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Verborgene Universen: Eine Reise in den extradimensionalen Raum [Gebundene Ausgabe]

Lisa Randall , Hartmut Schickert
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

20. Oktober 2006
Eine Harvard-Physikerin sorgt mit ihrem Buch über verborgene Dimensionen des Universums für Furore. Die beobachtbare Welt, so ihre Hypothese, ist nur eine von vielen Inseln inmitten eines höherdimensionalen Raums. Nur ein paar Zentimeter weiter könnte es ein anderes Universum geben, das für uns unerreichbar bleibt, da wir in unseren drei Dimensionen gefangen sind. Sie führt Relativität, Quantenmechanik, Gravitation und eine weiterentwickelte Stringtheorie zusammen, zeichnet ein das Denken revolutionierendes Bild sich durchdringender, überlagernder und verwerfender »Multiversen« und zeigt, wie man diese bizarr anmutenden Dinge experimentell beweisen könnte.Lisa Randall gehört zu einer neuen Generation von Wissenschaftlern, die mit ihren spannenden und höchst lesbaren Arbeiten drastisch unsere Vorstellungen von der Welt verändern werden. Eine spannende Reise durch die Grenzregionen der heutigen Teilchenphysik und eine Begegnung mit einer erstklassigen Denkerin.

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Sollten die Zeiten schwer verständlicher Fachbücher, geschrieben von selbstverliebten Professoren, etwa vorbei sein? Wer Verborgene Universen gelesen hat, könnte das vermuten. Die Physikerin Lisa Randall stößt darin in unbekannte Welten vor. Es sollen Welten sein, in denen es mehr als die drei für uns wahrnehmbaren Dimensionen gibt. Genauer: Es scheint sogar möglich, dass wir in einer solchen Welt leben -- in einem höherdimensionalen Raum.

Im Folgenden entwickelt Randall Ideen und Theorien in einer Virtuosität und Eleganz, die den Beruf des Physikers als den schönsten der Welt erscheinen lassen -- mindestens! Die Theorien sind spekulativ, "aber die Spekulation ist die einzige Möglichkeit, Fortschritte zu machen." (Randall). Und die Physikerin aus Harvard frohlockt: Die neuen Ideen seien nicht nur in theoretischer, sondern sogar schon in experimenteller Reichweite.

Warum es sich lohnt, über zusätzliche Dimensionen nachzudenken? Auch das erklärt Randall plastisch. Würde es sie geben, könnten einige der größten Rätsel unseres Universums gelöst werden. Bevor die Autorin jedoch Theorien -- ihre eigenen und auch die von Kollegen -- entfaltet, gibt sie einen profunden Überblick über das, was berühmte Kollegen in der Vergangenheit geleistet haben. Stichworte sind hier die Relativitätstheorie oder auch die Stringtheorie.

Auf die jedes Kapitel einleitenden Liedtexte, entliehen von den "Simple Minds" oder "REM", hätte Lisa Randall allerdings getrost verzichten können. Die gut zu lesende, dabei aber immer seriöse Entfaltung eines ganzen Kosmos von Ideen überzeugt auch so. Zumindest gilt dies für den interessierten Laien. Bleibt zu wünschen, dass auch die Professoren, die die Studenten mit neuen Lehrbüchern beglücken werden, bemerken, wie faszinierend Wissenschaft erklärt werden kann! --Mathias Voigt, Literaturtest

Pressestimmen

"In der Wissenschaft gilt die Häufigkeit, mit der ein Forscher zitiert wird, als Maß seiner Bedeutung. Wenn etwas dran ist an dieser Messmethode, dann ist der derzeit bedeutendste theoretische Physiker blond, drahtig, ziemlich klein - und weiblich." (DER SPIEGEL)

"... ein Superstar der Physik vom Großen und Ganzen" (Frank Ochmann, Der Stern, 2.11.2006)

"Die beobachtbare Welt ist nur eine von vielen Inseln inmitten eines höherdimensionalen Raums. Dies ist die revolutionäre These von Lisa Randall, die sie in diesem Buch ausführlich begründet und erklärt. Eine wissenschaftliche Abenteuerreise." (Norbert Lossau, Die Welt)

"Wir sind umgeben von fremden Universen und verborgenen Dimensionen. Und das in unmittelbarer Nähe, vielleicht nur Zentimeter entfernt. Diese Ansicht vertritt die Harvard-Physikerin Lisa Randall in ihrer umfassenden Darstellung moderner Kosmologie. Selbst die kühnsten Metaphysiker vergangener Zeiten hätten sich das nicht zu träumen gewagt!" (Hartmut Wewetzer, Tagesspiegel) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
107 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MEISTERWERK 23. Oktober 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Das Attribut "Meisterwerk" zu vergeben ist so eine Sache, denn leider wird dieser Begriff viel zu oft verwendet, oft bei Büchern die dem bei weitem nicht gerecht werden, einfach deshalb, weil einige Sachbücher aufgrund des prominenten Autors, oder Ihres vermeintlich aktuellem Inhaltes viel versprechen.

Hier verhält es sich aber grundlegend anders.
Mir als Physiker imponiert dieses Werk mächtig. Elegant, Spannend aber trotzdem spezifisch beschreibt Lisa Randall unsere Welt, ist sich nicht zu fein Ihre Theorien als "noch nicht ausreichend bewiesen" zu bezeichnen, obwohl sie einen damit regelrecht fesselt. Sicher an manchen Stellen nichts für Laien, gerade im Mathematischen Anhang beschreibt sie Ihre, und die Theorien anderer mit höherer Mathematik.
Die moderne Physik wird sympatisch und aufregend beschrieben, der Leser fühlt sich als Teil des Ganzen, mit auf der Reise in die Extradimensionale Welt.
Positiv ist auch das Selbstbild welches Prof. Randall um Ausdruck bringt; Demütig und Bescheiden, aber trotdem eine entschlossene Wissenschaftlerin, im Mittelpunkt steht die Forschung, nicht die Personen.
Hochintelligente Anektoden, gepaart von Witz und Weitsicht!
Mir hat dieses Buch noch mehr Begeisterung, und ein allumfassenderes Bild der Physik geschenkt.

Note 1 "Meisterwerk"
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55 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Theoretische Physik multidimensional präsentiert 19. November 2006
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"From another dimension, with voyeuristic intension, let's do the time warp again!"

(The Rocky Horror Picture Show)

In "Verborgene Universen" hat Harvards erste Physikprofessorin in 370 Jahren Universitätsgeschichte (!) jedem der 25 Kapitel eine inhaltlich treffende Textzeile aus verschiedenen Pop-& Rocksongs als originelles Eingangszitat vorangestellt. Danach folgt jeweils eine Anekdote über die Abenteuer ihrer "Raumzeit-Protagonisten" Athena und Ike. Während über neunzig Abbildungen das Geschriebene visualisieren, verhindert auch eine Vielzahl von Fußnoten mit weiteren Hinweisen und Späßen, dass die Materie zu zäh werden könnte. Jedes Kapitel endet mit einer Zusammenfassung "Zur Erinnerung", in der die zentralen Aussagen zusammengefasst sind. Auf diese Weise gelingt es Lisa Randall in allen sechs Buchabschnitten nicht nur den Leser in den Bann zu ziehen, sondern auch - ohne mathematische Formeln - Wissen zu vermitteln.

Im ersten Abschnitt des Buches werden die Dimensionen des Raumes und des Denkens vorgestellt. Der Entwicklung der Physik im 20. Jahrhundert, beginnend bei der allgemeinen Relativitätstheorie bis hin zu den Überlegungen der Quantenmechanik ist Abschnitt zwei gewidmet. Der Darstellung der Teilchenphysik und ihrer wichtigsten Konzepte, folgen ein paar neuere, eher spekulative Überlegungen der letzten drei Jahrzehnte, wie die Stringtheorie und die Supersymmetrie. Obwohl für beide Ansätze der experimentelle Beweis noch aussteht, haben sie weitere Ideen hervorgebracht, die von der Autorin für ihr Postulat zusätzlicher Raumdimensionen genutzt wurden. Schließlich folgen im fünften Abschnitt die aufregenden theoretischen Vorschläge für extradimensionale Universen. Nach den "Gedanken zum Ausblick" gibt es noch einen 37seitigen Anhang. Einem Glossar (Allgemeine Relativitätstheorie bis Zusammenbruch der Wellenfunktion) folgen mathematische Anmerkungen (mit denen im Text ausgesparten Gleichungen) und ein Quellennachweis, bevor ein alphabetisches Register das Gesamtbild des wissenschaftlichen Werkes abrundet.

Die Autorin schafft es auf sympathische Weise beim Leser eine Faszination für die theoretische Physik zu wecken. Hierbei beschränkt sie sich jedoch nicht alleine auf die Präsentation hergebrachter Theorien, sondern geht mit ihren eigenen, spekulativen Ideen mehrere Schritte weiter. Dem Leser bleibt es nach seinem eigenen Vorwissen und seinen Interessen selbst überlassen, bei welchen Kapiteln er mit seiner Lektüre einsteigen möchte.

"Verborgene Universen" ist in seiner Form und seinem Inhalt einzigartig und verdient daher die Höchstwertung. 5 Amazonsterne.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Brian Greene schreibt fesselnder 12. Februar 2010
Format:Taschenbuch
Lisa Randall ist zweifellos eine äußerst anerkannte Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der theoretischen Physik. Leider ist ihr Schreibstil nicht halb so faszinierend wie die Thematik, über die sie schreibt: Quantenmechanik, Teilchenphysik, Stringtheorie, Branen, Multiversen... Das sind Gebiete, die einen beim Lesen sprachlos machen und nicht mehr loslassen. Aber Lisa Randalls Buch "Verborgene Universen" ist recht langatmig und ziemlich langweilig geschrieben. Sie versucht locker und unterhaltsam zu schreiben und schweift dadurch zu oft vom Thema ab. Dadurch ist das Buch schwer lesbar. Das durchgängige, kontinuierliche Fortschreiten in der Materie wird stark erschwert.

Natürlich ist ein Buch über Quantenphysik nie leicht zu lesen und auch nicht einfach zu verstehen. Aber bei diesem Buch liegt es nicht allein an der Thematik, sondern an der Autorin und vielleicht auch an der Übersetzung.

Zum Glück gibt es Bücher anderer Autoren, die richtig Freude machen, z. B. "Der Stoff, aus dem der Kosmos ist" von Brian Greene. Ein Buch, das auch für Anfänger gut geeignet ist, wenn sie sich genug (viel, richtig viel!) Zeit nehmen und nicht erwarten, alles wie einen Roman runterlesen zu können.

Wer noch nie etwas über die faszinierende Welt der Quanten, Strings, Branen usw. gelesen hat und einen Einstieg sucht, sollte vielleicht besser ein anderes Buch wählen als das von Lisa Randall. Es wäre schade, wenn die Neugier auf dieses spannende Gebiet einen Dämpfer bekäme.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Eine interessante Geschichte langatmig, ermüdend und abschweifend...
Frau Randall vermittelt in ihrem Buch durchaus das Gefühl, dass sie auf einem der interessantesten Gebiete der modernen Physik an vorderster Front mitwirkt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Andreas Tusche veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Science-Fiction
Die Autorin beschreibt verschiedene aktuelle Forschungs-Ansätze, welche darauf zielen den großen Unterschied der elementaren Naturkräfte - die Gravitationskraft ist... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von J. Schmidt veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Für den Einsteiger in die Materie zu komplex
Verborgene Universen ist sicherlich kein gewöhnliches populärwissenschaftliches Buch. Leider muß ich mich zT. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. April 2011 von Jürgen Rauch
5.0 von 5 Sternen Bei Lisa Randall bleibem dem Leser die String-Theorien nicht...
Die Autorin schafft es wie kaum ein/e andere/r Physiker/in, ein populärwissenschaftliches Buch mit einem höchst wissenschaftlichen Anspruch zu schreiben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. März 2011 von Esther
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Lektüre!!!
Sehr anschaulich, nicht ganz so detailliert wie Michael Green, das hat aber den Vorteil, daß man auch mit normalem Vorstellungsvermögen komplizierte Vorgänge... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Februar 2011 von Astrid Artner
2.0 von 5 Sternen Langweilig!
Die Rezensionen machen einen neugierig, aber man wird enttäuscht. Lisa Randall ist eine geschwätzige Autorin, die Freude daran hat, auf 500 Seiten 1000 mal die gleichen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2010 von eddiepoole
3.0 von 5 Sternen Zu langatmig
Randall gibt einen guten Querschnitt über die Materie, neigt aber sehr zur Langatmigkeit.
Oft werden Theorien und Argumente zigfach zerkaut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2010 von Dierk
3.0 von 5 Sternen Tolles Buch, dass man allerdings nicht als Einstiegbuch wählen...
Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen, allerdings wird es danach von Seite zu Seite schwieriger zu verstehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2009 von D. Kipry
3.0 von 5 Sternen Fernunterricht durch eine bekannte Physikerin
Physikerinnen sind auch heute noch eine seltene Spezies in den Naturwissenschaften, ganz besonders, wenn sich um eine so begabte Persönlichkeit handelt, dass selbst ein Steven... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. August 2009 von Henner Matthis
4.0 von 5 Sternen Die weibliche Weltsicht?
Es gibt zwar keine weibliche Physik, aber die Darstellungsweise und die Erzählart unterscheidet sich doch stark davon, wie männliche Physiker ihr Fachgebiet... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juli 2009 von Rainer Moehles
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