, freiheitlich-demokratischer Grundordnung und Rechtsstaatlichkeit bekennt, eigentlich nur die Wahl geben, sich eindeutig mit Israel solidarisch zu erklären. Aber gleichzeitig wird hier ein dünnes Eis betreten. Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Grauenhaft
Das ist wirklich das schlechteste Buch das ich je gelesen habe. Also mal ehrlich, der Titel lässt auf einiges hoffen anstattdessen werden persönliche Intrigen des Autors... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Rudolf M. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Rezension zu "Vergesst Auschwitz" von H. M. Broder
Einiges an dem Buch "Vergesst Auschwitz" von H. M. Broder ist durchaus nachdenkenswert, anderes scheint etwas
wiedersprüchlich zu sein. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Eckhard Schwochow veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen ewig gleiche Leier von Broder
Unerträglich simple schwarz- weiß Malerei, mit bekannten Vorzeichen. Israel ist gut die Palästineser sind böse und Deutschland muss immer,und allen... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Angelika Becker veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Schade um das Papier des Buches
Man könnte jene Ressourcen in die Toilettenpapier Produktion investieren können oder einfach wegwerfen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Yetilanguste42 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Schwer erträglich
Eigentlich bin ich ein Broder-Fan, da er herzerfrischend politisch unkorrekt ist. Aber die einseitige Betrachtung des israelisch-palästinensischen Konfliktes und die... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von aljever veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert
Es ist ein Thema, wie es nur ein Henryk Broder zu Papier bringen kann und darf. Überzeugend im Inhalt und in seiner Sprache. Lesenswert!
Vor 17 Monaten von Tiger veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Teils Teils
Das Buch ist im Prinzip gut und hat viele Wahrheiten. Lästig sind die vielen Abdrucke von Briefen die Herr Broder bekam.
Vor 17 Monaten von richard Borg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Henryk M. Broder! Gut, dass es ihn gibt!
Herr Broder ist für mich so etwas wie ein freier Radikaler. Er nimmt tatsächlich das allen Autoren und Journalisten (ich meine damit weibliche und männliche... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Rhyskant veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Sehr gut

Das Produkt wurde mir mit großer Geschwindigkeit zugestellt. Ich bin mit dem Aussehen des Produkts sehr zufrieden; ebenso bin ich mit dem Inhalt des... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Asterix3 veröffentlicht
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