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Verdi - Don Carlo [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: Jonas Kaufmann, Anja Harteros, Thomas Hampson, Wiener Philharmoniker, Antonio Pappano
  • Format: Classical
  • Sprache: Italienisch
  • Untertitel: Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Koreanisch, Chinesisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Sony Music Entertainment
  • Erscheinungstermin: 2. Mai 2014
  • Produktionsjahr: 2014
  • Spieldauer: 280 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00H28A5N0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.808 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Produktbeschreibungen

Ein Höhepunkt der Salzburger Festspiele 2013 war im Verdi Jahr die gefeierte Aufführung von Verdis Oper Don Carlo unter der Regie von Peter Stein in Spitzenbesetzung: mit Jonas Kaufmann und Anja Harteros, dem Traumpaar der Oper, mit Thomas Hampson und Matti Salminen. Neben der interessanten Regie von Peter Stein war es vor allem die musikalische Darbietung, die das Publikum begeisterte: Die Wiener Philharmoniker fanden unter der Leitung von Antonio Pappano immer die richtige Klangsprache, und die Sänger spielten und sangen fabelhaft.

"Jonas Kaufmann und Anja Harteros brachten eine Intensität in die beiden Hauptrollen, wie man sie seit Generationen nicht mehr hatte" (Telegraph)
" eine Elite-Besetzung..., Kaufmann ist in jeder Phrase..ein Tenorprinz von Gnaden und die Königin des Abends ist Anja Harteros (FAZ)

"Verdis "Don Carlo", die Luxus-Produktion dieses Sommers, in exzellenter Besetzung" (Kurier.at, Aug 13)

"Für den Triumph ist aber auch Dirigent Antonio Pappano im Verein mit den Wiener Philharmonikern wesentlich zuständig" (Kurier.at, Aug 13)

"With Antonio Pappano in the pit, Jonas Kaufmann and Anja Harteros brought to their interpretations of the leading roles rapturous arcs of phrasing and refulgence of tone that we have not heard for a generation. Verdi's music can weather mediocrity and still provide audiences with enjoyment" (The Telegraph)

"This dream cast gathers one of the most sought-after tenors of the moment, Jonas Kaufmann, and the best Verdian singers on the operatic scene" (Medici, Aug 13)

Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hans-Georg Seidel TOP 1000 REZENSENT am 22. Januar 2014
Format: DVD
Die Rezension erfolgt von der Festplatte der Fernsehübertragung.
Auf einer für Peter Stein typischen, minimalistischen Bühne, präsentiert er das Werk mit dramatisch stützender, atmosphärisch tragender Lichtregie, die einzelne Sequenzen fast holzschnittartig präsent werden lässt. Ein weiter Bühnenraum und historisierende Kostümgestaltung sind das, was auch traditionellen Vorstellungen gefallen kann, obwohl die optische Opulenz hier nicht so zu Hause ist, wie bei anderen Inszenierungen. Wie üblich hat auch diese Inszenierung zu gegensätzlichen Pressereaktionen geführt von positiv bis Verriss.
Gespielt wurde die modifizierte frühe Fassung in italienischer Sprache mit dem Fontainbleau Akt.
Sängerisch und auch schauspielerisch ist diese Aufführung sicherlich hervorragend, wenn man auch einzelne Sequenzen als etwas zu statisch, zu routiniert erleben kann.

Herausragend Jonas Kaufmann als Don Carlo mit gewohnt farbstarker, subtiler Gestaltung. Anja Harteros als Elisabeth und Ekaterina Semenchuk als Eboli, große Klasse.
Thomas Hampson überzeugt als Rodrigo. Matti Salminnen ist der souveräne Philipp, nicht mehr ganz die Kernsubstanz in der Stimme, wie in jüngeren Jahren, aber durchaus rollenadäquat, wie auch die Reibeisenstimme von Eric Halvarsson als Großinquisitor.

Antonio Pappano dirigiert überzeugend, lotet die Partitur farbstark aus.

Insgesamt eine überwiegend überzeugende Inszenierung mit herausragenden sängerischen Leistungen.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von opernfan TOP 500 REZENSENT am 4. Februar 2014
Format: DVD
Dieser Carlos ist zunächst einmal eine sehr festspielwürdige Produktion - Peter Stein wagt in der Inszenierung nicht viel, unterstreicht etwas (zu) sehr den statischen Charakter des Stücks und dennoch gelingt diese Inszenierung irgendwie, weil es Stein versteht, dank einer guten Personenregie eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Nicht verleugnet werden kann aber auch, dass man den Carlos auch aufregender, innovativer gestalten kann. Aber sei's drum, im Großen und Ganzen geht diese Regie auf. Pappano dirigiert einen äußerst spannenden Verdi, mit viel Italianita und großartig aufspielenden Wiener Philharmonikern. Und er hat größtenteils eine herausragende Sängerriege zur Verfügung. Harteros ist eine großartige Elisabeth, die sich mit den ganz großen Rollenvorbildern messen lassen kann und sich von Akt zu Akt steigert. Kaufmann ist ein leidenschaftlicher, ungemein wohltönender und klug gestaltender Carlos und T. Hampson trotz leichter stimmlicher Abnutzungserscheinungen immer noch ein überzeugender Posa. M. Salminen ist stimmlich nun schon deutlich jenseits seiner einstmals reichen stimmlichen Möglichkeiten, verfügt aber immer noch über eine herausragende Präsenz und geht damit als Philipp in Ordnung, v.a. im Duett mit dem großartigen Großinquisitor von E. Halfvarson gelingen hochdramatische Momente. Semenchuk ist v.a. eine dramatisch überzeugende Eboli, technisch ist sie nicht ganz einwandfrei. Das sind aber in der Summe eher kleinere Einschränkungen. Musikalisch ist dieser Carlos sehr geschlossen und auf höchstem Niveau. Die Inszenierung wagt nun wenig Neues, liefert aber schöne Bilder und eine gute Personenregie. In der Summe also 4,5 Sterne.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ariadne Simon am 4. Mai 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Bei Don Carlos stand für mich bisher immer die französische Version von 1996 an erster Stelle. Sie wurde aber jetzt von dieser in Salzburg aufgeführten italienischen auf Platz 2 verdrängt. Peter Stein hat eine wunderbare Inszenierung auf die Bühne gestellt, eine Inszenierung mit Starbesetzung. Und er hat sich ganz offensichtlich auch an der Inszenierung von Luc Bondy orientiert - es gibt einige Übereinstimmungen. Die Sänger sind in diesem Fall samt und sonders auch hervorragende Darsteller, was natürlich die Aufführung noch interessanter macht. Jonas Kaufmann ist ein Carlos, der an sich selbst zweifelt, aber auch, als er die flämischen Gesandten vor seinen Vater bringt, seine Selbstgefälligkeit deutlich zur Schau stellt. Erst am Schluss wächst er über sich selbst hinaus und findet den Mut, sich gegen seinen Vater und den Großinquisitor zu wehren. Anja Harteros ist die erste Elisabetta, die mich völlig überzeugt. Nach außen hin kühl, alle Emotionen immer im Griff - bis auf wenige Ausnahmen -, zeichnet sie ein Charakterbild der unglücklichen Königin - und das mit großer Stimme. Thomas Hampson ist für mich der Posa schlechthin. Er singt und spielt ihn natürlich heute anders, als 1996 in Paris - damals ein Posa von jugendlichem Sturm und Drang, ist er heute der Mann, der am Hof die Fäden in der Hand hält - bis er den "Knoten" nur noch durch sein Opfer lösen kann.
Das Bühnenbild ist - wie auch in Paris - zweckmäßig und sparsam, was ich ausgesprochen gut finde.
Alles in allem eine Aufführung, die man nur empfehlen kann!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von vully TOP 500 REZENSENT am 17. Mai 2015
Format: DVD
Als Herbert von Karajan Ende der 50er Jahre einen Don Carlos auf die Salzburger Festspielbühne brachte, waren viele große Verdi-Sänger beteiligt - die Sensation aber wurde eine Mozart-Spezialistin, Sena Jurinac, die der Königin Elisabeth eine unerhörte Zartheit und Innigkeit verlieh. Daran erinnert mich auch Anja Harteros in diesem aktuellen Salzburger Mitschnitt - eine große Interpretin, die sich auch ihren Verdi-Rollen immer mit einer großen stimmlichen Sensibilität nähert. Sie vor allem macht diesen Mitschnitt hörens- und sehenswert.

Der große Star der Aufnahme ist natürlich Tenor Jonas Kaufmann, der auf einer kurz nach diesem Mitschnitt entstandenen Verdi-CD gezeigt hat, dass er sich gesangstechnisch weiter entwickelt hat, seine Stimme wieder etwas schlanker führt und inzwischen ein beeindruckender und differenziert singender Verdi-Tenor ist. In diesem Don Carlo ist das leider nicht immer so, die Auftrittsarie "Io la vidi" habe ich - vorsichtig gesagt - schon besser gehört. Auch sonst ist Kaufmann vor allem dann gut, wenn er mit voller Stimme heldisch auftrumpfen kann.

Ekaterina Semenchuk ist eine gute Eboli, aber keine Sensation. Thomas Hampson beeindruckt als sensibler Interpret des Posa. Der große Matti Salminen (*1945) schließlich ist bei aller Hochachtung vor seiner langen Karriere - seinen ersten König Philipp hat er 1969 gesungen (!) - inzwischen stimmlich kein Genuss mehr - wie auch der nur wenig jüngere Eric Halfvarson (Inquisitor, * 1951) und Robert Lloyd (Frate, * 1940!).
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