Jede Inszenierung aus der MET stimmt, und das trifft auch hier zu! Man merkt, dass die Sponsoren der Operninszenierungen im Publikum sind - und die wollen keine zu moderne Inszenierung, nicht wie in Europa, wo der Nabucco im Holocaust spielt. Das ist weder in Verdis Sinn, noch stimmt es! Aber hier stimmt einfach alles, es wird prächtig gesungen Juan Pons ist ein stimmlich gewandter Nabucco, Samuel Ramey beindruckt als Zaccaria, Maria Guleghina ist ein Abigaille die die Koleraturen blendend meistert, (hat doch Giuseppina Streponi, die 1. Abigaille und 2. Frau Verdis, mit dier Partie Abschied von der Bühne nehmen müssen, da ihr die Koleraturen ihrer Stimme so zusetzten), Gwyn Hughes Jones ist ein rollendeckender Ismaele und James Levine dirgiert sein "Hausorchester", das sagt ja alles, sprühend mit großem Feuer - und der Gefangenchor in einer blendenden Auffassung, nicht statisch sondern es stimmt eben einfach, auch die sonstigen SängerInnen sind nicht überfordert. Meiner Meinung einer der besten Nabucco - Aufnahmen und ich rate jeden diesen zu kaufen!