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Verfassung und Verfassungsvertrag: Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU
 
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Verfassung und Verfassungsvertrag: Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU [Broschiert]

Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 475 Seiten
  • Verlag: Duncker & Humblot; Auflage: 1. Auflage. (15. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3428125347
  • ISBN-13: 978-3428125340
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 15,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 984.741 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zielsetzung und Schwerpunkt der Arbeit ist eine vergleichende Untersuchung der konstitutionellen Entwicklungslinien in den USA und der EU. Hierzu legt Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg Eckpunkte und Grundlagen der jeweiligen Verfassungsgeschichte dar und beleuchtet das US-amerikanische sowie ein "europäisches" Verfassungsverständnis.

Im Ergebnis lässt sich das Erwachsen eines "transatlantischen Verfassungsfundamentes" konstatieren. Die Verfassungswerdung Amerikas ist sosehr auch eine europäische wie die europäische Verfassungsentwicklung auch eine amerikanische ist. Ihre Festigung und Bestätigung fanden und finden der US-amerikanische Verfassungsstaat sowie die europäische Verfassungsgemeinschaft u. a. durch Verfassunggebung, Verfassungsinterpretation und Verfassungsprinzipien. Drei Themenkomplexe, die ebenfalls einer transatlantisch vergleichenden Analyse unterzogen werden. Neben der Erörterung kodifizierter Wege zur Verfassungs(vertrags)ergänzung und -änderung stellt der Autor dabei die Rollen der beiden obersten Gerichte sowie Grundgedanken und Strukturelemente des amerikanischen Verfassungsstaates und der europäischen Verfassungsgemeinschaft einander gegenüber. Vergleichende Anmerkungen zu den jeweiligen Konventsverfahren und -ergebnissen (1789 und 2003-4) beschließen mit der Frage nach den Lehren für die EU resümierend die Analyse zweier Verfassunggebungsprozesse.

Am Ende der Arbeit steht eine Betrachtung der verfassungsmäßig verankerten Gottesbezüge auf beiden Seiten des Atlantiks. Die Darstellung erstreckt sich auch auf die Verfassungen der jeweiligen Einzelstaaten sowie der deutschen Bundesländer.

Über den Autor

Geboren am 5. Dezember 1971 in München; römisch-katholisch; verheiratet, zwei Kinder.
Abitur. Wehrdienst bei den Gebirgsjägern in Mittenwald, Unteroffizier d. Reserve. Studium der Rechts- und Politikwissenschaften, Prädikatsexamen.
Leitung des Familienbetriebes in München und Berlin, berufliche Stationen in Frankfurt und New York. Geschäftsführender Gesellschafter der Guttenberg GmbH, München. U. a. Freier Journalist bei der Tageszeitung DIE WELT.
Seit Dezember 2007 Vorsitzender des CSU-Bezirks Oberfranken. November 2008 bis Februar 2009 Generalsekretär der CSU.
Mitglied des Bundestages seit 2002. Februar 2009 bis Oktober 2009 Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Oktober 2009 bis März 2011 Bundesminister der Verteidigung, durch Verzicht ausgeschieden am 03. März 2011

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Kundenrezensionen

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766 von 862 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Science Art ! 18. Februar 2011
Ist es Dada, Kubismus oder einfach nur heißsprudelnder Fluxus? Trägt Jo Beuys heut Gel im Haar?
Auf jeden Fall ist es ein Wegbereiter, ein Avantgardist der ersten Sekunde, ja -ich scheue mich nicht, es zu auszusprechen: ein Revolutionär!, der uns mit diesem Kunstwerk in Buchhülle seine eigene, neue Kunstform entgegenwirft. Tut es weh? Aber jaa! Schreien wir auf? Und wie!! Sind wir betroffen?... Wer hätte gedacht, dass es in der heutigen Zeit überhaupt noch möglich ist, eine solch gewaltige spontane und affektive Reaktion durch einfache, fast minimalistische Aktionskunst vibrieren zu lassen. Guttenberg verletzt auf geniale, dämonisch schmunzelnde Art den Formalismus unserer Zeit, indem er formal die Form wahrt. Sein Sprengsatz ist das Innere des Textes, der gespiegeltes Eingeweide einer selbstverliebten und weltvergessenen Wissenschaftselite ist. Mit der Pranke des Künstlers, der alles darf, zerreißt er den elitären Seidenkokon der faustischen Kerkergesellen, er zerrt die süßmuffigdampfenden Textgespinste, die in Einweckgläsern zwischen Schrumpfköpfen und Tropfwachskerzen dämmerten, ans gleißende Licht des Pressegewitters. Hier! Hier! Hier! Text! Fragmentiert, zerissen,dekonstruiert und neu geklebt- so wie ers wohl im Grundschulkunstunterricht mit buntem Glanzpapier (neben dem Kartoffeldruck) gelernt haben mag.
Guttenberg erfindet das Rad nicht neu, er lässt es nur anders klingen! Er sammelt Worte, Buchstaben, Texte und präsentiert sie der Welt auf einer von Zeit gelösten Ebene in meditativer Suggestion. Er ist der John Cage unter den Textbaukünstlern (vielleicht schon eine mögliche Bezeichnung für die Beschreibung dieser neuen Kunst?). Versunken gleitet Text in Text,schmiegt sich,fügt sich, schmilzt und schwebt. Rastet eine, wird schwer sperrig, kratzt quietscht- nicht immer schön, aber immer anders, spannend. Fragen und Antworten zugleich stellend, Sinn gebend ,nicht suchend. Und wir? Wir suchen! Suchen Bedeutung, Sinn , Perfektion, schließlich: Fehler. Wollen Bruchstellen erkennen, den Meister überführen. Und merken nicht, wie wir uns selbst dabei überführen. Er hat uns entführt, sein Werk ist ein Erpresserbrief, an uns gerichtet. An uns alle, genauer unsere westliche Kultur. Der Titel sagt es ja: Europa/Amerika; das alte Ehepaar der Wissenschaft, der Erfindungen; das Heimatdorf der Doktoren und Professoren, die der Welt Fortschritt und Wahnsinn brachten- das sind wir: seine Rezipienten.
Halten wir inne, verneigen wir uns vor der neuen Kunst. Nicht die Postmoderne mit ihrem Abgesang begnet uns hier, niemand, dem es provokant scheint, Rinderhäften als blutigen Fleischbrei von Hubschraubern auf Bürgersteige klatschen zu lassen. Keine Exkremente werden auf Leinwände mit Urschreien gespritzt.
Guttenberg zitiert: er zitiert die Form, die wir lieben, die wir sind; er präsentiert uns die Seele unserer Kultur der Aufklärung, des Wissens ,der Reformation, der Bürgergesellschaft per se.
Er zeigt uns das Buch.
Der ausgestreckte Finger Johannes Gutenbergs ( ist die Namensgleichheit denn nur Zufall??), dessen Erfindung die europäische Welt auf den Kopf stellte, bohrt sich in unsere eingefallenen Rippen. Dies ist nicht die Postmoderne, dies ist das 21. Jahrhundert, Guttenberg sein erster wahrer Künstler, dies ist Utopia!!! Copy& Paste seine Aktionskunst; bald, sehr bald, wird der Künstler in eindrucksvollen Happenings seine vollendete Meisterschaft
vor handverlesenem Publikum in Echtzeit präsentieren: Er liest nicht, exzerpiert nicht, diskutiert nicht; er sichtet, sucht, stapelt nicht, nein, er wird live Texte zerreißen, zerfetzen, vermischen und neu dem staunenden Publikum vor die Ohren werfen. Spontane Lesungen mit immer neuen Wendungen wird er in atemberaubenden Kaskaden abfeuern. Autoren werden sich darum prügeln, in seine Kunstwerke einfließen zu dürfen.
Wen Guttenberg nicht benutzt, der existiert nicht!

Und wir, in Retrospektive, werden wir sagen: ja ich war dabei!; oder werden wir dereinst- analog zu der Generation,die von allem nichts gewusst hat-, später sagen müssen: "Wir hatten ihn nur einfach nicht verstanden."...........?
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331 von 385 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ersetzt 1000 andere Bücher 18. Februar 2011
Der Autor Freilich nach Guttenberg versteht es hier meisterlich, die
vorherrschende Verfassung unserer Denkweisen und Prinzipien nicht nur theoretisch
zu behandeln, sondern praxisnah und auch für den schlichten Leser verständlich zu
vermitteln. Wer noch kein Buch im Regal hat, sollte hier unbedingt zugreifen.

Nicht Qualität steht hier im Vordergrund, oder gar wissenschaftlich exakte Analyse, die sowieso niemand versteht, nein, Quantität ist der Maßstab aller Dinge. Damit zeigt uns der Autor, dass das bedingungslose Streben nach mehr und immer mehr - und dann noch einmal mehr - allein zielführend ist und die abgehobene akademische Diskussion von gestern. Manisch sammelt der Autor aus einem übergroßen Fundus von Dateien die wohlklingensten Bruchstücke ein, legt sie als Textbausteine ab, sortiert um und komponiert das Ganze als völlig neuartiges dadaistisch-elektronisches Werk. Und das alles in der sehr knapp bemessenen Freizeit mit den quengelnden Kindern um sich.

Der geneigte Leser erfährt im Buch so ziemlich alles, was er bisher aus gutem Grund anderswo nicht lesen wollte, wird verwirrt, verfängt sich letztlich im Gestrüpp der Fußnoten, fühlt sich klein, unwissend und völlig unpromoviert. Damit ist scheinbar das Ziel erreicht.

Der Autor stünde nun im strahlenden Licht, hätte er sich nicht ebenso in diesen Fußnoten verfangen. Durch die Tücken des Fußnoten-Managements kommen etliche (wohl weit mehr als 100) Fußnoten abhanden, der Text zerläuft zu einem Brei aus Zitaten, nicht zitierten Zitaten, Zitaten in Zitaten, kopierten Texten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, alles nahtlos an- und ineinandergeschmiegt, seitenlang, undurchschaubar, wird schließlich zur Negation aller Ideale und Normen.
Durch das dadaistische Werk wird der Autor schließlich selbst zur Fußnote, der Kreis schließt sich in Vollkommenheit.

Man möchte dem Künstler gratulieren, wenn man sicher sein könnte, dass er das neuartige Werk selbst vollbracht hat.
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56 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. Jochen Heistermann TOP 1000 REZENSENT
Dieses Buch, welches in gleichem Wortlaut auch als Dissertation des Autors erschienen ist, befasst sich vergleichenderweise mit den Verfassungen der USA und der EU. Interessant ist dabei der Zirkelschluss, denn die USA haben zwar als erste eine Demokratie aufgebaut, aber ihre Kultur und Wertvorstellungen beruhen auf den europäischen Wurzeln.

Umgekehrt haben die späten Demokratien der EU (z. B. Deutschland) auf die Ergebnisse der Amerikaner zurückgegriffen.

Im Nachhinein weiß niemand mehr, auf welchen Wurzeln die einzelnen Verfassungen beruhen, weil sie Amerikaner und Europäer hier gegenseitig inspiriert haben.

Sehr stark inspiriert hat sich auch der Autor gesehen, der eine riesige Menge an Quellen zitiert und weitere Quellen benutzt. Dadurch wird die Sprache des Buches recht uneinheitlich, denn es ist nicht mehr erkennbar, was der Autor eigentlich selber aussagen möchte.

Für den Leser wird das Buch durch diese Heterogenität schwer lesbar, weil er mit verschiedensten Meinungen konfrontiert wird. Für mich bleibt am Ende nur der immergrüne Spruch von Karl Valentin übrig: "Es ist alles schon gesagt, nur noch nicht von jedem!" und in diesem Sinne hat Guttenberg zum o. g. Thema Hunderte von Autoren sprechen lassen, ohne selbst zu einem Ergebnis zu kommen.
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Dank an amazon.de mit der freien Diskussion. Da kann sich jeder auch durch die Rezensionen eine Meinung bilden in diesem Fall zu... Lesen Sie weiter...
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Spannendes Verfassungsdrama zwischen Kind und Polit-Kegel-Club...
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Vor 15 Monaten von christine veröffentlicht
summa cum laude
Es ist an der Zeit, ein Lob an die Universität Bayreuth für ihre maßvolle und umsichtige Beurteilung
der Doktorarbeit des jungen Freiherren zu Guttenbergs... Lesen Sie weiter...
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Vor 15 Monaten von Guscha veröffentlicht
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Eine Dissertation die lange Ihresgleichen suchen wird. Von Sprachwitz überquellend, schöpft der Autor aus seinem reichen, stellenweise schier unendlich wirkenden Fundus... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Seth Rem veröffentlicht
Uneingeschränkt empfehlenswert
Der Autor hat mit der vorliegenden Arbeit nicht nur eine Vielzahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen zu einem volksverständlichen Ganzen vereint, er hat auch... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Benson veröffentlicht
Tiefgründig
Ich bin eigentlich kein Akademiker, aber dieses Buch kann ich nur empfehlen. Guttenberg spricht die Sprache des einfachen Mannes und schafft es doch hochkomplexe Sachverhalte... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von sieyes veröffentlicht
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