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Verdi

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Produktinformation

  • Komponist: Giuseppe Verdi
  • Audio CD (9. August 2013)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Deutsche Grammophon (Universal Music)
  • ASIN: B00D6QUMWG
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
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Digital Booklet: Verdi
Digital Booklet: Verdi
Nur Album

Produktbeschreibungen

In ihrem ersten Studio-Album seit fünf Jahren feiert Anna Netrebko die Kraft und Dramatik von Verdis Musik. Vor einem Jahrzehnt entstand die erste Aufnahme der russischen Sängerin für Deutsche Grammophon. Dank ihrer unvergesslichen Interpretationen maßgeblicher Werke steht sie heute an der Spitze der Opernwelt. Anna Netrebko – Verdi wird zu den Höhepunkten im Jubiläumsjahr zum 200. Geburtstag des Komponisten zählen, nicht zuletzt aufgrund des mit Sorgfalt von der Starsopranistin ausgewählten Programms.

Netrebkos Kunst, von Kritikern und Publikum gleichermaßen gerühmt, knüpft unmittelbar an das goldene Zeitalter des Gesangs an, zu dem Verdi und seine
Kompositionen einen so wichtigen Beitrag geleistet haben. Die Schönheit ihrer Stimme, ihre Bühnenpräsenz und ihre Persönlichkeit haben die Opernliebhaber unserer Zeit erobert und ein gewaltiges neues Publikum für ihre Arbeit eingenommen: 3,8 Millionen Exemplare ihrer Aufnahmen für Deutsche Grammophon wurden verkauft, eine Verkaufszahl, die keine andere Sopranistin in diesem Jahrhundert erreicht hat.

»Millionen von Menschen auf der ganzen Welt haben sich in Anna Netrebkos Kunst verliebt«, sagt Mark Wilkinson, Präsident der Deutschen Grammophon. »Sie ist ein Phänomen, eine Sängerin, wie es sie nur einmal in jeder Generation gibt, mit der Stimme, der Präsenz, dem Charisma und der Fantasie, die nötig sind, um die Zuhörer im Innersten zu berühren. Ihr Verdi-Album mit seiner persönlichen, klugen Auswahl der Stücke ist ganz einfach eine Sensation.«
In Anna Netrebko – Verdi lotet die Sängerin die psychischen Dimensionen von fünf besonders komplexen Verdi-Figuren aus. Das Album beginnt mit Auszügen aus Macbeth, darunter Lady Macbeths Schlafwandelszene, es folgen die stürmischen Seelenlandschaften von Giovanna d’Arco, Elena aus I Vespri Siciliani, Elisabetta aus Don Carlo und schließlich Leonora aus Il trovatore. Der Tenor Rolando Villazón, der das Verdi-Jahr mit seinem eigenen Solo-Album bei Deutsche Grammophon eröffnete, ist Netrebkos Partner in einer Szene aus dem letzten Akt von Il trovatore.

Netrebkos Überzeugungskraft in jeder Rolle ist Ausdruck ihres tiefen Verständnisses für Verdis Kunst. Der authentische Charakter des Albums wird unterstrichen durch den Chor und das Orchester des Teatro Regio Torino und deren Musikdirektor Gianandrea Noseda. Der italienische Dirigent begegnete Netrebko erstmals während seiner Zeit am Mariinski-Theater und hatte die musikalische Leitung bei ihrem Debüt-Album für Deutsche Grammophon. »Die Aufnahme des neuen Albums war eine wundervolle Reise voller Entdeckungen«, sagt die Sängerin. »Zusammen mit Gianandrea und dem großartigen Orchester haben wir den Wunsch, Verdis wunderschönen Schöpfungen gerecht zu werden.«


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

47 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gogo am 28. August 2013
Format: Audio CD
Eigentlich gefällt mir die Stimme der Netrebko und ich orden sie unter den derzeit aktiven ziemlich hoch oben ein. Denn auch ohne Marketing ist die Stimme nicht schlecht. Ich habe mich also auf das Debut im Spinto-Fach gefreut. Doch leider ist das hier ziemlich enttäuschend. Vor allem die Studio Aufnahme macht ihre (technischen) Probleme noch bemerkbarer als sie es wahrscheinlich live sind.
Es gibt Sängerinnen, wie z.B. die Gheorghiu, die (bewusst) Studioaufnahmen mancher Werke machen, die sie sich auf der Bühne nicht (zu)trauen, doch das Ergebnis ist im Vergleich ein völlig anderes (Gheorghius Verdi CD kann wirklich mit den grossen der Geschichte mithalten).
Doch nun zu den einzelnen Titeln:
1. Macbeth: Das gesprochene Italienisch ist blamabel schlecht (mit Russen-Akzent), oft liegt sie bei den höheren Tönen zu tief, die Koloraturen stimmen grösstenteils überhaupt nicht. Frau Guleghina wurde stark kritisiert für ihr Lady Macbeth aufgrund etwas hölzerner Koloraturen und manchmal zu tief angelegter Töne, doch das hier ist noch viel schlechter. Die Mittellage ist gerade noch ok, die tiefe schwach. Zumindest ist sie um die Interpretation bemüht. Am besten gelingt die Nachtwandelszene (mit einem flackerndem hohen D).
2. Giovanna: Leider kenne ich diese Oper kaum, jedoch dürfte sie unter dieser Auswahl das beste sein, was hier angeboten wird.
3. Vespri siciliani: Der Bolero ist wohl der Tiefpunkt der CD. Die Koloraturen einfach schlecht (obwohl ie es diesmal sogar geschafft hat, ein paar Triller einzulegen). Das kurzatmige Luftschnappen nervt. Aber ganz schlimm sind die letzten 20 Sekunden - da läuft fast alles schief was schief laufen kann...
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46 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Esclarmonde am 28. August 2013
Format: Audio CD
Ich bin erleichtert, dass ich nicht der einzige bin, der etwas Kritisches zu diesen Aufnahmen zu sagen hat, denn wenn man hier etwas Negatives über sehr berühmte Sänger sagt, wird man ja oft auf wütendste Weise wegen Majestätsbeleidigung angegriffen.
Nur soviel - hören Sie einfach in die Soundbeispiele hinein, ich bin immer wieder erstaunt, dass eine große Firma wie die Deutsche Grammophon eine solche Leistung tatsächlich veröffentlicht. Etwa 30-40 % Prozent aller Töne, die Frau Netrebko hier singt, sind zu tief und im Hals, die Intonationsprobleme sind so schwerwiegend geworden, dass es einem teilweise wirklich die Nackenhaare aufstellt. Die Stimme ist viel zu nahe am Mikrofon aufgenommen und künstlich nach vorne gezogen, ein extrem unorganisches Klangbild ist die Folge, und leider hört man damit auch jedes vokale Defizit wie unter dem Mikroskop, das sich im Theater manchmal durch Entfernung und Raumklang etwas abmildert. Leider: Ein völlig wertloses PR-Produkt. Hören Sie einfach mal wieder Ihre alten Callas- und Tebaldi-Platten, dann haben Sie mehr Spaß und weniger Geld ausgegeben.
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37 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T. Baack am 30. August 2013
Format: Audio CD
Dieses mir von wohlmeinenden Freunden verehrte Recital ist schlichtweg ärgerlich! Das Programm umfasst einige der gesangstechnisch anspruchsvollsten Nummern des Verdi Repertoires und man vermisst" eigentlich nur noch die Szenen der Abigaille (Nabucco) und der Odabella (Attila) als weitere Prüfsteine absoluter Virtuosität.

Wenn man also schon den Mut aufbringt, sich mit diesen Werken zu präsentieren, sollte man wegen des geforderten großen Stimmumfangs über einen perfekten Lagenausgleich, wegen der erforderlichen Agilität über eine virtuose Koloraturtechnik und - da es sich um das Rollenfach eines Soprano drammatico d'agilitá handelt - über ein von Natur aus voluminöses oder zumindest über ein genügend fokussiertes Instrument verfügen.

Somit beginnt das Elend beim Lagenausgleich: Da die Mittellage für dieses Repertoire ein höheres Volumen benötigt, wird sie künstlich breiter gemacht und eingedunkelt. Interessant ist hierbei, dass viele von Natur aus dunkler gefärbte Soprane (Arroyo) die Stimme für den Vespri Bolero eher aufhellen und auf Brillianz anstatt Fülle setzen. Dadurch erklärt sich auch das relativ langsame, weite Vibrato und das unsaubere Attackieren der Übergangslage zum Kopfregister (fis``/g`` entweder dünn oder zu tief intoniert). Ebenso unausgeglichen gestaltet sich der Übergang von unteren Mittelregister in das verdumpfte Brustregister. Am anhörbarsten sind einzig die Töne des - wenn unforciert eingesetzt - immer noch frisch klingenden Kopfregisters.

Der Überdruck in der Mittellage ist schließlich dafür verantwortlich, das jede Möglichkeit zum Atemfassen genutzt werden muss.
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22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazoner am 30. August 2013
Format: Audio CD
Frau Netrebko gab neulich in einem Interview kund, dass ihre Stimme sich seit der Geburt ihres Kindes verändert habe und dass sie jetzt eine mächtigere Stimme habe. Das ist richtig und falsch zugleich. Ja, die Stimme hat sich verändert, nein, sie würde nicht mächtiger und sie wurde nicht durch die Schwangerschaft verändert. Frau Netrebko meint, die Stimme mächtiger machen und auf ein anderes Repertoire umsteigen zu müssen. Liegt es am Managagement? Sie wird aber nie eine große Verdi-Heroine werden. Dazu fehlt es an Intonations- und Stilsicherheit, an natürlicher Stimmgröße und Stimmflexibilität. Wenn man eine Stimme aber immerzu überbeansprucht, leidet sie und versagt sie frühzeitig. Zumal dann, wenn die Stimmtechnik, insbesondere die Atmung, Defizite aufweist. Bestes Beispiel dafür ist Herr Villazon. Frau Netrebko ist nicht mehr weit vom Stimmversagen entfernt. Man denke nur an das disaströse Konzert in Moskau. Frau Netrebko sollte registrieren, dass sich ihre Stimme am meisten durch das derzeitige Repertoire verändert. Sie sollte sich dringend mit ihrem Mangement beraten und überlegen, ob sie sich nicht doch wieder Mozart, Bellini, Donizetti zuwenden sollte, wo sie ihre Stimme schlanker führen kann. Aber bitte kein Barock ausprobieren! Dazu braucht es geschmeidige Stimmen.
Was sie auf der Bühne mit toller Bühnenpräsenz wettmacht, fehlt natürlich auf der CD. Ihre interpretatorischen Bemühungen werden dort durch die stimmlichen Defizite komplett plattgemacht.
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