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Verfluchtes Fleisch [Taschenbuch]

Josef Bierbichler
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Januar 2004
»Ich schreibe doch kein Buch zur Unterhaltung! Ich schreibe aus Rache.« Das wilde, provokative persönliche und gesellschaftliche Fazit des Josef Bierbichler.Bauer und Schauspieler, Politiker und Philosoph, Lover und Widerständler: Bierbichler ist vom bayerischen Stamm der Brecht Valentin Achternbusch. Fest verwurzelt in seinem inzwischen legendären Gasthaus »Zum Fischmeister« im dörflichen Ambach am »Würmsee«, wählt er diesen Ort auch als Schauplatz seines Buches. Hier, im weitläufigen Obstgarten, lebt Kaspar, sein alter ego, der im Verlauf des Jahres eine unvorstellbare Metamorphose erlebt: Nach dem Verlust der Sprache und der Explosion seines Hirns entwickelt er sich – tief in die Erde gepflanzt und mit Hilfe mancher Flasche Obstler – zu einem Fleischbaum, als der er sich mit dem Ich des Erzählers zu einem neuen Wesen vereinigen wird. – Ein Buch der radikalen Fragen: an das Theater, an die Gesellschaft – und nicht zuletzt an sich selbst. Ein merkwürdiges, einzigartiges Buch: keine Autobiographie, erzählt es dennoch das Leben und Liebesleben des Autors. Kein Essay über Politik, Ästhetik und Theater, dennoch erhellen Bierbichlers Diskurse die Wirklichkeit. Kein Roman, obwohl die sprachmächtig-barocke und phantastische Geschichte Kaspars in der äußersten Fiktion gipfelt. »Bierbichler ist in seinem ersten Buch ein Grantler vor dem Herrn, ein auf bewundernswerte Weise schlechtgelaunter Kerl, der mit seinen apodiktischen Urteilen oft ins Herz der Dinge trifft.« (Der Tagesspiegel, Berlin)

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Preis für alle drei: EUR 26,86

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423131616
  • ISBN-13: 978-3423131612
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 182.312 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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So einen Schauspieler mag sich mancher als reichlich hohles Gefäß vorstellen -- der Dramatiker füllt seine Worte hinein, der Regisseur rührt kräftig um. Dass aber auch ureigene Gedanken in einem solchen Schauspielerkopf hausen können, beweist Sepp Bierbichler mit Verfluchtes Fleisch. Ein ungewöhnliches und sehr eigenartiges Buch: keine Biografie, kein Tagebuch, keine erzählende Prosa, kein politischer oder theatertheoretischer Essay -- sondern von allem ein bisschen.

Vor allem pflegt der Gastwirts- und Bauernsohn, der als filmisches Alter Ego seines Freundes Herbert Achternbusch seine Karriere begann, die altbayrische Kunst des teils derben, teils augenzwinkernden Dahingrantelns: gegen die Tyrannei der Theaterregisseure, die noch größere "Tyrannei der seichten Gedanken im Fernsehen"; gegen die Selbstgefälligkeit erfolgreicher Mimen; gegen Spaßkultur und globalen Kapitalismus; gegen die Städter, die seinen geliebten Würmsee zum Starnberger See "umgefälscht" haben; gegen "das Fickenwollen und nicht mehr kriegen" angesichts junger sonnenbadender Frauen auf dem Ambacher Dampfersteg; und so weiter.

Warum ist eigentlich ein eher hölzern wirkender Schauspieler wie Bierbichler, der "all die Jahre ein solches Geschiss" gehabt hat mit seinem "Scheißdialekt und der noch geschisseneren Hochsprache", so überaus erfolgreich? "Der Abtritt, den ich fand, und der mich vor einem Leben im eigenen Kot rettete, war das Theater. Hier verkaufte ich meine kleinbäuerlichen Komplexe als gesellschaftliche Realität und wurde sogar gefeiert dafür." Er kokettiert mit seiner Herkunft, wenn er etwa für die Filmaufnahmen von Michael Hanekes Code Inconnu nach Frankreich muss und das mit dem Satz zusammenfasst: "Ein Bauer fliegt nach Paris, um dort einen Bauern zu spielen".

Und dann sitzt er tatsächlich mit Juliette Binoche in einem Pariser Café und versucht diesem Weltstar in rudimentärem Englisch zu verklickern, warum der Zadek "eine richtige Sau" und zugleich ein "altes Kind" ist. Herrliche Szene! Aber auch viele Fragezeichen bleiben. Warum etwa hat Christoph Marthaler einen Witz "wie eine Nordseekrabbenattrappe"? Und wieso ließ Bierbichler aus dem Gasthaus seiner Vorfahren ausgerechnet ein Schickimicki-Restaurant machen, wenn sie ihn doch so nerven, diese dummdreisten, Kabrio fahrenden Gäste, diese "babygesichtigen Nach- und Ausgeburten des immer bösartiger werdenden Kapitalismus, Zeugen meiner Niederlagen..."? --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

»Ein wild wucherndes, grimmiges, rätselhaftes, mythisches und visionäres Lebens- und Theaterbuch, in dem man die Gedanken knirschen hört.«
Süddeutsche Zeitung

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5.0 von 5 Sternen Großes Theater 30. September 2012
Von Felix Richter TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Deutschlands größtformatiger Schauspieler hat eine Attacke gegen den Kulturbetrieb geritten, die es in sich hat. Ohne Rücksicht auf etwaige Empfindlichkeiten seiner Adressaten (von denen der eine oder andere wohl nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten wird, sofern sich das nicht schon vorher erledigt hatte) und ohne Rücksicht auf sich selbst (an seinen autoerotischen Gepflogenheiten lässt er uns teilhaben, dass beim Umblättern die Seiten aneinander kleben) schreibt er sich sein Leiden an der Kunst und an den Unzulänglichkeiten seiner Mitmenschen vom Leib. Beim Zerlegen seiner Opfer liegt ihm die Axt besser in der Hand als das Florett – die therapeutische Wirkung des Holzhackens ist ja hinlänglich bekannt.

Ein wenig verwirrt war ich an der Stelle, wo er in Baden-Baden beim Thailänder sitzt, angewidert vom Anblick der Wohlstandsbürger in ihren dicken Autos mit dem „Scheiß BB“ auf dem Nummernschild. Ist das Freiheit der Kunst, oder war er vielleicht doch in Böblingen, oder hatte er beim Thailänder etwas konsumiert, was seine Sinne getrübt hat? Es sind wohl nicht nur die Zeitungen, die heutzutage unter Einsparungen am Lektorat zu leiden haben.

Trotzdem ist Verfluchtes Fleisch eine notwendige Ergänzung zum deutschen Feuilleton für alle, die einmal hinter die Kulissen des Theaters und tief in die Seele eines seiner bedeutendsten Vertreter schauen wollen. Leider sind das viel zu wenige, wenn man das aus der Anzahl der Rezensionen über 10 Jahre nach dem Erscheinen schließen kann.
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19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J. Fromholzer TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Der Schauspieler Sepp Bierbichler schlägt in seinem unterhaltsamen Buch (das er aus Rache geschrieben hat, wie er selber sagt) wirklich gegen alle, gesellschaftlich und politisch.

Daß er auch heute noch ein politischer Künstler ist, sieht man bei den aktuellen Vorstellungen von "Die Katze auf dem heißen Blechdach" an der Schaubühne Berlin (er spielt den Big Daddy): dort sagt er gelegentlich recht deutlich seine Meinung zu aktuellen Themen (zuletzt zu der Sache Christian Klar und Bundespräsident (2007) !). Ein radikaler Künstler mit eigenen Regeln ist Bierbichler sowieso. Vergißt er im Theater manchmal den starr vorgefaßten Text, dann improvisiert er. Eine Souffleuse braucht er nicht, wie ich selbst bereits desöfteren beobachten konnte. Ein Teil seines Buches wirkt auch wie eine Impovisation - im positiven Sinne. Manchmal kommt er arg ins philosophieren in "Verfluchtes Fleisch", wird fast weinerlich. Die kleinen Anekdoten aus seinen Schauspielerleben sind amüsant und teilweise bitter böse. Schlingensief und Zadek sind zwei, die er mag; das kommt allerdings nicht zu oft vor.

Ein Nachtrag zur KATZE AUF DEM HEIßEN BLECHDACH: ich habe diese Aufführung ca. 6 - 7 mal gesehen, nur wegen Bierbichler und seinen unterschiedlichen Improvisationen. Kein Abend war gleich. Geschimpft hat er da, zur Freude des Publikums, auf die aktuelle Politik und die Wirtschaft und die CSU. Das hat den Berlinern gefallen. Jetzt, 2011, läuft dieses Stück leider nicht mehr. Im Theater ist ein Bierbichler einfach nicht zu ersetzen.
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1 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen honig-bitter 28. November 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ja, ja, man könnte fast meinen, dass es morgen zu Ende ist.
Oder besser, dass es bereits vorgestern gewesen sein könnte.
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