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Vergangenheitsbewältigung im Fernsehen [Gebundene Ausgabe]

Christiane Fritsche
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

16. September 2003
"Kann man Geschichte aus der Glotze lernen?“ fragen kritische Beobachter angesichts der großen Beliebtheit, der sich historische Themen in den TV-Programmen erfreuen. Das Leitmedium Fernsehen erweist sich als quantitativ erfolgreichster Vermittler von Geschichte. Was zunächst erstaunt: Historiker zeigen sich davon in der Regel wenig angetan. Das gilt immer wieder auch für Filme zum Nationalsozialismus. Angesichts dessen ist es verwunderlich, dass der Umgang des (west)deutschen Fernsehens mit der NS-Vergangenheit bislang wenig betrachtet worden ist. Hier setzt die vorliegende Studie ein, indem sie Beispiele aus den 1950er und 60er Jahren untersucht. Das historische Umfeld der Entstehungszeit der Filme gerät dabei ebenso in den Blick wie die Situation zum Zeitpunkt ihrer Ausstrahlung. So wird nicht nur die Arbeitsweise der Produzenten erhellt, sondern auch die Resonanz, auf die die Sendungen stießen. Damit zeigt die Studie, wie „Vergangenheitsbewältigung“ – schon der Begriff ist symptomatisch für das Verhältnis der Bundesrepublik zur jüngeren deutschen Vergangenheit – zu unterschiedlichen Zeitpunkten angegangen wurde. Es gerät nicht nur die Frage in den Blick, ob das Medium Fernsehen die Gesellschaft beeinflusst oder nur vorhandene Tendenzen aufgreift. Es ist das Spannungsfeld zwischen historischer Situation, zeitgenössischer Sichtweise und aktuellem Gegenwartswissen, das den Gegenstand dieser Arbeit ausmacht.

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 232 Seiten
  • Verlag: Meidenbauer; Auflage: 1., Aufl. (16. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899750314
  • ISBN-13: 978-3899750317
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.112.679 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Insgesamt liefert die Studie aber recht brauchbare Anregungen, die in einer Magisterarbeit - das soll hier nochmals unterstrichen werden - nicht alltäglich sind und darüber hinaus durchaus als Anleitung für ähnliche Forschungen im genuin kommunikationshistorischen Bereich zu verstehen sind." -- Bernd Semrad in medien & zeit, 2/2005

„Das Feld wissenschaftlicher Studien zu dem Thema ist sehr überschaubar, und es gelingt ihr, es durchaus zu bereichern ... Christiane Fritsche legt alles in allem eine kleine aber feine Studie vor, die einen prägnanten Einblick in ein wichtiges Forschungsfeld bietet.“ -- Markus Behmer in: Communicatio Socialis, Heft 4/2004

Über den Autor

Christiane Fritsche studierte Mittelalterliche und Neuere Geschichte sowie Politische Wissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Zurzeit ist sie in der Verlagsbranche tätig.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Interessante Lektüre 25. August 2005
Von Ein Kunde
Dieses Buch zur Vergangenheitsbewältigung im Fernsehen ist sehr gut gelungen. Die Bewältigung der NS-Vergangenheit im deutschen Fernsehen ist bisher kaum beachtet worden und diese Studie ist eine der ersten, die das Thema umfassend betrachtet. Christiane Fritsche analysiert unter Einbezug der politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen West-Deutsche Filme der 1950er und 1960er. Die Entstehungsgeschichte, die filmtechnische und sprachliche Gestaltung, Überlegungen zur Zielgruppe und die Rezeption der Filme werden mit betrachtet. Sie geht darüber hinaus auch der Frage nach, wie das Medium Fernsehen die Gesellschaft beeinflusst, was der Studie Aktualität verleiht. Für jeden, der etwas über Fernsehgeschichte und die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit lesen möchte, ist dieses Buch „Pflichtlektüre". Deshalb möchte ich es mit fünf Sternen weiter empfehlen!
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