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Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch gute Umsetzung des Films. Die Extras bestehen aus wenig interessantem Material. Hier wurde eine Chance verschenkt.
Bild: Das Bild ist gut, aber sicherlich keine Referenzklasse. Dafür rauscht und grieselt es einfach etwas zu sehr, was dann vor allem in den ruhigen Momenten stört (00:16:38). Dazu gesellt sich auch immer mal wieder leichte Blockbildung (00:23:09). Die Farben sind kräftig, wobei der Schwarzwert einen Tick besser sein könnte. Dafür weiß der Kontrast zu überzeugen, denn Shannon Elisabeth ist auch in schwarzer Jacke vor schwarzem Hintergrund noch konturiert zu erkennen (00:02:26). Die Schärfe ist im oberen Bereich anzusiedeln, allerdings gibt es auch immer wieder Szenen, die deutlich weicher ausfallen (00:53:39). Insgesamt ein gutes, aber kein perfektes Bild.
Ton: Immerhin macht der Film akustisch Spaß. Es beginnt schon mit kurzem Wolfsgeheul, das angenehm durchs Zimmer wabert. Doch damit nicht genug, die Musik erschallt aus allen Kanälen, wobei sie oftmals subtil mit Effekten gemixt wird und ein lauttechnisch interessantes Ganzes ergibt. Ein paar der Schockeffekte werden über die Rückkanäle gebündelt, wobei der Bass auch zum Einsatz gerufen wird. Direktionalität ist hoch und die Dialoge sind sauber verständlich.
Extras: Die Extras spiegeln den Film wieder. Viel Mühe wollte wohl niemand mehr in diese Chaos-Produktion stecken, weswegen der Audiokommentar, der auch nur bei ausgewählten Szenen zu sehen ist, von FX-Mann Greg Nicotero und Werwolf-Darsteller Derek Mears gesprochen wird. Die Featurettes, die jede für sich kaum die acht Minuten Laufzeit erreichen, sind 08/15-Dokumentationen, die nach Schema F ein paar Interviews abspulen. Ein böses Wort will niemand in den Mund nehmen und so bleibt das verborgen, was bei diesem Film das Interessanteste gewesen wäre: die chaotische Produktionsgeschichte. Dabei ist es auch bezeichnend, dass Wes Craven für das Bonusmaterial nicht zur Verfügung stand. Er wollte wohl nicht noch mehr Zeit mit diesem Film verschwenden. Schade, hätte doch gerade ein Audiokommentar von ihm Licht in die Hintergründe dieses Scheiterns bringen können. --movieman.de
„Verflucht" bietet über weite Strecken viel schwarzen Humor mit jeder Menge Situationskomik und lustigen Wendungen. Der Film läßt vielleicht keine Haare zu Berge stehen, weiß aber von Anfang bis Ende gut zu unterhalten. Dabei bedient sich „Verflucht" einiger bewährter Zutaten aus Filmen wie „Scream"(Fluchtszenen) und „Spider-Man"(schüchterner Junge entwickelt Superkräfte und nimmt es mit seinem Rivalen auf).
Serienfans kommen ohnehin auf ihre Kosten, denn neben Kinoschauspielerin Christina Ricci agieren vor allem TV-Stars. Mit dabei sind u.a. Milo Ventimiglia („Gilmore Girls"), Portia de Rossi („Ally McBeal"), Joshua Jackson („Dawsons Creek") und Michael Rosenbaum („Smallville"). Diese Besetzung zeigt schon, dass „Verflucht" ein Horrorfilm ist, der durchaus jüngere Zuschauer ansprechen will und dies auch schafft.
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