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Vergesst Auschwitz!: Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israel-Frage
 
 
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Vergesst Auschwitz!: Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israel-Frage [Gebundene Ausgabe]

Henryk M. Broder
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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Henryk M. Broder
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Pressestimmen

„‚Vergesst Auschwitz‘ ist eine bitterböse Abhandlung, ein mit Sarkasmus und Spitzzüngigkeit verstärkter Befreiungsschlag, mal aus dem Stand, federnd und witzig, mal mit Anlauf, gemein, fies und unsachlich - aber immer genau gezielt.“ (Hamburger Abendblatt )

„Broders Texte sind pointiert, spitz und mit Vergnügen geschrieben – jüdisch im besten Sinn des Wortes. (…) Broder verhilft seinen Lesern zum Lachen – zum befreienden Lachen über sich selbst (…).“ (Götz Aly, Berliner Zeitung )

„(…) eine schneidende Entrüstung, eine polemische Intervention, die die feuilletonistischen Spitzen des Jungen Deutschland geradezu stumpf aussehen lassen.“ (Deutschlandfunk "Andruck" )

Kurzbeschreibung

Vergesst Auschwitz - bevor es zu spät ist!

Die Deutschen leiden an Hitler wie andere an Schuppenflechte. Aus dem Versuch, sich gegen die eigene Geschichte zu immunisieren, ist eine Autoimmunerkrankung geworden. Ob es um den Einsatz in Jugoslawien oder in Afghanistan geht, um Atom- oder Gentechnik, Stammzellen, Sterbehilfe - immer steht das Nazi-Menetekel an der Wand und fordert seinen Tribut. Das ritualisierte Gedenken verschafft keine Erleichterung, es ist nicht mehr als eine leere Geste, eine Ablenkung von der Gegenwart - oder noch Schlimmeres.


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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
...das erkennt Henryk M. Broder am Ende seines Buchs -Vergesst Auschwitz!- sehr gut. Ist Henryk M. Broder fair? Da ist bei der Antwort Vorsicht geboten. Ich mag Henryk M. Broder, seit ich ihn(aus Publikationen und Film- und Fernsehauftritten) kenne. Der Mann ist intelligent, herrlich quer denkend und clever. In den letzten Jahren ertappte ich mich jedoch hier und da bei dem Gedanken, dass die Altersmilde um Henryk M. Broder einen weiten Bogen gemacht hat. Wenn der Journalist jemanden ins Visier nimmt, dann kann jedes Wort zur Fallgrube und jeder Satz zu einem dunklen Verlies werden. Gerade in Themenbereichen wie dem Holocaust oder Israel, ist das ein Kinderspiel. Da lauern vermintes Gebiet, Stolperstricke, Selbstschussanlagen und Heckenschützen an jeder Ecke. Ich hoffe trotzdem, eine Rezension zu Broders Buch schreiben zu können, ohne mich dabei in einem swimmingpoolgroßen Fettnäpfchen zu ersaufen.

Da ist zunächst einmal der Titel. Der ist ziemlich reißerisch. Autor und Verlag sei das erlaubt, aber der Titel weckt Erwartungen, die das Buch nicht erfüllt. Broder deckt nicht die antisemitische Grundhaltung im Nachkriegsdeutschland auf, oder zeigt einen Weg aus dem Dilemma der Nachkriegsgeborenen, die um das deutsche Schicksal nicht herum kommen können(das eigentlich auch gar nicht wollen). Vielmehr nutzt Broder seinen Text, um mit einigen, seiner Meinung nach, "ewig Gestrigen" abzurechnen. Ob das "Die Linke" ist oder der KenFM Moderator Ken Jebsen. Da ist Broder gnadenlos und oft auch tief verletzend. Für mich wurde das klar, als ich sah, dass Broder glatte 15 Seiten Email-Reaktionen auf seinen Konflikt mit Jebsen hin, in das Buch packte. Da hätten mir ein paar Auszüge gereicht, denn das jeder zweite Nerd und Schlaumeier heutzutage seine Meinung kundtun muss, war mir schon vorher klar. Broder schafft es nicht, so dämlich sich das jetzt auch anhören mag, seine Botschaft unterhaltend an den Leser zu bringen. Mir ging es zu oft um Spitzfindigkeiten in der Wortwahl oder um die Ecke gedachte Formulierungen. Broder zeigt alles auf, was falsch ist, aber er bietet leider keine Lösungsmöglichkeiten an.

Was den Konflikt zwischen Israel und der arabischen Welt angeht, hat Broder die Gut und Böse Rollen klar verteilt. Inwieweit seine Aussagen korrekt sind, kann ich nicht sagen, da mein politisches Fachwissen in diesem Bereich eher als kläglich zu bezeichnen ist. Mir fiel allerdings auf, dass Broder seinen Gegnern pauschal eine gewisse Geisteshaltung unterstellt und dabei, für meinen Geschmack, nicht klar genug zwischen Regimen, Parteien und einzelnen Menschen unterscheidet. Ein politischer Gegner, der auf die gleiche Art und Weise argumentiert, wird von Broder jedoch scharf attackiert.

Zum Abschluss kann ich nur hoffen, dass ich jetzt nicht in die Schusslinie geraten bin. Wie gesagt, ich mag Henryk M. Broder, obwohl... das ist eigentlich schon verdächtig, denn Henryk M. Broder möchte das eigentlich gar nicht. Ich werde auch weiterhin seine Fernsehauftritte genießen, seine Blogs lesen und mir den Teil seiner Arbeit heraussuchen, der mir richtig gut gefällt. -Vergesst Auschwitz- gehört dabei, finde ich jedenfalls, nicht zu seinen besten Arbeiten. Man mag von Henryk M. Broder denken was man will, ich glaube, dass Typen wie er wichtig sind. Am Ende gibt es dann noch einen Vergleich(auf die steht Henryk M. Broder gar nicht. Erhöhtes Fettnäpfchenrisiko!): Henryk M. Broder ist für mich wie James T. Kirk. Man kann ihn mögen oder auch nicht. Aber ohne ihn, würde dem Universum ganz sicher etwas fehlen...
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105 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Henryk Modest Broder macht seinem Namen mal wieder alle Unehre: pointiert, provokant und bissig entlarvt er die Parallelgesellschaft des Gutdeutschen. Das ritualisierte Gedenken an Auschwitz hat nichts mehr mit den Opfern, sondern nur noch mit der Selbstdarstellung einer antifaschistischen Laientruppe zu tun, die ihre Existenz zumeist auf einem hohlen Betroffenheitspopanz aufgebaut hat. Die Verlogenheit zeigt sich auch daran, dass der heutige Antisemitismus inzwischen im Gewande des Antizionismus auftritt. Führend sind hier vor allem linke Gruppen, die sich selbst von jedem Judenhass freigesprochen haben und im Sinne der Völkerverständigung die Ein-Staaten-Lösung ohne Israel im Nahen Osten anstreben. Unbedingt kaufen!
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33 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Broder leistet hier eine hervorragende Analyse deutscher Pathologien bei der Aufarbeitung deutscher Geschichte. Ich habe diesen Titel als Kindle eBook gekauft und wollte ursprünglich nur die Kindle-App auf meinem winzigen Smartphone-Display ausprobieren. Ich habe dann bis heute morgen um 4 Uhr - trotz der schlechten technischen Voraussetzungen - das ganze Buch gelesen - mit Ausnahme des sehr persönlichen Kapitels um diesen durchgeknallten Radiomoderator (der Name ist mir grad entfallen und er interessiert mich auch nicht weiter) und der wutschäumenden und pubertären Ausfälle von (vermutlich) Jugendlichen in online-Foren als Reaktion auf dessen Entlassung beim Radiosender. Der Rest ist in jedem Fall lesenswert. Und seien Sie auf einige herrliche Aphorismen gespannt!
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Vergesst Auschwitz
Broder brilliert mit seiner eigenen Wahrheit die aber nicht verkehrt sein muss. Die Aussage des Titel ist aber vollkommen richtig. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von R. Glorius veröffentlicht
Hat mich überzeugt und bestätigt.
Mal im Ernst außer dem Nahostkonflikt, welcher übrigens schon seitdem ich gehen kann existiert, gibt es doch so viel Anderes dem man mehr Achtung schenken soll oder kann... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von Valerius Geng veröffentlicht
Vergesst Broder
Ein provokanter Titel und ein viel versprechender Klappentext.

Für wen das Anlass ist, das Buch zu kaufen, der wird enttäuscht werden. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von Andreas J. Auer veröffentlicht
Gefühlslage deutscher Juden 65 Jahre nach Auschwitz
Wie fühlt es sich an, als Jude in Deutschland zu leben? Ein Eindruck davon vermittelt sich mitunter in Talkrunden mit Prominenten wie Friedman, Cohn-Bendit, Wolfssohn, wenn... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von FMA veröffentlicht
Wieder mal ein typischer Broder! ( :--)) Hut ab!
Seine erschütternde Kernthese, so wie ich sie verstanden habe:

Über Auschwitz im besonderen und die Judenverfolgungen 33-45 im besonderen wird schon seit... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von Dr. Wilm SCHMIDT-PABST veröffentlicht
Großartiges Buch, sympathischer Autor
Einfache Zusammenhänge kann man auch einfach erklären. Wem das nicht passt, der sollte dieses Buch nicht lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Jens Janzen veröffentlicht
absolut keine Kaufempfehlung
Ich kannte Broder aus der Fernseh-Sendung "Deutschland-Safari" - ein satirisches Magazin zus. mit Hamed Abdel-Samad. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Agnostiker veröffentlicht
Eine neue Perspektive
Es lohnt sich immer, die alten Denkmuster von schwarz und weiß zu verlassen und sich u.a. mit diesem Buch in eine neue und auch kritischere Alternative verführen zu... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Etzel von der Burgund veröffentlicht
Broder schießt den Vogel mal wieder ab
Broder's Meinung eben. Meinungen dürfen subjektiv sein. Würde Broder also Romane schreiben, würde ich mich einfach nur schlecht unterhalten fühlen. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Max Herzog veröffentlicht
Bittere Wahrheiten
Ich muss gestehen, ich bin schon seit langem ein Fan von Henryk M. Broder! Natürlich ist seine scharfzüngige und ätzende Kritik nicht jedermanns Sache! Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von Fritz Multrus veröffentlicht
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