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Verbrechen und andere Kleinigkeiten 1989 CC

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Der New Yorker Augenarzt Judah Rosenthal will der drohenden Offenbarung seines Ehebruchs durch seine eifersüchtige Geliebte Dolores durch Mord zuvorkommen. Sein Bruder Jack hat Beziehungen zur Unterwelt und engagiert einen Killer. Cliff, ein begabter Dokumentarfilmer, setzt sich lieber mit seiner Nichte ins Kino, als an die Karriere zu denken. Bei einer Auftragsarbeit für seinen Schwager Lester verliebt er sich in die sympathische Produzentin Halley. Zu seinem Entsetzen beginnt Halley jedoch ein Verhältnis mit dem verhaßten Schwager. Bei einer Party lernt der frustrierte Filmer Rosenthal kennen, der ihm seine unglaubliche Mordgeschichte anvertraut, mit der er ungestraft davon gekommen ist.

Darsteller:
Anjelica Huston, Mia Farrow
Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 40 Minuten
Darsteller Anjelica Huston, Mia Farrow, Jenny Nichols, Martin Landau, Zina Jasper, Sam Waterston, Bill Bernstein, Dolores Sutton, Woody Allen, George J. Manos
Regisseur Woody Allen
Genres International
Studio Twentieth Century Fox Home Entertainment
Veröffentlichungsdatum 16. März 2004
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Englisch
Originaltitel Crimes and Misdemeanors

Kundenrezensionen

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Format: DVD Verifizierter Kauf
In den späten 1980er Jahren zeigte sich Woody Allen (abgesehen von der launigen Episode für die "New York Stories") vor allem von seiner ernsten Seite. "Verbrechen und andere Kleinigkeiten" halte ich für sein Meisterwerk schlechthin.
Der Film enthält zwei Handlungsstränge: Zum einen sehen wir den angesehenen Augenarzt Judah Rosenthal (Martin Landau), der seine Existenz durch seine Geliebte Dolores (Anjelica Huston) bedroht sieht. Aus Feigheit nimmt er den Rat des Rabbiners nicht an, mit seiner Frau reinen Tisch zu machen, sondern lässt sich von seinem Bruder dazu verleiten, einen Killer anzuheuern.
Auf der anderen Seite sehen wir den erfolglosen Dokumentarfilmer Cliff Stern (Woody Allen), der aus Geldnot ein Portrait seines von ihm verachteten Schwagers Lester (herrlich aalglatt: Alan Alda) dreht. Dieser ist als prinzipienloser, aber erfolgreicher Fernsehproduzent nicht nur Sterns Antipode, er bedroht auch die zaghaft entstehende Romanze zwischen Stern und der Produktionsassistentin Halley (Mia Farrow). Auch Cliffs ambitionierte eigene Dokumentation scheitert auf absurd-tragische Weise. Am Ende werden die beiden Handlungen zu einer bitteren Pointe zusammengeführt.
Judah schafft es scheinbar mühelos, sein Problem "auszuknipsen". Doch als er seine tote Geliebte sieht, wird er von Schuldgefühlen übermannt. Seine religiöse Erziehung, die er bisher lediglich als lässige Attitüde vor sich her getragen hatte, führt ihn zu der existenziellen Frage, wie er diese Schuld büßen muss. Welche Art von Gerechtigkeit gibt es? Judah reflektiert auch die Gespräche seiner Verwandten, wie ein Leben nach dem Holocaust noch möglich sein könne.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Von den mehr als 20 Woodys, die ich zuhause hab, ist mir dieser der liebste. Es ist kein Wunder, daß er kommerziell so erfolglos geblieben ist, denn Woody mutet dem Zuschauer hier einiges an unliebsamen und nicht immer sehr einfachen Fragen zu.
Auffällig sind die drei Lebensentwürfe auf der einen Seite, die man in dem Film zu sehen bekommt - 1. Allens als idealistischer Dokumentarfilmer der mit eben diesem Idealismus immer wieder an die Grenzen des möglichen stößt, und sie immer wieder neu ausloten muss
2. Aldas Lebensentwurf, der genau das Gegenteil ist, nämlich völlig oberflächlich und hedonistisch, und der sich auch gar nicht mehr bemüht, das zu ändern.
und 3. der des Philosophen, der wirkt, als hätte er das Leben in all seinen Teilen verstanden und seinen Frieden mit sich gemacht, und dann "augenscheinlich" völlig entgegengesetzt zu seinen Theorien handelt.

Und auf der anderen Seite ein Mann, dessen Lebensentwurf so stabil und unverrückbar schien, und den nun alles aus der Bahn zu werfen droht. Sowohl sein Handeln, als auch sein Unterlassen. Und so kommt am Ende - neben einer zwischendurch auch noch abgehandelten Liebesgeschichte - die alte Frage nach Schuld und Sühne auf, und die Schlußszene deutet an, daß es dieses Verhältnis, wenn dann nur auf gesellschaftlicher Ebene gibt: der eine muss für das leiden, was der andere tut.

Das Thema des Augenarztes ist sehr vergleichbar mit Matchpoint, aber hier wird dessen Aufstieg in die "bessere" Gesellschaft viel weniger stark thematisiert.
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Format: DVD
Die typischen Protagonisten in Woody Allens Filmen quälen sich, insbesondere wenn er sie selbst darstellt, vordergründig hauptsächlich mit ihrer Hypochondrie, ihrem Neurotizismus und ihrer Mischung aus Intellektualität und Untauglichkeit für das praktische Leben. Auch in "Verbrechen und andere Kleinigkeiten" verkörpert Allen wieder so einen Stadtneurotiker. Der Filmemacher Cliff Stern verachtet das auf reine Unterhaltung abzielende Showbusiness, verkörpert durch seinen Schwager Lester (Alan Alda, bekannt z.B. aus M*A*S*H). Lester ist selbstherrlich, narzistisch, diktatorisch und oberflächlich. Er produziert Comedy, der es nur auf Lacher ankommt. Cliff hingegen möchte ernsthafte Dokumentationen produzieren, die aber niemand senden will. Stattdessen ist er aus ökonomischen Gründen gezwungen, ein Portrait über Lester zu drehen. Seine eigentliche Arbeit muss er in der Freizeit erledigen. Aktuell arbeitet er an einer Dokumentation über einen Philosophie-Professor, dessen profunde Analyse des menschlichen Verhaltens ihn fasziniert und von dem er sich so etwas wie geistige Orientierung erwartet. Eine Hoffnung, die schlussendlich enttäuscht wird. Im gleichen Maße idealisiert Cliff die ebenfalls beim Film arbeitenden Halley Reed (Mia Farrow). Sie zeigt Verständnis für seinen Frust und Interesse an seiner Arbeit. Cliff hofft auf den Ausbruch aus seiner tristen Ehe mit Lesters Schwester Wendy (Joana Gleason), die ihren Bruder abgöttisch verehrt. Doch auch Halley enttäuscht Cliff.

Judah Rosenthal ist das Gegenstück zum weltfremden Cliff. Er ist ein hochangesehener, sehr wohlhabender Arzt, hat eine (scheinbar) wunderbar intakte Familie, einen großen Freundes- und Verehrerkreis.
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