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Verfassung und Verfassungsvertrag.: Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU. Broschiert – 15. Januar 2009


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Broschiert, 15. Januar 2009
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Produktinformation

  • Broschiert: 475 Seiten
  • Verlag: Duncker & Humblot; Auflage: 1 (15. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3428125347
  • ISBN-13: 978-3428125340
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 15,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.742.254 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

783 von 881 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Ueberle am 18. Februar 2011
Ist es Dada, Kubismus oder einfach nur heißsprudelnder Fluxus? Trägt Jo Beuys heut Gel im Haar?
Auf jeden Fall ist es ein Wegbereiter, ein Avantgardist der ersten Sekunde, ja -ich scheue mich nicht, es zu auszusprechen: ein Revolutionär!, der uns mit diesem Kunstwerk in Buchhülle seine eigene, neue Kunstform entgegenwirft. Tut es weh? Aber jaa! Schreien wir auf? Und wie!! Sind wir betroffen?... Wer hätte gedacht, dass es in der heutigen Zeit überhaupt noch möglich ist, eine solch gewaltige spontane und affektive Reaktion durch einfache, fast minimalistische Aktionskunst vibrieren zu lassen. Guttenberg verletzt auf geniale, dämonisch schmunzelnde Art den Formalismus unserer Zeit, indem er formal die Form wahrt. Sein Sprengsatz ist das Innere des Textes, der gespiegeltes Eingeweide einer selbstverliebten und weltvergessenen Wissenschaftselite ist. Mit der Pranke des Künstlers, der alles darf, zerreißt er den elitären Seidenkokon der faustischen Kerkergesellen, er zerrt die süßmuffigdampfenden Textgespinste, die in Einweckgläsern zwischen Schrumpfköpfen und Tropfwachskerzen dämmerten, ans gleißende Licht des Pressegewitters. Hier! Hier! Hier! Text! Fragmentiert, zerissen,dekonstruiert und neu geklebt- so wie ers wohl im Grundschulkunstunterricht mit buntem Glanzpapier (neben dem Kartoffeldruck) gelernt haben mag.
Guttenberg erfindet das Rad nicht neu, er lässt es nur anders klingen! Er sammelt Worte, Buchstaben, Texte und präsentiert sie der Welt auf einer von Zeit gelösten Ebene in meditativer Suggestion. Er ist der John Cage unter den Textbaukünstlern (vielleicht schon eine mögliche Bezeichnung für die Beschreibung dieser neuen Kunst?).
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343 von 398 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von eyes wide shut am 18. Februar 2011
Der Autor Freilich nach Guttenberg versteht es hier meisterlich, die
vorherrschende Verfassung unserer Denkweisen und Prinzipien nicht nur theoretisch
zu behandeln, sondern praxisnah und auch für den schlichten Leser verständlich zu
vermitteln. Wer noch kein Buch im Regal hat, sollte hier unbedingt zugreifen.

Nicht Qualität steht hier im Vordergrund, oder gar wissenschaftlich exakte Analyse, die sowieso niemand versteht, nein, Quantität ist der Maßstab aller Dinge. Damit zeigt uns der Autor, dass das bedingungslose Streben nach mehr und immer mehr - und dann noch einmal mehr - allein zielführend ist und die abgehobene akademische Diskussion von gestern. Manisch sammelt der Autor aus einem übergroßen Fundus von Dateien die wohlklingensten Bruchstücke ein, legt sie als Textbausteine ab, sortiert um und komponiert das Ganze als völlig neuartiges dadaistisch-elektronisches Werk. Und das alles in der sehr knapp bemessenen Freizeit mit den quengelnden Kindern um sich.

Der geneigte Leser erfährt im Buch so ziemlich alles, was er bisher aus gutem Grund anderswo nicht lesen wollte, wird verwirrt, verfängt sich letztlich im Gestrüpp der Fußnoten, fühlt sich klein, unwissend und völlig unpromoviert. Damit ist scheinbar das Ziel erreicht.

Der Autor stünde nun im strahlenden Licht, hätte er sich nicht ebenso in diesen Fußnoten verfangen.
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60 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Jochen Heistermann am 22. Februar 2011
Dieses Buch, welches in gleichem Wortlaut auch als Dissertation des Autors erschienen ist, befasst sich vergleichenderweise mit den Verfassungen der USA und der EU. Interessant ist dabei der Zirkelschluss, denn die USA haben zwar als erste eine Demokratie aufgebaut, aber ihre Kultur und Wertvorstellungen beruhen auf den europäischen Wurzeln.

Umgekehrt haben die späten Demokratien der EU (z. B. Deutschland) auf die Ergebnisse der Amerikaner zurückgegriffen.

Im Nachhinein weiß niemand mehr, auf welchen Wurzeln die einzelnen Verfassungen beruhen, weil sie Amerikaner und Europäer hier gegenseitig inspiriert haben.

Sehr stark inspiriert hat sich auch der Autor gesehen, der eine riesige Menge an Quellen zitiert und weitere Quellen benutzt. Dadurch wird die Sprache des Buches recht uneinheitlich, denn es ist nicht mehr erkennbar, was der Autor eigentlich selber aussagen möchte.

Für den Leser wird das Buch durch diese Heterogenität schwer lesbar, weil er mit verschiedensten Meinungen konfrontiert wird. Für mich bleibt am Ende nur der immergrüne Spruch von Karl Valentin übrig: "Es ist alles schon gesagt, nur noch nicht von jedem!" und in diesem Sinne hat Guttenberg zum o. g. Thema Hunderte von Autoren sprechen lassen, ohne selbst zu einem Ergebnis zu kommen.
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49 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von christine am 23. Februar 2011
Dem anscheinend noch jungen Autor Karl-Theodor zu Guttenberg gelang es Rupert Scholz, die Politologin Barbara Zehnpfennig, Dörte Ratzmann, die Historiker Hagen Schulze und Wolfgang Reinhard (1) und viele andere für diese sehr innovative literarische Montage zu gewinnen. Er montierte deren Texte, um "diskontinuierliche und assoziative Eindrücke [zu] erzeugen" (2). Die Diskontinuität ergibt sich schon aus den verschiedenen Quellen, da zum Beispiel die Schweizer Texte (auch Mitarbeiter der NZZ lieferten Texte) auf lange Vokale ein "ss" statt des in Deutschland korrekten "ß" folgen lassen. Auch offensichtliche Rechtschreibfehler verblieben aus Respekt vor den Autoren.
Allerdings publizierte der Autor beim auf wissenschaftliche Arbeiten abonnierten Verlag Duncker& Humblot. Der etwas verwegene Titel "Verfassung und Verfassungsvertrag" mag zu dem Missverständnis beigetragen haben, dass es sich hierbei um eine Dissertation (3) handele. Und wissenschaftliche Arbeiten unterliegen nun mal anderen Qualitätsmerkmalen, was sich der Stürmer und Dränger Guttenberg so vielleicht nicht vorgestellt haben mag. Texte, die bereits vor dem Autor gedachte Gedanken enthalten, sind als solche zu kennzeichnen. Dabei muss dem Vorurteil entgegengewirkt werden, Anführungszeichen seien in der Anschaffung oder Einarbeitung sehr teuer. Sie müssen nicht in der Happy Hour des Schreibwarengeschäftes Ihres Vertrauens erworben werden, sie können vollkommen kostenfrei gesetzt werden. Anscheinend waren auch einige oder viele der von Guttenberg literarisch verwendeten Autoren auch gar nicht in die Pläne einer Collage eingeweiht und bitten nun um Aufklärung.
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