Wohl kaum gibt es einen Film,in dem so viele grossartige schauspielerische Leistungen auf einmal wahr werden wie "From here to Eternity". Die Story dreht sich um den jungen Soldaten Robert Prewitt(Montgomery Clift), der kurz vor dem Angriff auf Pearl Harbor in eine neue Kompanie eingeteilt wird. Es wird ihm angeboten, in die Boxstaffel zu gehen, er aber will nicht mehr boxen, weil er in seiner ehemaligen Kompanie einen Kollegen beim Boxkampf so schwer verletzt hatte, dass dieser das Augenlicht verlor. Die Kompanieführer jedoch wollen um jeden Preis einen guten Boxer in der Staffel und so schikanieren sie Prewitt gnadenlos um ihn in die Boxstaffel zu bekommen. Sein italienischer Freund Angelo Maggio(Frank Sinatra)und seine neue Freundin Lorraine(Donna Reed) halten zu ihm, sowie der verschlossene Sergeant Warden (Burt Lancaster),der eine Affäre mit der Frau(Deborah Kerr) des Kompanieführers hat.
Als Maggio von einem Gefängniswärter zu Tode geprügelt wird, beschliesst Prewitt, sich an diesem zu rächen und ersticht ihn, wird aber dabei verwundet. Schwer verletzt versteckt er sich bei seiner Freundin. Als dann der Angriff auf Pearl Harbor folgt möchte Prewitt um jeden Preis seiner Kompanie beistehen, obschon seine Wunden noch nicht verheilt sind.-
Am eindrücklichsten sind die schauspielerischen Leistungen: Montgomery Clift verkörpert Robert Prewitt auf eine leicht gequälte Art-wie immer in seinen Filmen- was aber perfekt zu der Figur passt. Er zeigt hier, dass er trotz seiner relativ kurzen Karriere ein grossartiger Schauspieler ist. Burt Lancaster ist ebenfalls sehr überzeugend, er zeigt wie die von ihm dargestellte Figur zwischen Pflicht und Liebe zu einer Frau hin und hergerisssen wird.
Donna Reed erhielt für ihre Darstellung sogar einen Oscar.
Den schauspielerischen Höhepunkt bietet schliesslich Frank Sinatra(auch er erhielt für diese Rolle einen Oscar), dessen rührende Darstellung eines liebenswürdigen Hitzkopfes uns allen ans Herz geht.
Wenn man "From here to Eternity" schaut kann man nicht anders als mit den Protagonisten mitfühlen: Wenn Prewitt auf dem Begräbnis Maggios weinend Posaune spielt, muss man einfach mitweinen, wenn die Soldaten ihren "Blues" spielen summt man mit, wenn Burt Lancaster Abschied von Deborah Kerr nimmt, leidet man mit und beim Angriff auf Pearl Harbor bangt man um das Leben der Protagonisten.
Dieser Film ist ein absolutes Muss. Einer der grossartigsten Filme überhaupt!