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Verdi - Rigoletto
 
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Verdi - Rigoletto

Ingvar Wixell , Edita Gruberova , Jean-Pierre Ponnelle    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Ingvar Wixell, Edita Gruberova, Luciano Pavarotti
  • Regisseur(e): Jean-Pierre Ponnelle
  • Format: Classical, Vollbild
  • Untertitel: Englisch, Deutsch, Französisch, Chinesisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Universal/Music
  • Erscheinungstermin: 16. Mai 2001
  • Produktionsjahr: 1983
  • Spieldauer: 116 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000059QY2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 111.597 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Operngeschichte Italiens im 19. Jahrhundert ist weitgehend eine Geschichte der Zensur -- so auch im Falle von Giuseppe Verdis Oper Rigoletto. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein lüsterner junger Herrscher (im Original war Franz I. von Frankreich gemeint), der allen Schönen des Landes nachstellt, so auch der Tochter seines buckligen Hofnarren.

Bereits das Libretto, das auf dem wirkungsvollen Bühnenstück von Victor Hugos Le roi s'amuse basiert, sorgte für helle Aufregung. Die österreichische Zensurbehörde reklamierte, dass ein regierender Souverän nicht als Wüstling auf der Bühne erscheinen dürfe. Verdi musste demzufolge König Franz I. durch einen Fantasie-Herzog von Mantua ersetzen, zudem Ort und Zeit der Handlung verlegen. Nicht mehr der Fürst, sondern die tragische Gestalt des Hofnarren rückte jetzt in den Mittelpunkt der Oper. Ein Krüppel als Titelheld einer Oper: Auch das war eine Sensation. Nicht ohne Schalk gab der listige Verdi seinem Hofnarren den Namen Rigoletto -- eine lautliche Metamorphose von Triboulet, dem berühmten Narren am Hofe Franz I.. Die Premiere im März 1851 in Venedig wurde ein großer Triumph. Für Verdi war es der Durchbruch zum Weltruhm.

Seitdem hat es etliche Inszenierungen gegeben, wobei die meisten von ihnen dem traditionellen romantischen Milieu verhaftet blieben. Vor etwa 20 Jahren kam es zu einer Neu-Bewertung des Dramas. Die tragische Vater-Tochter-Beziehung rückte in den Vordergrund, die verhängnisvolle Liebe zwischen Rigoletto und seiner Tochter Gilda: Einerseits will er seine Tochter vor dem Verführer beschützen, andererseits trägt er eine Mitschuld an ihrem Untergang.

So auch in diesem für DVD-Technik aufbereiteten Fernsehfilm, der 1983 unter der Regie von Jean Pierre Ponnelle produziert wurde. Ponelle greift zu einem Trick. Er lässt die Geschichte aus der Sicht des alten Rigoletto rekapitulieren und wählt dabei ironischerweise das echte Mantua als Drehort. Nicht immer gelingt es dem Dirigenten Riccardo Chailly, musikalisch das erforderliche Pathos aufzubringen und die tragischen Untertöne des Dramas glaubwürdig zu zeichnen. Er scheint zu mitgerissen von der verdischen Musik, denn die Tempi sind oft zu rasch genommen.

Kompensiert wird dies allerdings durch herrliche Bühnenbilder und fabelhafte Solisten: allen voran Ingvar Nixell in einem vielschichtigen Porträt des tragischen Hofnarren Rigoletto, Edita Gruberova als Gilda und schließlich Luciano Pavarotti als Herzog von Mantua. Sein Auftritt ist wahrlich ein Meisterstück, sowohl stimmlich als auch schauspielerisch gesehen. Anmutig, verführerisch, nonchalant gibt er sich, man sieht ihm an, wie sehr ihm die Rolle Spaß macht. Kurz gesagt: Er ist einfach großartig! --Teresa Pieschacón Raphael

Kurzbeschreibung

"GIUSEPPE VERDI - RIGOLETTO Filmed on location in Mantua Rigoletto...................Ingvar Wixell Gilda.......................Edita Gruberova Duca Di Mantova.............Luciano Paverotti Maddalena...................Victoria Vergara Sparafucile.................Ferruccio Furlanetto Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor Wiener Philharmoniker Riccardo Ponnelle"

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Perez
Format:DVD
Rein musikalisch ist diese Interpretation von Verdis Werk eine Meisterleistung. Ricardo Chailly führt die Winer Philharmoniker und die Sänger zu einem sich gefühlsvoll ergänzendem farbigen Strauss. Edita Gruberova glänzt mit stimmlicher Reinheit und Präzision, auch in dem von Chailly eher schnellen Tempo, dass er in "Caro Nome" anschlägt. Pavarotti wie immer unverwechselbar und nicht zu tadeln. Ingvar Wixell braucht sich neben dem Divo Pavarotti nicht zu verstecken, bringt Rigolettos Drama und Trauer kraftvoll in seinen Gesang.
Szenisch und Darstellerisch kommt diese Inszenierung nur geringfügig schlechter weg. Rigolettos Leiden in Sorge um seine Tochter, seiner Schmach als Krüppel am Hof und die Angst vor dem Fluch des Monterone mimt Ingvar Wixell auf wahrlich beeindruckende Art und Weise und ist deswegen alleine den Film wert. Pavarotti überraschend charmant und jugendlich verspielt weiss ebenfalls zu gefallen. Dann ist da Gilda, die arme Gruberova mit einem entsetzlichen Haarsturm verunstaltet, gibt sich sichtlich Mühe und überzeugt hauptsächlich im dritten Akt. Die Frage nach dem passenden Aussehen für die Gilda stellt sich auf der Bühne grundsätzlich weniger, weil in der Oper natürlich viel mehr mit Ausstrahlung gearbeited wird. In einer Verfilmung aber kann sie durchaus als störend empfunden werden, obwohl sie prinzipiell dem Schönheitsideal der Epoche, in der die Inszenierung angesiedelt ist, entspricht,. Es ist also jedem Zuschauer einzeln überlassen.
In den nebenrollen glänzt einerseits Victoria Vergara als Maddalena (gasanglich und umso mehr darstellerisch als kokette Mördersschwester), sowie die grosse Mezzosopranistin Feodora Barbieri, die in ihrer Glanzzeit - oft neben Maria Callas - zu den grössten Sternen am Opernhimmel zählte. Letztere beweist ihr komödiantisches Talent als Giovanna
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53 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einmaliger Opernfilm 25. September 2002
Format:DVD
Diese Opernauffuehrung in Spielfilmform ist ein Genuss besonderer Art, nicht nur was das Orchester und die Saenger angeht, auch die filmische Umsetzung ist ausgezeichnet.

Luciano Pavarotti ist als Herzog von Mantua in absoluter Hochfrom, musikalisch und schauspielerisch kann man unmittelbar erkennen, das er die Rolle nicht nur spielt sondern lebt. Fast noch beeindruckender ist Ingvar Wixell, welcher die zwiespaeltige Rolle des Rigoletto, zum einen als haesslicher und gehaessiger Hofnarr, zum anderen als liebvoller Vater ausgezeichnet herausarbeitet und darueber hinaus mit seinen gesanglichen Faehigkeiten Pavarotti vielleicht sogar ein bisschen ueberbietet. Einen schweren Stand hat unter diesen Umstaenden Edita Gruberova als Gilda, musikalisch schlaegt sie sich wacker, jedoch sind ihre Kleidung und Frisur etwas fehl am Platze. Fuer eine sehr positive Ueberraschung sorgt Victoria Vergara, welche Magdalena, die Schwester des Moerders singt und spielt. Ihr attraktives Auesseres und ihre gesanglichen Qualitaeten fesseln einen geradezu an den dramatischen dritten Akt. Das Duett mit Pavarotti zusammen mit dem vorhergehenden 'La donna e mobile' gehoeren zu den schoensten Operndarstellungen, die ich kenne.
Orchester und Dirigent sind tadellos ohne besonders in die eine oder andere Richtung aufzufallen, die Inszenierung als Film ist erstklassig. Der Drehort Mantua vermittelt eine so authentische und glaubhafte Kulisse, dass man meinen koennte man waere selbst dabei. Insgesamt ist der Film aus einem Guss, die Uebergaenge von einem Akt zum anderen werden optisch tadelos ueberbrueckt.

Von der technischen Seite aus betrachtet ist diese DVD ebenfalls ohne Makel, sehr gute Tonqualitaet, die richtige Abmischung zwischen Stimmen und Orchester und klare helle Bilder machen das Abspielen zu einem rundum gelungenem Opernabend.

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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genial 22. November 2007
Format:DVD
Vielmehr gibt es dazu nicht zu sagen. Die bildliche Umsetzung wirkt in einigen Szenen gekünstelt und überladen. Ich finde jedoch, dass dies sehr gut zu der Oper Rigoletto passt.
Edita Gruberova als Gilda ist eine glatte Fehlbesetzung. Gilda, eine wohl behütete junge Frau, fast noch ein Mädchen, das ihre erste Liebe erlebt und an einen rücksichtslosen Verführer gerät, sollte nicht von einer Frau gespielt werden, die locker als Gildas Mutter durchginge. Gruberova wirkt wie eine auf jung getrimmte Matrone. Warum man dafür nicht eine Schauspielerin engagiert und von Edita Gruberova synchronisieren ließ (was bei Opernfilmen durchaus die Regel ist), ist mir ein Rätsel.
Jetzt aber Schluss mit der negativen Kritik. Die Musik, die Stimmen und die gesamte Inszenierung sind ein Erlebnis erster Güte. Das Finale ist so toll umgesetzt, dass ich jedes Mal eine Gänsehaut bekomme, wenn es beginnt.
5 Sterne sind eigentlich zu wenig für den Film als gesamtes, aber wegen der Besetzung der Gilda doch angemessen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Rigoletto
Auch wenn Edita Gruberova als Gilda aussieht wie ein Rauschgoldengel - sie ist unübertroffen. Soviel Glaubwürdigkeit und Feingefühl in der Stimme erzeugt immer... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von murmeltier44 veröffentlicht
in Memorian Pavarotti
eine gute Opernaufführung mit dem grossen Pavarotti, sehr schnelle Lieferung, alles ganz super, danke, kaufe gerne wieder!
Vor 20 Monaten von Johanna Fischer veröffentlicht
Als währe es das erste mal, Rigoletto
Rigoletto auf DVD gibt es einige, aber
mann kann eigentlich in Ruhe sagen dass alle Ponelle Opernverfilmungen gelungene Zeitdokumente für in sich geschlossene exzellente... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Brasier veröffentlicht
Ein herrlicher Opernfilm, den man ich nicht entgehen lassen darf
Jetzt beginnt die Schwierigkeit: Bei wem anfangen, da Luciano Pavarotti im Jahr 2007 von uns gegangen ist, also dann bei ihm. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2007 von Peter Sattler
unbedingt kaufen
eine der schoensten rigoletto-auffuehrungen, die ich je gesehen habe (und das waren schon viele). optisch, schauspielerisch super, aber erst die stimmen verzaubern einen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2007 von runa neckar
Dies waere besser eine CD geworden
Unzweifelhaft ist die musikalische Leistung aller Interpreten in dieser Aufnahme tadellos, wenn das Ergebnis auch teilweise ein wenig zu technisch wirkt und die Seele vermissen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2001 von Barbara Gross
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