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VINE-PRODUKTTESTERam 23. August 2014
Also Regisseur Stölzl meint...das Libretto vom Troubadour sei sowieso ein Schmarren,
also hauen wir eins drauf und machen eine Groteske daraus.

Seine Schräge Inszenierung folgt konsequent dann diesem Stil und wir landen in einem abgewürgtem Drama
das sich teilweise als burlesque darstellen will.

Das funktioniert beileibe bei der herrlichen Musik Verdis nicht, die Barenboim sehr gut auftischt.

Das quietsch bunte Bühnenbild und die überzogenen Kostüme geben dem ganzen den Rest,
der wie eine Aufführung eines Kasperletheaters sich zeigt.

Die Interpreten machen spassig mit, ja sogar gesanglich gibt es nichts auszusetzen....
aber der Troubadour bleibt auf der Strecke.

Da greife ich eher zu der Karajan Aufführung aus Salzburg

mit dem Jungen Domingo aus den Achtzigern..

Eindeutig für Netrebko Fans
0Kommentar19 von 25 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Philipp Stölzl setzt die wirre Schauer-Mär des Librettos in kaskadenartig hochgezogenen Bühnenumrandungen oder Kastenwänden und grell, plakativer Kostümgestaltung um, eine eher surreale Welt. Sinnbildlich die Ausweglosigkeit in einer eher kruden Geschichte, wenn man so will. Diese Optik spricht mit Sicherheit keinen traditionsorientieren Opernfreund an, hat aber durchaus eine intelligente Interpretationsebene.
Placido Domingo als Luna, im Baritonfach, glänzende Körpersprache, ein Singschauspieler ersten Ranges. Bronzierter, markanter Ton.
Hervorragend Anna Netrebko als Leonore. Der Wechsel ins dramatische Fach gelungen. Die Stimme ist voller, tiefer geworden und trotzdem oder gerade deshalb berührend brillant. Schauspielerisch glänzend.

Gaston Rivero als Manrico solide. Es ist aber unsinnig immer nur auf dem einen hohen Ton in der Stretta herumzureiten. Den macht eine Rolle nicht wirklich aus. Er ist zu dem im Original gar nicht vorgesehen. Die fetischhafte Fixierung auf das hohe C ist dann auch eher ein Ausdruck von zwanghafter Eigenfixierung auf eine komplexe Rolle. Diese Fetischhaltung hat sich besonders z.B. an der Mailänder Scala "kultiviert". Sie ist eher Ausdruck des Unverständnisses von Oper und Inhalt.

Marina Prudenskaya überzeugt als Azucena.

Daniel Barenboim dirigiert durchaus brillant.

Insgesamt ein Netrebko Statement auf surrealer Bühne, deren Optik man schlicht verstehen muß und nicht nur "fühlen".
44 Kommentare8 von 12 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. August 2014
Vielleicht ist der Herr Dr. mit der Netrebko verwandt oder sonst was. Ich bin kein Callas fan und trotzdem finde ich den Vergleich Haarestreubend!
Die Netrebko ist eine wundervolle Frau und eine erstklassige Spiel-Sopranistin. Ich habe nie einen besseren Liebestrank, als mit ihr gesehen/gehört.......aber sie wird niemals eine dramatische Sopranistin werden können,weil ihr einfach die Tiefe und die Durchschlagskraft in der Stimme fehlt.
Sie mit der Callas zuvergleichen ist etwa, wenn man einen Rennpferd mit einen Zebra vergleicht.

Warum muss man unbedingt vergleichen, wenn man aber dann vergleicht, dann sollte man nicht unbedingt an der eigenen Männlichkeit denken Herr Dr.Ackermann

Über die Regie reden wir lieber nicht

Prof.F.Kiss
1111 Kommentare13 von 24 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. August 2014
Zugegeben: ich habe die Übertragung im TV nur teilweise gesehen...aus Interesse an Marie-Nicole Lemieux.
Unverständlich für mich ist jedoch, wie wirklich ehemals ganz, ganz großartige Künstler ihren Ruf ruinieren, weil sie einfach kein Ende finden !
Die von mir hochgeschätzte Montserrat Caballe (KEINE andere hat jemals derart schöne schwebende Töne produziert !!!) arbeitet nun seit 15 Jahren daran, ihr Lebenswerk zu ruinieren. Zu ihren Best-Zeiten konnte ich sie mehr als 10x auf der Bühne erleben und besitze ca. 40 VHS-Aufzeichnungen ihrer Auftritte - aber wie soll man dieses Bild des Jammers auf der Bühne heute ertragen...
Und nun Domingo ! Fast 80 ! Jahre alt (nach seinem gefälschten Geburtsdatum hätte er als 16-jähriger bereits geheiratet...)- schon das Coverfoto dieser DVD...Lugner lässt grüßen.
Der Mann hat Geld und Ruhm ohne Ende - WARUM also findet er kein Ende mit Würde ?
Das müssen "echte" Opern-Experten sein, die diese Künstler nicht vor sich selbst schützen.
55 Kommentare8 von 18 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. September 2014
ok., der video-clip-performer stölzl hat den >trovatore< verdis als comic-pararodie
insszeniert, als media-event für all die neuzeit-kultur-gänger.
bleibt muskalisch allenfalls barenboims süffiges dirigat, netrebkos leonora-performance,
jedoch keinesfalls als callas-rollen-ersatz-!
so what-? nach carusos diktum, diese verdi-oper brauche 'nur' vier! erstrangige sänger-innen,
bleibt in berlin nur eine, netrebko auf vocal hohem niveau. vorhang.
und danach: warten auf die salzburg-performance, mit allerhöchst gemeinem hype
der arte-übertragung, wo verquollene schlipsträger mit banausisch aufgetakelten gattinen
ihre billigen statements wie lobpreisungen kundtaten.
das verfallsdatum der berliner dvd ist programmiert,
salzburg kommt als blue-ray - top-!
das ist musikkultur heutzutage: hype-kultur aus dem festspielhofsektor der
kultur-industrie.
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am 15. August 2014
Mit Verdis Leonora hat La Netrebko die Callas endgültig überholt. Barenbiom verlangt ihr ALLES ab. Man(n) zittert geradezu und ist dann doch erlöst: Hier singt ein Engel und Vollblutdiva in allen Höhen und Tiefen. Und selbst Verdis bisweilen merkwürdigen und kaumumzusetzenden Sprünge werden mit der Perfektion der Anna zum himmlischen Gesang.
Wie gewohnt singt Domingo 1 A und Rivero arbeitet sich nach ganz oben aufs Treppchen.
Richtige Frische kommt durch Marina Prudenskaya auf. Ein Mezzo zum Träumen und Wachrütteln.
Dieser Trovatore ist einfach ein (= Barenboims) Geschenk.
2020 Kommentare9 von 34 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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