oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 7,05 eintauschen?
Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941 - 1944. Ausstellungskatalog
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941 - 1944. Ausstellungskatalog [Gebundene Ausgabe]

Hamburger Institut für Sozialforschung
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 30,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 6 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Dienstag, 5. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941 - 1944. Ausstellungskatalog gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 7,05 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Wird oft zusammen gekauft

Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941 - 1944. Ausstellungskatalog + Verbrechen der Wehrmacht: Bilanz einer Debatte + Die Wehrmacht: Feindbilder, Vernichtungskrieg, Legenden
Preis für alle drei: EUR 55,80

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung. Details

  • Verbrechen der Wehrmacht: Bilanz einer Debatte EUR 12,90

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Die Wehrmacht: Feindbilder, Vernichtungskrieg, Legenden EUR 12,90

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 749 Seiten
  • Verlag: Hamburger Edition; Auflage: 2., erweiterte Auflage (2. Mai 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3930908743
  • ISBN-13: 978-3930908745
  • Größe und/oder Gewicht: 29,6 x 23,8 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 248.747 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 30.05.2002
Der Katalog zur neuen Wehrmachtsausstellung hat nach Ansicht von Rezensent Heribert Seifert alle Vorzüge, die auch der Ausstellung nach ihrer Eröffnung bescheinigt worden sind, nämlich dass wissenschaftliche Sorgfalt und eine "wenigstens exemplarisch vorgeführte Quellenkritik" auf Erkenntnis zielten, statt auf "Überwältigung durch den Schock der Gräuel". Der Katalog folgt, so Seifert, der Ordnung der Ausstellung und bietet umfangreiches Material zum zeitgenössischen Kriegsrecht. Er dokumentiert die Hilfsdienste der Wehrmacht beim Völkermord, die Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener sowie die "Durchführung des 'Ernährungskrieges' gegen die Zivilbevölkerung". Handlungsspielräume der Soldaten erschließen sich für den Rezensenten anhand von Fallbeispielen. Bei fortschreitender Lektüre des Bandes sieht der Rezensent allerdings auch deutlich die Beschränkungen des Unterfangens, dessen Hauptproblem für ihn in seiner deduktiven Gesamtanlage besteht, die die Verbrechen der Wehrmacht aus den Intentionen des Naziregimes ableitet. Für die besondere Dynamik der fortschreitenden Brutalisierung der Kriegsführung sei kein Platz. Deshalb führt der Katalog letztlich nicht in den "Maschinenraum der Destruktionskräfte" und wirkt, im Lichte neuerer Deutungen der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts, auf den Rezensenten eher "unzeitgemäß".

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Die Ausstellung »Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941–1944« zeigt ausgehend vom damals geltenden Kriegs- und Völkerrecht die teils aktive, teils passive Beteiligung der Wehrmacht an den im Zweiten Weltkrieg auf Kriegsschauplätzen im Osten und in Südosteuropa verübten Verbrechen. Sie dokumentiert insgesamt sechs Dimensionen des Vernichtungskrieges: Völkermord; Sowjetische Soldaten in deutscher Kriegsgefangenschaft; Ernährungskrieg; Deportationen; Partisanenkrieg; Repressalien und Geiselerschießungen. Die bisherige Forschung zu diesem Thema läßt keine Aussagen über die Anzahl der an den Verbrechen beteiligten deutschen Soldaten und Offiziere zu. Gleichwohl zeigt die Ausstellung auch das konkrete Verhalten einzelner Personen. In den "Handlungsspielräumen" wird demonstriert, daß der Vernichtungskrieg kein Ort abstrakter Dynamik, sondern gestaffelter Entscheidungen und individueller Verantwortlichkeiten war.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
76 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thobie
Format:Gebundene Ausgabe
Anders kann man es nicht bezeichnen: Die zweite Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1945“ wird in einem schweren und großformatigen Buch auf 750 Seiten dargestellt. Somit hat nun jeder die Möglichkeit, sich die Ausstellung anzuschauen, in Buchform sogar besser, weil die Fotos besser zu erkennen und vor allem die sehr vielen Schriftsücke besser zu lesen sind als in einem Ausstellungsraum.

Wir erinnern uns: 1995 wurde eine erste Ausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung eröffnet. Alsbald stellte man fest, daß das öffentliche Interesse recht groß war, die ablehnende Haltung der Kernthese (die dt. Wehrmacht war umfangreich an Kriegsverbrechen im Osten während des 2. Weltkrieges beteiligt) gegenüber aber auch recht hoch war. 1999, nachdem bereits rechtsextreme Parteien gegen die Ausstellung agitiert hatten, wurde die Ausstellung vorzeitig zwecks Überarbeitung geschlossen. Auslöser war ein Artikel in renommierten Fachzeitschrift „Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte“ des Historikers Bogdan Musial. Er wies schlüssig nach, daß einige wenige Fotos nicht Mordtaten von Deutschen zeigten, sondern auf das Konto des sowjetischen NKWD gingen. Die Diskussion hierüber hatte eine Überarbeitung der Ausstellung zur Folge. Gott sei Dank, denn die Überarbeitung (und damit auch der Katalog) hat sich gelohnt.

Die alte Ausstellung setzte stark auf emotionale Fotos, nun werden auch Schriftstücke als Belege für die Verbrechen der Wehrmacht gezeigt. Damit hält man einen wichtigen Dokumentenband in den Händen.

Man kann natürlich schnell argumentieren, daß damals vieles anders gewesen sei. Dies ist richtig, aber auch während des zweiten Weltkriegs galten Normen, die in verschiedenen Abkommen kodifiziert sind und von NS-Deutschland bereits auf Befehlsebene für null und nichtig erklärt wurden.

Mit der Gegenüberstellung der Haager Landkriegsordnung, dem Genfer Abkommen u. a. im Kapitel „Krieg und Recht“ und den verbrecherischen Befehlen, dem Verhältnis von Wehrmacht zur SS usw. im Kapitel „Kein Krieg im herkömmlichen Sinn“, wird dem Leser verdeutlicht, daß der Krieg eben kein gewöhnlicher Krieg sein konnte als Ergebnis von vor Kriegsbeginn erlassenen Befehlen und Kriegsplanungen.

Sehr breit und an verschiedenen Beispielen werden die Auswirkungen und die Beteiligung der Verbrechen dann verdeutlicht, gegliedert in den Abschnitten „Völkermord“, „Sowjetische Soldaten in deutscher Kriegsgefangenenschaft“, „Ernährungskrieg“, „Deportationen“, „Partisanenkrieg“ und „Repressalien und Geiselerschießungen.“ Die einzelnen Abschnitte sind ebenfalls noch einmal gegliedert, teilweise nach Themen (Arbeitseinsatz, Aussonderungen sowjetischer Kriegsgefangener u. a. beispielsweise) oder nach geographischen Orten (Pogrome in Tarnopol, Kiew usw.) im Abschnitt „Völkermord“).

All dies wird nicht veranschaulicht durch lange Abhandlungen, sondern durch die der Ausstellung entsprechende Einleitungstexte und den verschiedenen Befehlen des Oberkommandos des Heeres, Eintragungen in Kriegstagebücher, Auszüge aus den „Ereignismeldungen UdSSR“, Aussagen und Vernehmungsprotokolle vor Gerichten in der Nachkriegszeit, Aussagen von Überlebenden der Massaker usw. Viele Dokumente sind auch farbig publiziert. Das erhöht die Authentizität und die Lesbarkeit, denn der „Kommissarbefehl“ zum Beispiel umfaßt zweieinhalb maschinengeschriebene DIN-A4-Seiten. Alle drei Seiten sind farbig und gut lesbar publiziert.

Im Abschnitt „Völkermord“ wird auch ein Exkurs geboten über die Probleme von Fotos als historische Quelle. Damit wird keineswegs das Gezeigte wieder in Frage gestellt, sondern soll zeigen, worin die Fehler der ersten Ausstellung lagen, die eben fast überwiegend auf Fotos setzte.

Ein Kritikpunkt aus der alten Ausstellung wurde intensiv aufgegriffen: Nicht alle Soldaten waren an Kriegsverbrechen beteiligt. Es gab Handlungsspielräume. Im letzten Kapitel wird an Hand verschiedener Biographien gezeigt, daß es durchaus unterschiedliche Deutsche gab: Skrupellose Mörder, obrigkeitshörige Befehlsempfänger, aber auch Menschen, die desertierten oder Clevere, wie der Feldarzt Dr. med. Erwin Leder, der seine Position nutzte, um die Bedingungen eines Lazaretts für Kriegsgefangene in Minsk zu verbessern. Er erfährt sogar von eine bevorstehenden Räumung des Ghettos in Sluzk. Aufgrund seiner Warnung konnten viele Juden rechtzeitig fliehen.

Schließlich beschäftigt sich die Ausstellung (und damit der Katalog) auch mit der Nachkriegszeit. Nürnberger Prozesse, Prozesse der BRD und DDR, die Traditionen der Bundeswehr. Außerdem, und dies ist ein in diesem Zusammenhang wichtiger Aspekt, schließlich auch mit der Rezeption und der Kontroverse der ersten Ausstellung.

All dies wird deutlich anhand einer Vielzahl von Dokumenten. Angesichts der Materialfülle hält man auch einen wichtigen Dokumentenband in den Händen. Die Texte sind sehr sachlich verfaßt, auf Polemiken wie „Rassekrieger“ wie in Beiträgen von Hannes Heer in der ersten Ausstellung stößt man nicht. Ein wichtiges und grundlegendes Werk, obwohl die Ausstellung selbst „nur“ etwas thematisiert, was durch Forschungen des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes Freiburg schon lange bekannt ist: Daß die Wehrmacht an Verbrechen im Osten Europas aktiv beteiligt war.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Empfehlenswert 5. Dezember 2009
Format:Gebundene Ausgabe
In der Auseinandersetzung mit dem 2. Weltkrieg finde ich den Ausstellungskatalog "Verbrechen der Wehrmacht- Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941- 1944" unumgänglich. Gerade für Menschen, die sich mit der Vergangenheit ihrer Väter, Großväter oder anderen, Ihnen nahestehenden Personen auseinandersetzen erweitert dieses Werk die Sichtweise.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
31 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch unterstreicht eigentlich die generelle Problematik der sog. Wehrmachtsausstellung. Gestützt auf viele Fotos wird die Verwicklung der Wehrmacht allgemein in Kriegsverbrechen angesprochen - wir sprechen hier über mehrere Millionen Soldaten - und pauschal mit Verbrechen in Verbindung gebracht, die einzelne oder Gruppen von Soldaten begangen haben. Sicher, die Fotos sprechen ihre eigene Sprache, aber der militärgeschichtlich interessierte Leser sucht mehr Substanz. Die findet er weder in der Ausstellung noch in diesem Buch.

Wer sich ernsthaft mit dem Thema Wehrmacht auseinandersetzen will, dem seien zwei Bücher empfohlen:

Philippe Masson: Die Deutsche Armee - Geschichte der Wehrmacht 1935-1945

- sowie -

Hans Poppel, W.-K. Prinz von Preußen, K.-G. v. Hase (Hrsg.) Die Soldaten der Wehrmacht.

War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de