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Verbrannte Blüten
 
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Verbrannte Blüten [Taschenbuch]

Ngugi wa Thiong'o
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 463 Seiten
  • Verlag: Hammer; Auflage: 4., Aufl. (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3872941674
  • ISBN-13: 978-3872941671
  • Originaltitel: Petals of Blood
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,4 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 591.343 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ngugi wa Thiong'o
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ngugi hat einen im besten Sinne politischen Roman geschrieben. Seine Romanfiguren zeugen von einer leidenschaftlichen Humanität, überragender Menschenkenntnis und beeindruckender Einfühlungsgabe. Keiner seiner Protagonisten ist ihm über den Überzeugungen, die er vermittelt, farblos-schablonenhaft oder eindimensional geraten. Ihre Lebenslinien hat er vielmehr zu einem dichten Netz verknüpft, aus dessen Muster ihre Individualitäten plastisch herausleuchten und das selbst ein eigenes Universum umspannt.
Uwe Walter, Basler Zeitung

Kurzbeschreibung

Krimi und großartiger politischer Roman in einem - Ngugis Klassiker jetzt in aktualisierter Neuausgabe.Im Haus der Prostituierten Wanja sind drei Industrielle ums Leben
gekommen. Die Hauptverdächtigen werden verhaftet: der Händler Abdulla,
der Hilfslehrer Karega und Wanja.
Neben den Verdächtigen wird auch der Lehrer Munira unter Arrest gestellt.
Der ermittelnde Kommissar erteilt ihm die Aufgabe, einen Bericht zu
schreiben über seine Beziehungen zu den Verdächtigen und damit über die
möglichen Hintergründe der Ereignisse.
Der Lehrer holt weit aus und beginnt bei seiner Ankunft im Dorf Ilmorog vor
vielen Jahren. Er erzählt von den privaten Schicksalen der drei Inhaftierten
und beleuchtet dabei die wechselvolle Geschichte Kenias und vor allem die
Enttäuschung der Dorfbewohner über die Entwicklungen nach der Unabhängigkeit.
Als nämlich wieder wenige Geschäftemacher nach allem Besitz
von Ilmorog griffen, waren die Hoffnungen auf ein selbstbestimmtes Leben
schnell zunichte gemacht. Doch Abdulla, Karega und Wanja wollten sich
nicht ohne Gegenwehr ergeben ... -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Tragischer Roman über das Kenia nach der Unabhängigkeit, 20. April 2001
Rezension bezieht sich auf: Verbrannte Blüten (Taschenbuch)
Verbrannte Blüten ist ein Roman des kenianischen Schriftstellers Ngugi wa Thiong'o über Schicksale in der Zeit nach der Unabhängigkeit Kenias. Schauplatz ist das entlegene Dorf Ilmorog, in dem die Protagonisten Munira (Lehrer), Abdulla (verkrüppelter Freiheitskämpfer), Wanja (Barmädchen) und Karega (Arbeitsloser) in ein Netz von Träumen, Hoffnungen, Politik und Intrigen der Vergangenheit und Gegenwart versponnen sind, was zu einem dreifachen Mord führt. Wa Thiong'o versteht es durch geschickte Rückblenden und wechselnde Erzählperspektiven, den Leser nach und nach in die Vergangenheiten der Beteiligten einzuführen, die auf offensichtliche und undurchsichtige Weise miteinander verbunden sind. Dabei geht er in erschütternder Weise auf die Realität des Kenia nach der Unabhängigkeit ein, mit der Ungleichverteilung von Land und Geld und dem Vorherrschen von Korruption und Bestechung. Allerdings läßt er auch die "Alten" sprechen und gibt dadurch einen Einblick in die Vergangenheit der Schwarzen des Landes, in die Mythologie und Geschichte vor der Kolonisation durch Europäer. Alles in allem fasziniert der Roman durch die Vielfalt an Einblicken in das sozioökonomische Wesen des afrikanischen Landes und seiner Bewohner. Allerdings sind die Formulierungen stellenweise umständlich und der Lesefluß durchbrochen. Nichtsdestotrotz ein absolutes Muss für Afrika-Interessierte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Politisch korrekt, 26. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Verbrannte Blüten (Taschenbuch)
Das Buch bietet einen wichtigen Blick auf den schwarzen Kontinent und seiner Geschichte - fern jeglicher Touristenidylle. In Ilmorog, einer Stadt in Kenia, kommen drei führende Persönlichkeiten bei einem Brand ums Leben. Die Geschichte, die zu dieser Katastrophe geführt hat, wird in epischer Breite erzählt. Das Leben der Protagonisten, dem Lehrer Munira, dem Gewerkschaftsführer Karega, Wanja und Abdulla, auf dem Hintergrund der Unabhängigkeitsbewegung und der Zeit nach der Staatsgründung Kenias wird entfaltet. Ob dabei die Zufälle, mit denen sich die Wege der Helden mit denen der Führungspersönlichkeiten kreuzen, immer plausibel sind, mag dahin gestellt bleiben. Lange Monologe zur Geschichte und zur politischen Lage Kenias stören zudem den Erzählstrang und lassen bisweilen die Story in den Hintergrund treten. Das politische Engagement des Autors ist zwar gut gemeint, aber für den Roman selbst nicht immer gut. Andererseits sind die "politischen" Passagen als solche durchaus lesenswert, so dass ich "Verbrannte Blüten" allen, die sich für Afrika interessieren, trotz einiger Schwächen gleichwohl nur empfehlen kann.
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