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Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade: Drama in zwei Akten (edition suhrkamp) Sondereinband – 28. April 1964


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Produktinformation

  • Sondereinband: 160 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 39 (28. April 1964)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518100688
  • ISBN-13: 978-3518100684
  • Größe und/oder Gewicht: 11,2 x 1,3 x 17,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 173.214 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Weiss wurde am 8. November 1916 in Nowawes bei Berlin geboren und starb am 10. Mai 1982 in Stockholm. Zwischen 1918 und 1929 lebte er in Bremen, wo er das Gymnasium besuchte. 1929 kehrte die Familie Weiss nach Berlin zurück, musste jedoch 1934 emigrieren. Die erste Station bildete London, darauf folgte 1936 die SR. In diesen Jahren widmete sich Peter Weiss vorwiegend der Malerei – 1937/1938 studierte er Malerei an der Kunstakademie in Prag. In dieser Zeit besuchte er Hermann Hesse während zweier längerer Aufenthalte in der Schweiz. Die dritte und letzte Emigrationsstation bildete 1939 Schweden, wo Peter Weiss zunächst in Alingsås, ab 1940 in Stockholm wohnte. Hier setzte er seine Tätigkeit als Maler fort. 1947 hielt er sich als Korrespondent einer schwedischen Tagesszeitung in Berlin auf. Seine Artikel versammelte er 1948 zu seiner ersten Buchpublikation. Der Band erschien posthum 1985 unter dem Titel Die Besiegten. Ab diesem Zeitraum entstanden, in schwedischer Sprache, die ersten Prosaarbeiten, Gedichte, und Dramen. Zu den wichtigsten Erzählungen aus dieser Schaffensperiode zählen Die Situation aus dem Jahre 1956 sowie das 1980 unter dem Autorenpseudonym Sinclair veröffentlichte Buch Der Fremde. Keines seiner Manuskripte wurde jedoch von einem schwedischen Verlag zur Publikation angenommen. Mitte der fünfziger Jahre begann Peter Weiss in deutscher Sprache zu schreiben. 1960 erschien sein erstes Prosabuch Der Schatten des Körpers des Kutschers. Zu Beginn der siebziger Jahre wand sich Peter Weiss wieder der Prosa zu. Zwischen 1975 und 1981 erschien der dreibändige Roman Die Ästhetik des Widerstands, deren letzter Band begleitet wird von Notizbücher 1971 – 1980. Ihm wurde posthum der Georg-Büchner-Preis für das Jahr 1982 zuerkannt.

Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gabriele Staubach am 1. August 2009
Format: Sondereinband
Ermordet wird Marat von Corday, die "geschult an der ekstatischen Versunkenheit ihres Klosterlebens [...], Jean d`Arc und der biblischen Judith gedenkend, [...] sich selbst zu einer Heiligen [macht].'

Eine Heilige ersticht den Heiligen der Revolution. Das ist das Ende eines Stückes, das gegeben wird durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton. Eine Gruppe die - historisch verbürgt - von de Sade geleitet wurde: Das Theater im 'Irrenhaus', das nicht Menschen mit psychischer Beeinträchtigung beherbergte, sondern solche, die Napoleons Regime verschwinden lassen wollte.
Irrenhausatmosphäre, Verfremdungseffekte, Wahnsinn ' Hochspannung

de Sade wohnt dem Mord an Marat bei und resümiert:

"einerseits der Drang mit Beilen und Messern
die Welt zu verändern und zu verbessern
andererseits das individuelle System
kraft seiner eigenen Gedanken unterzugehn
So sehn Sie mich in der gegenwärtigen Lage
immer noch vor einer offenen Frage"

Das Theater im Theater, das Spiel im Spiel, das Peter Weiss in seinem Stück ausstellt, führt vom Mitleiden zum Mitdenken.
Nachdenken über die Frage, wie eine gerechte Gesellschaft entstehen kann.
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Format: Sondereinband Verifizierter Kauf
Diese Ausgabe ist mir seit langem bekannt; Daher gab es natürlich keine Überraschungen. Das Buch sollte lediglich ein Geschenk sein
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Von Serenus Zeitblom TOP 100 REZENSENT am 25. Juni 2011
Format: Sondereinband
De Sade führt im Irrenhaus Marats Tötung auf, ein Stück im Stück. Dies gibt dem Autor Peter Weiss (Ästhetik des Widerstands) die Möglichkeit, über Gewalt und Widerstand zu sinnieren und den Protagonisten Marat und Sade Pathos bzw. Zynismus in den Mund zu legen.

Marat / Sade entstand bis 1964, also noch kurz vor der großen Welle der Studentenproteste, doch bereits in unruhiger Zeit. 1966 kriegte das Stück den US-Theaterpreis Tony Award. Es ist schon etwas betont intellektuell: ständig wird man aus dem Mitverfolgen herausgeholt, die Sprache wirkt teils künstlich, es war vielleicht auch dadurch anregend. So umgehauen hat es mich gleichwohl nicht; ob ich es je ein zweites Mal lesen werde, wage ich zu bezweifeln. Drei bis vier Sterne.
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5 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lucharum am 8. September 2001
Format: Sondereinband
Nach diesem Stueck ist man hellwach und erschuettert..Man sieht sich an tiefe Zweifeln ausgesetzt ueber die Moeglichkeit ueberhaupt zu aendern, ja fast wuerde man glauben, ein solcher Wuensch waere grad ein Abzeichen der Unvernunft...
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