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Verdi, Giuseppe - Don Carlos (NTSC) [2 DVDs]
 
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Verdi, Giuseppe - Don Carlos (NTSC) [2 DVDs]

Ramon Vargas , Iano Tamar , Peter Konwitschny    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 46,99 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Ramon Vargas, Iano Tamar, Bo Skovhus
  • Regisseur(e): Peter Konwitschny
  • Format: Classical, NTSC, Surround Sound
  • Sprache: Französisch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: TDK
  • Erscheinungstermin: 21. September 2007
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 247 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000VKW6Q0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.404 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Aufnahme"
Livemitschnitt aus der Wiener Staatsoper, Oktober 2004

"Musik"
Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
Conductor: Bertrand de Billy
Chorusmaster: Ernst Dunshirn

"Interpreten"
Philippe II - Alastair Miles
Don Carlos - Ramon Vargas
Rodrigue - Bo Skovhus
Le Grand Inquisiteur - Simon Yang
Un moine - Dan Paul Dumitrescu
Elisabeth de Valois - Iano Tamar
La princesse Eboli - Nadja Michael
Thibault - Cornelia Salje
Le comte de Lerme - Benedikt Kobel

"Giuseppe Verdi: Don Carlos"
TDK präsentiert die Weltpremiere der ungekürzten Fassung von "Don Carlos" aus der Wiener Staatsoper. Diese Produktion vom deutschen Regisseur Peter Konwitschny entspricht der Originalversion von Verdis Vision seiner großen Oper, die 1867 in Paris Premiere feierte.
Doch schon während der Proben wurde klar, dass die Oper "Don Carlos" ob ihrer Länge nicht mit den damaligen Konventionen zu vereinbaren war, und so war Verdi gezwungen, einige Kürzungen vorzunehmen. In den darauf folgenden 20 Jahren entwickelte er immer wieder neue Versionen der Oper, die ihn jedoch nicht wirklich zufrieden stimmten. Erst 2004, fast 120 Jahre später, kam das Werk in der Originallänge und der Originalsprache Französisch endlich als Welturaufführung auf die Bühne. Jetzt ist Verdis "Don Carlos" in dieser Originalversion zum ersten Mal auf DVD zu sehen.



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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sahteene
Format:DVD
Dieser Don Carlos ist ein Erlebnis. Dadurch, dass der 1.Akt gezeigt wird, ist es klarer, was die Darsteller bewegt. Ich habe mir diese Version x Mal in der Oper angeschaut und jedesmal geheult. Das ist mir bei anderen Don Carlos noch nie passiert.
Ebolis Traum gefällt mir sehr gut. Endlich wird Eboli nicht also die Böse dargestellt, sondern als eine Frau, mit der man sich identifizieren kann, die ganz normale Probleme hat und sich ein ganz gewöhnliches Leben wünscht.
Die Regie ist überwältigend!
Die Sänger hervorragend.
Ich kenn keinen besseren Don Carlos als diesen.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kann nicht überzeugen 20. März 2011
Format:DVD
Um mit der Länge anzufangen: es wird langatmig. Der Fontainebleau-Akt zieht sich und man muss sich mühen, dabei zu bleiben. Auch wenn einleuchtend ist, dass das Elend die Prinzessin bewegt, nicht ihre Liebe, sondern der Pflicht zu folgen.
Schon in diesem Akt störte mich, dass die soziale Kluft ignoriert. Eine Prinzessin tanzt nicht mit dem Volk.
Diese Ebenen bringt Neuenfels mehrfach durcheinander,sicher sein Konzept,für mich aber nicht überzeugend.Abwegig, Ebolis Traum,über zwanzig Minuten. Es ist sicher nicht der Traum der Eboli,ein kleinbürgerliches Leben zu führen,bei dem Posa's Pizzadienst das Abendessen rettet. Die Kälte des spanischen Hofes wird durch solche Bilder seiner Wirkung beraubt.
Dass Neuenfels ein Publikum verstört, mag für den konkreten Opernabend einen Sinn ergeben, als Konserve taugt es nicht.
Der Sinn, das starre Korsett einer brutalen Gesellschaft, in der Menschen zerbrechen( auch der König) kommt bei dieser Inscenierung nicht herüber.Was für ein dummer Einfall, in den dramatischen Kampf zwischen König und Grossinquisitor eine Quasi-slaptstick-scene einzubauen, der Inquisitor steht auf dem Kleid der Eboli; er ist blind und sie zerrt daran. Damit wird die Dramatik ad absurdum geführt. Am ehesten könnte man das Bühnenbild in diese Richtung einer abgeschlossen-brutalen Gesellschaft deuten.

Musikalisch kann diese Aufführung ebenfalls nicht überzeugen. Das Dirigat von de Billy hat nicht die Qualitäten eines Solti oder auch Karajan.Dramatische Scenen wie das Autodafé gelingen nur sehr begrenzt.
Die SängerInnen können ebenfalls nicht überzeugen. Vargas ist kein Domingo oder Bergonzi,Miles sicher ein guter Sänger, aber das reicht nicht unbedngt für einen Philipp II, da fehlt einfach Substanz und,ich räume mein Vorurteil ein, ein Simon Yang als Grossinqusitor irritiert mich schon optisch,wäre die Stimme überzeugend, könnte man vielleicht darüber hinwegsehen, an Talvela darf man gar nicht denken.
Auch die anderen Protagonisten konnten ihre Rollen nicht so ausfüllen, dass man denken konnte, ja, so muss es klingen. Bei Skovhus möchte ich zusätzlich monieren, dass die Haltung vollkommen unglaubwürdig war ( dies war vielleicht ein Einfall der Regie, aber kein guter). Posa ist ein Grande, kein Hampelmann. Dann sollte man es auch so spielen.

Die Oper von Verdi hat eine andere Umsetzung verdient. Diese Aufführung gelingt weder optisch noch musikalisch.

Ich rate ab.
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