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Verdi:Macbeth Import, Doppel-CD

8 Kundenrezensionen

Erhältlich bei diesen Anbietern.
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Hinweise und Aktionen


Produktinformation

  • Audio CD (2. November 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Import, Doppel-CD
  • Label: Mis
  • ASIN: B00005FIFK
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von vully TOP 500 REZENSENT am 4. Mai 2004
Format: Audio CD
Der Macbeth, entstanden 1847 und später mehrfach überarbeitet, war ein Wende- und erster Höhepunkt im Werk Giuseppe Verdis:
Während er vorher sehr schöne, aber teilweise austauschbare Musik mit starken Einflüssen von Bellini und Donizetti für teilweise etwas merkwürdige Stoffe oder Bearbeitungen komponiert hatte, wagte er sich hier erstmals an eine Shakespeare-Vorlage, für die er noch dazu ein hervorragendes Libretto bekam (teilweise eine wörtliche Übersetzung des Originals ins Italienische)- und fand dafür die musikalischen Stilmittel, die ihn zu einem der größten Opernkomponisten aller Zeiten machen:
Erstmals gab Verdi hier einer Oper eine durchgehende, unverwechselbare musikalische Grundfarbe, teilweise arbeitet er sogar mit so etwas wie Leitmotiven. Vor allem aber benutzt er die musikalische Form zur Charakterisierung der Figuren: Während die Nebenrollen Banquo und Macduff klassische Arien singen, äußert sich der Macbeth - der Mensch, der alle sozialen Normen hinter sich lässt - vor allem in Duetten und dramatische Rezitativen. Die Lady beginnt zwar mit einer klassischen zweiteiligen Arie, endet aber mit einer Wahnsinnsszene, die mit einer klassischen Arie dieser Gattung (vgl etwa Lucia di Lammermoor) nichts mehr zu tun hat.
Die Aufnahme selbst gehört zu den besten Verdi-Einspielungen überhaupt, die Sänger sind durch die Bank großartig:
Piero Cappuccilli war in den 70ern der italienische Bariton vom Dienst, und das mit Recht: Mit viel Gespür für Stil und Dramatik stellt er die Wandlung vom treuen General zum machtbesessenen Tyrannen sehr glaubwürdig dar.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K.H. Friedgen TOP 500 REZENSENT am 31. Oktober 2009
Format: Audio CD
Verdis Oper "Macbeth" ist nie so populär gewesen wie beispielsweise "Rigoletto" oder "La Traviata". Doch das geniale Frühwerk nach Shakespeares Drama enthält eine Menge großartiger Musik und verdient weit mehr Beachtung, als ihr gemeinhin zuteil wird.
Erich Leinsdorf hatte 1959 für RCA eine großartige Aufnahme mit Kräften der New Yorker Metropolitan Opera vorgelegt, die lange Jahre als maßstabsetzend galt. Erst Claudio Abbado ist es 1976 gelungen, dieser verdienstvollen Auslegung eine gleichwertige, doch ganz eigenständige Produktion an die Seite zu stellen.
Erstklassige Gesangskünstler standen ihm zur Verfügung: In der Titelrolle glänzt Piero Cappuccilli, ein vielleicht nicht lupenreiner Belkantist, aber ein Sänger mit kräftiger, gut durchgebildeter Stimme und ein Darsteller, der die zwiespältige Figur des Macbeth in seiner Tragik glaubwürdig zu verkörpern weiß. Shirley Verrett, eine farbige Sängerin, trifft für die machtgierige Lady Macbeth genau den richtigen Ton. Von Natur her ein Mezzosopran, scheint sie mir besonders prädestiniert, die dunklen und abgründigen Seiten dieser Rolle in all ihren Schattierungen dem Hörer zu suggerieren. Nur eine Maria Callas auf der Höhe ihrer Kunst wäre vielleicht in der Lage gewesen, diese Partie noch eindringlicher und glutvoller zu vermitteln.
Verdis "Macbeth" ist weitgehend auf diese beiden Hauptfiguren zugeschnitten, so dass mit ihren Leistungen eine Aufführung weitgehend steht und fällt. Doch auch die diversen Nebenrollen dieser Aufnahme sind glänzend besetzt. Insbesondere verdienen Erwähnung Plácido Domingo als Macduff und nicht weniger Nicolai Ghiaurov in der Rolle des Banco.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "christiansiegmund" am 6. Januar 2003
Format: Audio CD
Verdi wäre stolz auf diese Produktion von "seinem" Macbeth gewesen. Lady und Lord Macbeth lassen sich in einen Sog des Mordens ziehen, aus dem sie nicht mehr herauskommen. Bei dieser Aufnahme wird Ihnen das grausame Verhalten dieser beiden Hauptakteure wahrlich vor "Ohren" geführt. Diese doch sehr ungewöhnliche Verdi-Oper nimmt den Zuhörer bis zur letzten Minute mit. Piero Cappuccilli als Macbeth und die für mich sehr überzeugende Shirley Verrett ( Mitreißend: Die Schlafwandel-Szene ), aber auch Placido Domingo in der Rolle des Macduff fesseln den Zuhörer stundenlang vor den CD-Player. Das Orchester ( Orchestra del Teatro alla Scala ) wird von Claudio Abbado fulminant geführt, aber auch der Chor leistet Großartiges ( Besonders empfehlenswert: Chor der schottischen Flüchtlinge ). Ein purer Hörgenuß und für mich nach wie vor eine der besten Macbeth-Aufnahmen.
CS (21)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Grüner Baum TOP 1000 REZENSENT am 18. August 2012
Format: Audio CD
Die Aufnahme aus dem Jahr 1976 kommt in dieser Ausgabe mit einem Booklet mit einem kompletten Libretto. Musikalisch ist sie gut gemacht, kann mich aber nicht ganz überzeugen.

Abbados Dirigat ist sehr dramatisch angelegt und wählt meist zügige Tempi. Die Differenziertheit des Orchesters Durchhörbarkeit ist dabei nicht zuletzt durch eine in dieser Hinsicht sehr gute Aufnahmequalität gut - störend sind aber die gewählten Pegel. Das Orchester ist an vielen Stellen sehr laut und übertönt die Stimmen für meinen Geschmack zu sehr. In den instrumentellen Anteilen selber und bei Wechsel zwischen Gesang und orchesterbetonten Teilen sind die Lautstärkeunterschiede so groß, dass man die Fernbedienung des CD-Players oft einsetzen muss. Durch die Betonung des Orchesters gehen auch die Chöre etwas unter, die schwungvoll und beeindruckend sind, mir zuweilen aber etwas breiig vorkamen.

Sängerisch ist die Oper mehr als andere durch die beiden Hauptrollen geprägt, da die Nebenrollen nur sehr kurze Anteile haben. Man kann über Pieor Cappucillie als Macbeth und Shirley Verrett als Lady dabei sehr ähnlich urteilen. Sie singen beide sehr sauber, wirken nicht nur als Sänger, sondern als Figuren und sind präsent, aber es fehlt mir bei beiden die letzte Dramatik, künstlerische Durchdrindung, Ausleuchtung der charakterlichen Tiefen der Figuren. Es ist gut, dass sie nichts probieren, was sie nicht können und so machen sie keine Fehler und ihr Gesang gefällt und es stört nichts, aber wirklich beeindruckt hat er mich nicht zurückgelassen.
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