Facebook Twitter Pinterest
EUR 19,99 + EUR 3,00 für Lieferungen nach Deutschland
Auf Lager. Verkauft von Rapace
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: medimops: schnell, sicher und zuverlässig. Gebrauchter Medienartikel in hervorragendem Zustand.
Möchten Sie verkaufen? Bei Amazon verkaufen

Verdi: Requiem/4 Pezzi Sacri Doppel-CD

4 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

Preis: EUR 19,99
Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Audio-CD, Doppel-CD, 8. Februar 2001
"Bitte wiederholen"
EUR 19,99
EUR 19,99 EUR 6,64
Nur noch 1 auf Lager
Verkauf und Versand durch Rapace. Für weitere Informationen, Impressum, AGB und Widerrufsrecht klicken Sie bitte auf den Verkäufernamen.
3 neu ab EUR 19,99 11 gebraucht ab EUR 6,64

Hinweise und Aktionen


Produktinformation

  • Komponist: Giuseppe Verdi
  • Audio CD (8. Februar 2001)
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: EMI Classics (EMI)
  • Spieldauer: 128 Minuten
  • ASIN: B000058UT3
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 254.092 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
  •  Möchten Sie die Produktinformationen aktualisieren, Feedback zu Bildern geben oder uns über einen günstigeren Preis informieren?
     Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel?

Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Messa Da Requiem - Schwartzkopf Elisabeth
  2. Quattro Pezzo Sacri - Baker Janet

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

2 CDs-andere Covergestaltung-1963 bzw.2001--Gut und liebevoll verpackt- Versand nach Deutschland und Österreich(wertversichert)-Mehrkosten trägt der Verkäufer-Zehn%Rabatt und nur einmal Porto-bezahlen bei Mehrfachbestellungen-für Versand in andere Länder mich bitte anmailen-danke!–

Amazon.de

Wie opernhaft darf Kirchenmusik sein? Für viele eingefleischte Verehrer der Musik Johann Sebastian Bachs oder Heinrich Schütz' hört das italienische geistliche Repertoire sicherlich schon eine Weile vor dem Jahr 1800 auf, jedenfalls bevor sich Elemente des Operngesangs deutlich in den Partituren bemerkbar machen. Man kann zu Rossinis Messen stehen wie man will, aber im Fall von Giuseppe Verdi und vor allem seines Requiems muss ein differenziertes Urteil gefällt werden: Ebenso wenig wie er die schmachtende Melodienseligkeit seiner italienischen Vorgänger unreflektiert in seine Opern übernahm, ließ er es in seinem Requiem an Tiefgang und überaus wahrhaftiger Emotionalität fehlen. Selbstverständlich blieb er dabei seinem musikalischen Idiom grundsätzlich treu, und er legte einen breiten Spielraum von strenger Partiturtreue und Ernsthaftigkeit bis hin zu äußerlicher Effekthascherei in die Hand der Interpreten. So müsste die Eingangsfrage, eingeengt auf das vorliegende Werk, lauten: Wie opernhaft sollte Verdis Requiem gesungen werden?

Im Jahre 1963, im Zusammenhang mit Verdis 150. Geburtstag, produzierte ein italienischer Dirigent mit einem durchweg nicht-italienischen Ensemble das Requiem für die Schallplatte. Allerdings war Carlo Maria Giulini bei allem südländischem Feuer, das ihm in jüngeren Jahren zu Gebote stand, auch immer schon für leisere Töne und kammermusikalischen Duktus bekannt. So entstand unter dem kritischen Auge des EMI-Chefproduzenten Walter Legge eine Version der Totenmesse, die an vielen Stellen auch heute noch geradezu unerhört intim anmutet und den Hörer mehr als einmal in atemlose Spannung versetzt. Elisabeth Schwarzkopf liefert immer wieder elektrisierende Pianissimi, streng nach den Vorgaben des Notentextes, und der Schluss des "Offertorio" etwa gerät durch ihre Gesangskunst zu einem Faszinosum erster Güte.

Gemeinsam mit Christa Ludwig, die in dieser Aufnahme bisweilen mit einem für ihre Verhältnisse überaus kernig-klaren Ansatz singt, der ihr in vielen anderen Partien gut getan hätte, bewegt Schwarzkopf den Hörer auch in den parallelen Oktavgängen des "Agnus Dei". Nicolai Gedda hat eine seiner Sternstunden im "Hostias", wo viele andere Tenöre dem Scheitern nahe sind. Die Tatsache, dass er für die Partie (wie auch die beiden Damen) vielleicht ein wenig zu leichtgewichtig ist, macht er vielfach durch seine intelligente Gestaltung wett. Grandios ist Nicolai Ghiaurov in der Basspartie: Er verfügte zu jener Zeit über eine gewaltige, problemlose Ausnahmestimme, deren Kraft durchaus mit derjenigen von Martti Talvelas Organ vergleichbar ist.

Auch Philharmonia-Chor und -Orchester partizipieren erfolgreich an dem differenzierten, oft sehr zurückhaltenden Ansatz Giulinis, ohne dass es ihnen im "Dies irae" an Durchschlagskraft fehlte; wenn an dieser Aufnahme etwas stört, dann sind es die gelegentlichen Intonationsschwächen der Gesangssolisten, und man wundert sich sehr, warum dem Perfektionisten Walter Legge, gefürchtet für endlose Wiederholungen im Aufnahmestudio, diese kleinen Schnitzer entgangen sind. --Michael Wersin


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
1
Alle 4 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Toll, dass diese fast schon uralte Aufnahme (1964) des Verdi-Requiems wieder zu haben ist! Denn hier gibt's etwas, was fast allen neueren Aufnahmen fehlt: Solisten, die wissen, dass Verdis Requiem noch ganz andere musikalische Qualitäten verlangt als seine Opern. Diese Solisten stehen nicht an der Rampe, sondern bringen sich als Teil eines Ganzen ein. Nur der Sopran (Schwarzkopf) nervt gelegentlich durch affektierte Tongebung. Der Chor ist - das sage ich als jemand, der selbst schon Verdi-Requiem im Chor gesungen hat - unüberbietbar in seinen dynamischen Schattierungen und im Timing. Ebenso klangschön ist das Orchester. Die Aufnahme klingt erstaunlich frisch; sogar im Dies irae kommt alles gut rüber, was das Herz begehrt.
2 Kommentare 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von opernfan TOP 500 REZENSENT am 2. September 2012
Format: Audio CD
Diese in die Jahre gekommene Aufnahme bleibt trotz einer nicht ganz optimalen Aufnahmetechnik künstlerisch das Maß aller Dinge: bei aller Dramatik gelingt Giulini eine verinnerlichte Darstellung dieser sakralen Musik, die so selbstverständlich klingt, wie bei kaum eine andere mir bekannte Interpretation. Giulini schafft somit die Quadratur des Kreises: im Dies irae ist die ganze Wucht von Orchester und Chor da (beide auf hohem Niveau), doch welche Innigkeit z.B. im Libera me oder Lux aeternam. Und alles ist aus einem Guß.
Das Solistenquartett besticht nun nicht durch Italianita, aber ist von beseeltem Ausdruck und eminentem "belcanto". Die Schwarzkopf ist berückend, die Ludwig an Schöngesang kaum zu überbieten, Ghiaurov ist von unvergleichlicher Stimmautorität. Gedda ist stimmlich vielleicht etwas leichtgewichtig, gleicht das aber durch seine kluge und musikalische Interpretation aus. V.a. auch im Zusammenklang entstehen Momente unvergleichlicher Schönheit und Innigkeit.
Immer noch meine Aufnahme für die einsame Insel. Weil sie im besten Sinne ganzheitlich ist. Andere Aufnahmen sind in einzelnen Aspekten vielleicht besser, manche Gesangssolisten mögen den Sängern dieser Aufnahme überlegen sein, als Ensembleleistung bleibt diese hier unerreicht.
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Audio CD
Auf dieser Doppel-CD sind zwei Leitinterpretationen des unvergessenen italienischen Dirigenten Carlo Maria Giulini (1914-2005) zusammengefaßt, die in jede gut sortierte Diskothek geistlicher Musik gehören.
Allein das erlesene Solistenquartett, mit dem die Requiem-Aufnahme aufwarten kann, ist die Anschaffung wert. Elisabeth Schwarzkopf (Sopran), Christa Ludwig (Mezzosopran), Nicolai Gedda (Tenor) und Nicolai Ghiaurov (Baß) sind schlicht nicht zu toppen, ihre Stimmen harmonieren ganz wunderbar, und im Verein mit dem von Wilhelm Pitz bestens einstudierten Philharmonia Chorus bieten sie eine Aufführung von seltener Geschlossenheit und Homogenität. Besonders hervorheben möchte ich das überirdische "Ingemisco" und das "Hostias", das Nicolai Gedda in gewohnter Stilsicherheit und Vollkommenheit singt. Elisabeth Schwarzkopf kommt im abschließenden "Libera me" an ihre stimmlichen Grenzen, doch das macht sie mehr als wett durch ihre beseelte Gestaltung. Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, daß sie in der früheren Mono-Aufnahme von 1953 unter Victor de Sabata (EMI) vielleicht noch eine Spur präsenter geklungen hat. Das ist aber auch der einzige nennenswerte Minuspunkt einer ansonsten in jeder Hinsicht großartigen Darbietung. Ich stelle sie in eine Reihe mit der legendären Produktion unter Fritz Reiner (RCA), die mit Leontyne Price, Rosalind Elias, Jussi Björling und Giorgio Tozzi und den Wiener Philharmonikern ein wahres Traum-Team aufzubieten hatte.
In den angeschlossenen "Quattro pezzi sacri" hat Janet Baker Gelegenheit, ihre zauberhafte Altstimme zu entfalten. Hier ist sie die Seele der Aufführung.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Audio CD
Über die künstlerische Leistung Giulinis lässt sich natürlich lange streiten, ich persönlich halte seine Interpretation für mittelmäßig. Was mich aber schwer enttäuscht hat (wieder einmal: EMI Classics) ist die Qualität der Aufnahme; entweder sind schon die Masterbänder schrott, oder EMI hatte Probleme mit der Digitalisierung, jedenfalls ist das Ergebnis eine Beleidigung, total übersteuert und flach. Für den Preis habe ich mehr erwartet.
5 Kommentare 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden


Kunden diskutieren