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Verbotene Stadt.
 
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Verbotene Stadt. [Taschenbuch]

Dagmar Scharsich
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 450 Seiten
  • Verlag: Argument Verlag; Auflage: 1 (September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886198723
  • ISBN-13: 978-3886198726
  • Größe und/oder Gewicht: 18,3 x 11,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.082.085 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die zweideutige, oft bedrohliche Atmosphäre sorgt für Spannung: Mit ihrer anschaulichen, literarischen Sprache versteht es Dagmar Scharsich, Stimmungsbilder von ausgesprochener Intensität zu schaffen." (Potsdamer Morgenpost)
"Von erstaunlicher schriftstellerischer Meisterschaft: eine rundum lohnende Lektüre!" (Stiftung Lesen)

Kurzbeschreibung

Bücherstadt – Verbotene Stadt

Eigentlich will Lilli Lukas einfach nur wieder in der Buchhandlung ihres Mannes arbeiten, jetzt, wo die Zwillinge in den Kindergarten gehen. Aber Lillis Ambitionen scheinen ihre Umgebung nervös zu machen – am meisten ihre Mutter Mathilde. Als Lilli von ihrer neuen Idee erzählt, in der Bücherstadt Wünsdorf ein Antiquariat zu eröffnen, dreht Mathilde fast durch, ohne dass Lilli rauskriegt, warum. Was ist da los? Ihren überbesorgten Angehörigen zum Trotz macht sich Lilli mit Freundin Lisa auf, um in der Bücherstadt neu anzufangen. Doch das entwickelt sich ganz plötzlich zu einem entsetzlichen Alptraum: Mathilde verschwindet, und Lillis Kinder mit ihr! Die Polizei ist ratlos, die Fahndung erfolglos. Die Situation macht Lilli wahnsinnig, bestialische Migräneanfälle tun ein Übriges. Und doch scheint es, als führte die einzige Spur in Lillis Vergangenheit. Eine Vergangenheit, von der Mathilde nie auch nur einen Zipfel enthüllt hat ...

Nach "Die gefrorene Charlotte" (Ariadne Krimi 1048) endlich der lang ersehnte neue Roman von Dagmar Scharsich: "Verbotene Stadt" ist ein Psychothriller voller Unterströmungen auf literarisch höchstem Niveau.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Obwohl die Geschichte in der Ariadne-Reihe erschienen ist, handelt es sich nicht um einen ausgesprochenen Frauen-Krimi, auch wenn die Protagonistin und Ich-Erzählerin natürlich weiblichen Geschlechts ist. Der Roman besitzt durchaus einige (atmosphärisch) interessante Aspekte (z. B. das dörflich ostdeutsche Milieu, die Nazi- und Sowjet-Historie des militärischen Sperrgebiets, die "verbotene Stadt" bzw. die "Bücherstadt" Wünsdorf etc.), doch diese können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich insgesamt um eine sehr umständlich erzählte und langatmig wirkende Story handelt. Im Mittelpunkt steht die Heldin und Erzählerin Lilli und ihre Beziehung zu ihrer Mutter Mathilde. Gerade zu Beginn wird diese äußerst detailliert und ausufernd dargestellt, ohne dass sich die Autorin um den Aufbau von Spannung zu kümmern scheint. Weder das Verhältnis zwischen Lilli und ihrem Mann (die Ehe ist durchschnittlich, nicht glücklich, aber auch nicht kriselnd) noch die Konflikte zwischen Lilli und ihrer übertrieben besorgten, Tochter-fixierten Mutter sind wirklich spannend. Die Story plätschert dahin, und wenn uns nicht auf der ersten Seite mitgeteilt worden wäre, dass Mathilde mittlerweile tot ist, könnte man sich fragen, warum das Buch als Krimi tituliert wird. Die Geschichte braucht einen unglaublich langen Anlauf, zwar taucht mal ein mysteriöser Mann auf und es gibt einen nächtlichen Anrufer, aber dennoch passiert wenig. Und dieses Wenige wird zudem sehr gestreckt und in die Länge gezogen. Szenen und Dialoge wiederholen sich ohne wirkliche Variation, Nebensächliches wird breitgetreten und repetiert, Wichtiges und Weiterführendes werden gemieden. Die Story tritt auf der Stelle. So tauchen Figuren auf, die die Lösung kennen, nur um an der interessanten Stelle im Dialog einfach zu schweigen oder zu verschwinden. Naheliegende Fragen werden nicht gestellt, der Kern des Konflikts wird nie direkt angegangen. Auf diese Weise schafft es die Autorin einen Roman auf 430 Seiten aufzublähen, der ohne Weiteres (und ohne Weglassen von Wesentlichem) auf 250 Seiten zu erzählen gewesen wäre.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von lordi
Format:Taschenbuch
Auch wenn die bisherigen Bewertungen äußerst niedrig ausgefallen sind: Dagmar Scharsich versteht es angenehm zu schreiben und zählt für mich persönlich zu den talentierteren Autoren. Ihr Werk empfinde ich gelungener und anspruchsvoller, als vieles, das unter den Kritikern weit mehr Anklang findet.
Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und stilistisch interessant und kurzweilig empfunden- was nicht darüber hinweg täuscht, dass die Handlung Längen hat, die für einen reinen Krimi nicht notwenig wären. Mich persönlich hat es nicht gestört.
Bedauerlicher hingegen empfinde ich, dass ein Krimiroman, der unter einem Verlag für Frauenromane erschienen ist, ein derart...nennen wir es mal hausbackenes Bild einer Protagonistin zeichnet.
Auch nach zwei Kindern eine Modelfigur, noch herrlich jung, das Leben mit Zwilligen, die stets putzig, gutlaunig aufs Wort gehorchen, die schnelle Ehe und das überaus frühe Mutterwerden als Ersatzoption für den gescheiterten,(vollkommenen unrealistsichen)Berusfwunsch, danach ein Leben in Abhängigkeit vom Ehemann, alles immer harmonisch, freundlich...na, ich weiß nicht. Dazu kommen die schon erwähnten Teeorien und Migräneattacken. Ich vermisse an dieser Figur eine "dunkle Seite", etwas, charakterliche Substanz, glaubhafte kritische Gedankengänge und in der gesamten Alltagshandlung zumindest ein klein wenig Hässlichkeit. So spielt sich das Ganze zwar auf einer netten Ebene ab, wirkt aber ein klein wenig wie das Klischee eines 5oer Jahre Idylls.
Dennoch ein lesenswertes Buch, das zumindest mir handwerklich sehr zugesagt hat.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Langweilig 7. März 2007
Format:Taschenbuch
Die Buchhändlerin Lilli geht mit ihren Kindern nach Wünsdorf, um eine Antiquariat zu eröffnen. Als ihre Mutter Mathilde mit den Kindern plötzlich verschwindet, erfährt Lilli Ungeahntes über ihre Herkunft. Dann wird Mathildes

Leiche gefunden ... Sehr langatmig und umständlich erzähltes Buch, das sich ausgiebig mit den Befindlichkeiten der Heldin auseinandersetzt, aber keinen mitreißenden oder spannenden Plot bietet. Äußerst unaufregend und sehr ermüdend.
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