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Verbrechen: Stories [Gebundene Ausgabe]

Ferdinand von Schirach
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (340 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

19. August 2009
Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er – lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht. Ein angesehener, freundlicher Herr, Doktor der Medizin, erschlägt nach 40 Ehejahren seine Frau mit einer Axt. Er zerlegt sie förmlich, bevor er schließlich die Polizei informiert. Sein Geständnis ist ebenso außergewöhnlich wie seine Strafe. Ein Mann raubt eine Bank aus, und so unglaublich das klingt: Er hat seine Gründe. Gegen jede Wahrscheinlichkeit wird er von der deutschen Justiz an Leib und Seele gerettet. Eine junge Frau tötet ihren Bruder. Aus Liebe. Lauter unglaubliche Geschichten, doch sie sind wahr.

Doris Dörrie verfilmt als erste eine Geschichte aus Ferdinand von Schirachs Bestseller-Erzählband »Verbrechen«. »Glück« wird im Verleih der Constantin Film in die deutschen Kinos kommen.

Zum Lesungsvideo auf: www.zehnseiten.de/

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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [220kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 20 (19. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492053629
  • ISBN-13: 978-3492053624
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (340 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.808 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ferdinand von Schirach, geboren 1964, arbeitet als Strafverteidiger und Schriftsteller in Berlin. Seine Storybände »Verbrechen« und »Schuld« wurden, genau wie sein erster Roman »Der Fall Collini«, zu internationalen Bestsellern. In mehr als dreißig Ländern erschienen Übersetzungen. Schirach wurde mit dem Kleist-Preis und anderen - auch internationalen - Literaturpreisen ausgezeichnet. Zuletzt veröffentlichte er im September 2013 seinen Roman »Tabu«. In seinen Essays und Reden äußert er sich regelmäßig zu großen gesellschaftspolitischen Themen.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

miautoren erfinden könnten. Sehr lesenwert." (Buchmarkt)

"Mitunter kamen mir, wenn ich über die Lakonie lachen musste, mit der da finstere Vorgänge beschrieben werden, Fauser und Bernhard in den Sinn. Natürlich sind Schirachs Texte nicht genuin komisch, es sind eher kleine komische Funken, die vor dem meist rabenschwarzen Hintergrund manchmal trivialer, manchmal tragischer Verbrechen um so heller leuchten." (Titanic)

"Was sind das für Geschichten? Warum fesseln sie? Weil sich hinter der Sachlichkeit Parteinahme verbirgt, die keine politische Korrektheit kennt. Schirachs Moral ist eigenwillig. Eigensinnig. Ruhig: aber äußerst störrisch. Seine Texte verschließen ein Rätsel in sich. Was ist Schuld?" (WAZ)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ferdinand von Schirach, geboren 1964, arbeitet als Strafverteidiger und Schriftsteller in Berlin. Seine Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« wurden, genau wie sein erster Roman »Der Fall Collini«, zu internationalen Bestsellern. In mehr als 35 Ländern erschienen Übersetzungen. Schirach wurde mit dem Kleist-Preis und anderen – auch internationalen – Literaturpreisen ausgezeichnet. »Verbrechen« wurde als Serie im ZDF gezeigt, »Schuld« wird zurzeit verfilmt. Weitere Kinofilme sind angekündigt. Zuletzt erschien im September 2013 sein Roman »Tabu«.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
134 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Realität oder Fiktion? 6. September 2009
Von Jupiter
Format:Gebundene Ausgabe
Schirach ist Anwalt und angeblich sind die Fälle, die er in der vorliegenden Sammlung von Stories beschreibt, wahr. Ich bin geneigt, das für einen Trick zu halten. Aber ich mag mich täuschen, und schließlich ist es egal. Denn die klare, knappe Sprache, die häufig kurzen Sätze, in denen neutral und mitleidlos die Lebensumstände der "Verbrecher" beschrieben werden, sprechen für sich. Vielleicht konnte sich Herr von Schirach diese Schicksale nicht ausdenken, vielleicht musste er es auch nicht. Auch das ist gleichgültig. Sie werden zu Literatur, indem sie notiert, gedruckt und gelesen werden. Und gelobt. Und das zu recht. Schirachs Sprache ist intensiv und elegant gleichzeitig, sie besitzt eine Sogkraft, der man sich nicht entziehen kann. Dazu kommt: Was der Autor hier offeriert ist nicht wenig, er bietet seinen Lesern einen Blick in das Leben von "Verbrechern". (Weil sie dem Leser nicht als solche erscheinen, stehen hier die Anführungszeichen.) Vielleicht ist es für viele Leser ein zusätzlicher Anreiz, dass es hier vorgeblich (?) um wahre Begebenheiten geht. Aber ich möchte noch einmal betonen: es ist nur ein stilistischer Unterschied. Oder sollte ich mich täuschen? Denn eines kann Schirach mit seinem Erzählansatz nicht, nämlich in den Verstand seiner Protagonisten eindringen. Schirach beschreibt Fakten, keine Gedanken. Lesen Sie weiter... ›
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104 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Faszination und Eitelkeit 2. Dezember 2009
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Vorbemerkung: Die Stories des Berliner Strafverteidigers Ferdinand von Schirach habe ich an einem längeren Leseabend regelrecht "verschlungen". Ich war einerseits begeistert; andererseits aber blieb ein mir zunächst unverständliches Mißbehagen zurück. Also las ich "Verbrechen" nach ein paar Tagen noch einmal. Jetzt verstehe ich, warum ich nicht ungeteilt loben mag...

Der Autor versammelt elf Geschichten, die allesamt eins gemeinsam haben: Die Protagonisten geraten mit den Gesetzen in Konflikt. Zum Beispiel der Arzt im Ruhestand, den ein in jungen Jahren geleisteter Eid zu einer entsetzlichen Tat treibt; die beiden aggressiven Glatzköpfe, die in der Person eines eher unscheinbar wirkenden Herrn an den Falschen geraten; die Schelmengeschichte mit den 9 libanesischen Brüdern; oder - für mich die beste, weil anrührendste Geschichte ("Der Äthiopier") - der Bankräuber, für den die Schöffen zusammenlegen, um ihm ein Flugticket zu schenken... Die spannenden Stories sind in einer an amerikanischen Vorbildern geschulten souveränen, glasklaren,kunstvoll schlicht gehaltenen Sprache gehalten, die man einem Juristen kaum zutrauen würde, wenn man nicht wüßte, daß auch ein Goethe, ein Storm, ein Kafka usw. Juristen waren. Ob die Geschichten "wahr" sind, wie es der Waschzettel suggerieren möchte? Nein, natürlich nicht; allenfalls einige bis zur Unkenntlichkeit verfremdete Versatzstücke mögen aus realen Prozessen stammen. Abgesehen davon, daß von Schirach seine Approbation als Anwalt aufs Spiel setzen würde - nicht zufällig stellt er seinem Buch ein bestimmtes Motto von Werner K.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schicksale-Verbrechen-Schicksale 21. September 2010
Format:Taschenbuch
Alle diejenigen, die schnell mal eine kurze Kriminalgeschichte lesen wollen, werden vielleicht etwas enttäuscht sein. Bei Verbrechen handelt es sich vielmehr um ein Sammlung von "Schicksals"-Geschichten, die natürlich mit irgendeinem Verbrechen in Verbindung stehen, aber die Geschichte der Charaktere steht klar im Vordergrund. Der lakonische Erzählstil des Aurors läßt sich wunderbar leicht lesen, ist schörkellos, teilweise vielleicht etwas steril, passt aber trotzdem gut zu den Erzählungen. Ich kann diese Geschichtensammlung nur jedem ans Herz legen und freue mich schon auf den Folgeband.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Moralische Grenzfälle 31. August 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Diese Buch hat mich mehrmals in ein moralisches Dilemma gestürzt: so individuell und verschieden wie die Menschen und die einzelnen Fälle sind, eins haben sie gemeinsam - die Grenze zwischen Opfer und Täter sind oftmals verwischt bzw. ist sehr fliessend. Alle elf Geschichten handeln von realen Fällen, die in von Anwalt Ferdinand von Schirach vertreten wurden. Es geht um Menschen, die in außergewöhnliche Umstände und ungewöhnliche Kriminalfälle verstrickt werden: warum hat Theresa ihren über alles geliebten Bruder Leonhard in der Badewanne ertränkt? Wer hat die schöne Studentin Stefanie ermordet? Und warum belastet der schlaue Karim seinen Bruder fälschlicher Weise eines Verbrechens? Die Verbrechen, um die es geht, sind so vielfältig wie die Personen selber, die darin eine Rolle spielen: von Falschaussage ist über Körperverletzung, Raub und Totschlag bis hin zum Mord ist alles vertreten. Und oft stellt man sich die Frage, was hätte anders laufen können. So wie bei dem Arzt, der seine Ehefrau nach langer Ehe lieber umbringt, als sie um die Trennung zu bitten. Über das relativ milde Urteil von drei Jahren Haft lässt sich streiten. Alle Geschichten in dem Buch sind sehr interessant und gut geschrieben, außerdem regen sie oft zum Nachdenken an. Obwohl der Ton eher sachlich ist, gehen die Inhalte sehr in die Tiefe. Der Leser erfährt nicht nur was über die jeweiligen Verbrechen und Strafen, sondern auch über die Umstände, die zu diesen geführt haben. Ich als Leser habe mit den einzelnen Figuren gelitten, geschmunzelt und getrauert, und das ist es, was ein gutes Buch ausmacht. Das Leben ist manchmal kreativer als der beste Autor und schreibt die ungewöhnlichsten und spannenden Geschichten selber. Ich würde das Buch jederzeit weiter empfehlen oder auch verschenken, denn ich habe mich als Leser sehr gut unterhalten gefühlt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Von Ferdinadt von Schirach kann / muss MAN alles lesen ... er schreibt...
Von Ferdinadt von Schirach kann / muss MAN alles lesen ... er schreibt so kurz /trocken/treffend /spannend ... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Johannes Knulp veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr gutes buch
mir gefällt es, dass so viele geschichten drinnen sind und vorallem sind alles so unterschiedlich. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Melissa veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannendes und interessantes Werk
Ideal für Menschen, die nicht gerne zu viel lesen.

Das Buch besteht aus mehreren kleinen Geschichten, welche jede für sich interessant und spannend sind.
Vor 1 Monat von Lucas B veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen absolut fesselnd
selten hat mich ein Buch so gefesselt, konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Hab auch schon das andere Buch von Ferdinand von Schirach "Schuld" und auch das wird... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Karo veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Mir fehlt die Seele
Zweifellos sind die "Fälle" und Geschichten, die der Autor und Rechtsanwalt schildert, eindrucksvoll. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von P.Hastings veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schockierend aber gut
Aufgrund der wahren Begebenheiten, die der fachkundige Autor hier mit vielen persönlichen Eindrücken schaurig schildert, kann man dieses Buch nicht nur Krimi Fans ans... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Maubi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend
Ich liebe diese Geschichten. Unheimlich spannend. Kaum zu glauben, dass sie dem wahren Leben entspringen. Für jeden zu empfehelen, der Kurzgeschichten mag. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von tartufo50 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nichts als die Wahrheit......
Ferdinand von Schirach ist Schriftsteller, kein Sachbuchautor. Meine niederrheinische Uroßmutter, die sehr skeptisch gegenüber allen Selbstdarstellern war, hätte... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von mkw veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Spannend, unterhaltend, vielschichtig .....
wie bereits in der Überschrift angedeutet, handelt es sich um ein sehr empfehlenswertes Buch.

Mein Anspruch an diese kurzen Einblicke in das "Geschäft"... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Ray Blue Wolf veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Echte Stories mal anders
Sehr interessantes Buch. Wenn man sich in Berlin ein bisschen auskennt, kann man sich einzelne Episoden sehr gut vorstellen. Und man nimmt es dem Autor ab. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von DF veröffentlicht
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