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Verdi - Il Trovatore (NTSC)

Sherrill Milnes , Éva Marton    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 29 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
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Rezensionen

Kurzbeschreibung

Im DVD-Umschnitt genügt das Bild- und Tonmaterial von 1988 leider nicht mehr ganz den hohen Ansprüchen unserer Tage. Die mitunter unpräzisen und unscharfen Filmaufnahmen und auch die muffige, verschwommen abgemischte Klangaufzeichnung lassen aus heutiger Sicht etwas zu wünschen übrig. Das mindert die Qualität der ansonsten empfehlenswerten Opernproduktion dann doch ein wenig.

Wichtig zu bedenken: Dieser Silberling wurde im amerikanischen Bildformat NTSC gefertigt. Ihr DVD-Player sollte also unbedingt NTSC-kompatibel sein! --Harald Kepler

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Als der Conte di Luna, ein aragonischer Edelmann, den Troubadour Manrico hinrichten lässt, ahnt er nicht, dass er den eigenen, tot geglaubten Bruder verurteilt hat. Dieser war als Kind von einer Zigeunerin entführt worden und angeblich bei einem Brand umgekommen. Als der Verschollene, inzwischen erwachsen, zurückkehrt, erkennen sich die Brüder nicht und beginnen einen Streit, weil sich dummerweise beide in Leonora, eine Hofdame und Gräfin von Sargasto, verliebt haben. Die Streithähne duellieren sich, Manrico gewinnt, schenkt dem Widersacher jedoch das Leben. Damit ist die Fehde freilich noch nicht zu Ende. Der Graf nimmt auf furchtbare Weise Rache: Er verhaftet den Troubadour und will ihn dem Henker überantworten. Leonora bietet daraufhin im Austausch gegen den Gefangenen ihr eigenes Leben an -- und begeht im Kerker Selbstmord mit Gift. Als der Conte das sieht, veranlasst er im Zorn die sofortige Exekution Manricos und erfährt erst kurz danach, dass er den leiblichen Bruder auf dem Gewissen hat. Vorhang. Ende.

Was sich schon in der gerafften Kurzfassung reichlich verwirrend liest, ist in der abendfüllenden Vollversion gänzlich unverständlich. Der Story nach dem spanischen Drama Il Trovadore von Antonio Garcia Gutierrez, die Verdi 1853 zu einer Oper in vier Akten (bzw. acht Bildern) vertonte, ist nur mit viel Mühe und Konzentration zu folgen. Allzu verknäuelt sind die Irrungen und Wirrungen, die Intrigen und Ränkespiele, Verwicklungen und Sprünge der Handlung. All das stört allerdings nicht weiter, sobald man Giuseppe Verdis herrliche Musik vernimmt. Der italienische Komponist hat für das krude und schwer fassliche Libretto von Salvatore Cammarano (Akt eins bis drei) bzw. Leone Emanuelle Bardere (vierter Akt) eine spannungsgeladene Partitur voll von überraschenden Wendungen geschrieben.

In der Aufführung der Metropolitan Opera entfaltete Il Trovadore im Oktober 1988 seine ganze klangliche Pracht. Ein Starensemble machte aus dem Bühnenwerk, das im nordspanischen Biscaya und Aragonien zu Beginn des 15. Jahrhunderts angesiedelt ist, ein unvergessliches Topereignis. Eva Marton, Luciano Pavarotti, Dolora Zajick und Sherrill Milnes ließen kunstvoll ihre Stimmbänder erzittern, das Orchester der New Yorker Met interpretierte mit James Levine an der Spitze Verdis Musik farbenprächtig und mitreißend. Da waren die dramaturgischen Schwächen des Librettos schnell vergessen. --Harald Kepler

Synopsis

Conductor: James Levine
Stage Production: Fabrizio Melano
Set Designer: Ezio Frigerio
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