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Verborgene Muster/Das zweite Zeichen: Zwei Inspector-Rebus-Romane in einem Band Taschenbuch – 26. Mai 2008


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Produktinformation

Ian Rankin über Inspector Rebus: Jetzt reinlesen [85kb PDF]
  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (26. Mai 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442134358
  • ISBN-13: 978-3442134359
  • Originaltitel: Knots and Crosses / Hide and Seek
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 4,4 x 18,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.917 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ian Rankin, geboren 1960, ist Großbritanniens führender Krimiautor, seine Romane sind aus den internationalen Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken. Ian Rankin wurde unter anderem mit dem Gold Dagger für "Das Souvenir des Mörders”, dem Edgar Allan Poe Award für „Tore der Finsternis" und dem Deutschen Krimipreis für „Die Kinder des Todes” ausgezeichnet. „So soll er sterben” und „Im Namen der Toten” erhielten jeweils als bester Spannungsroman des Jahres den renommierten British Book Award. Für seine Verdienste um die Literatur wurde Ian Rankin mit dem "Order of the British Empire" ausgezeichnet.

Mit „Ein Rest von Schuld” hatte Ian Rankin seinen Ermittler John Rebus nach 17 Fällen in den Ruhestand geschickt und ließ Inspector Malcolm Fox die Bühne betreten. Doch in "Mädchengrab" meldet sich Rebus wieder zurück.

Ian Rankin lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Edinburgh.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

II

Das Mädchen schrie ein Mal, nur ein Mal.
Und selbst das geschah nur wegen einer Unachtsamkeit seinerseits. Doch es hätte das Ende von allem bedeuten können, noch bevor es richtig begonnen hatte. Neugierige Nachbarn, die die Polizei riefen. Nein, so ging das nicht. Beim nächsten Mal würde er den Knebel etwas strammer ziehen, nur dieses kleine bisschen strammer, das die Sache ein bisschen sicherer machte.
Hinterher ging er an die Schublade und nahm ein Knäuel Schnur heraus. Mit einer dieser scharfen Nagelscheren, wie sie Mädchen anscheinend immer benutzen, schnitt er ein Stück von etwa fünfzehn Zentimeter ab, dann legte er Schnur und Schere zurück in die Schublade. Draußen heulte ein Automotor auf. Er trat ans Fenster. Dabei stieß er einen Stapel Bücher auf dem Fußboden um. Das Auto war jedoch bereits verschwunden, und er lächelte in sich hinein. Dann machte er einen Knoten in die Schnur, keinen speziellen Knoten, einfach einen Knoten. Auf dem Sideboard lag ein Briefumschlag bereit.
Es war der 28. April. Natürlich regnete es, und das Gras triefte vor Nässe unter seinen Füßen, als John Rebus zum Grab seines Vaters ging, der auf den Tag genau fünf Jahre tot war. Er legte einen Kranz in Rot und Gelb, den Farben des Gedenkens, auf den immer noch glänzenden Marmor. Dann verharrte er einen Augenblick und überlegte, was er sagen könnte, doch es gab nichts zu sagen, nichts zu denken. Er war ein ganz guter Vater gewesen, und das war's. Der alte Herr hätte sowieso nicht gewollt, dass er irgendwelche Worte verschwendete. Also stand er da, die Hände ehrerbietig hinter dem Rücken, während auf den Mauern um ihn herum die Krähen fröhlich krächzten, bis ihm das Wasser in die Schuhe sickerte und ihn daran erinnerte, dass vor dem Friedhofstor ein warmes Auto auf ihn wartete.
Er fuhr gemächlich. Er hasste es, wieder in Fife zu sein, wo die alte Zeit nie eine »gute alte Zeit gewesen« war, wo Geister in verlassenen, leeren Häusern rumorten und wo Abend für Abend an einer Handvoll trübsinniger Geschäfte die Rollläden heruntergelassen wurden, die den Vandalen eine Fläche boten, auf die sie ihre Namen schreiben konnten. Wie Rebus das alles hasste, diese absolut trostlose Gegend. Hier stank es, wie es schon immer gestunken hatte, nach Missbrauch, nach Stillstand, nach absoluter Vergeudung von Leben.
Er fuhr die acht Meilen Richtung Meer, dorthin, wo sein Bruder Michael immer noch wohnte. Der Regen ließ nach, als er sich der schiefergrauen Küste näherte. Aus Tausenden von Rissen in der Straße spritzte während der Fahrt Wasser auf. Wie kam es, fragte er sich, dass man hier die Straßen offenbar nie reparierte, während in Edinburgh so oft daran gearbeitet wurde, dass alles nur noch schlimmer wurde? Und warum vor allen Dingen war er bloß auf die wahnwitzige Idee verfallen, extra nach Fife zu fahren, nur weil heute der Todestag des alten Herrn war? Er versuchte, sich auf etwas anderes zu konzentrieren, doch das endete damit, dass er nur noch an die nächste Zigarette denken konnte.
In dem Regen, der jetzt deutlich schwächer geworden war, sah Rebus ein Mädchen ungefähr im Alter seiner Tochter. Es ging über den Grasstreifen am Straßenrand. Er drosselte das Tempo und betrachtete sie im Spiegel, während er an ihr vorbeifuhr. Dann hielt er an und winkte sie zum Fenster. Ihre kurzen Atemzüge waren in der kalten, ruhigen Luft zu sehen. Das dunkle Haar fiel ihr zottelig in die Stirn. Sie betrachtete ihn ängstlich.
»Wo willst du hin, mein Kind?«
»Nach Kirkcaldy.«
»Soll ich dich mitnehmen?«
Sie schüttelte den Kopf. Wassertropfen flogen aus ihren welligen Haaren.
»Meine Mutter hat gesagt, ich soll nicht mit Fremden mitfahren.«
»Nun ja«, sagte Rebus lächelnd, »da hat deine Mutter ganz Recht. Ich hab auch eine Tochter in deinem Alter, und der sage ich genau dasselbe. Aber es regnet, und ich bin Polizist, deshalb kannst du mir vertrauen. Außerdem ist es noch ein ganz schönes Stück zu laufen.«
Sie blickte die menschenleere Straße auf und ab, dann schüttelte sie noch einmal den Kopf.
»Okay«, sagte Rebus, »aber sei vorsichtig. Deine Mutter hat wirklich Recht.«
Er kurbelte das Fenster wieder hoch und fuhr weiter. Dabei beobachtete er im Spiegel, wie sie hinter ihm her sah. Kluges Kind. Es war gut zu wissen, dass es immer noch Eltern mit ein bisschen Verantwortungsbewusstsein gab. Wenn man das nur von seiner Exfrau behaupten könnte. Wie sie ihre gemeinsame Tochter erzogen hatte, war eine Schande. Michael hatte seiner Tochter ebenfalls zu viele Freiheiten gelassen. Doch wem sollte man dafür die Schuld geben?
Rebus' Bruder besaß ein ansehnliches Haus. Er war in die Fußstapfen des alten Herrn getreten und Bühnenhypnotiseur geworden. Nach allem, was man so hörte, schien er recht gut darin zu sein. Rebus hatte Michael nie gefragt, wie es funktionierte, so wie er auch nie Interesse oder Neugier an der Show des alten Herrn gezeigt hatte. Michael schien das immer noch zu irritieren, denn ab und zu ließ er Hinweise oder Andeutungen hinsichtlich der Authentizität seiner Bühnenschau fallen, denen er hätte nachgehen können, wenn er gewollt hätte.
Aber John Rebus hatte genug am Hals, dem er nachgehen musste, und das schon seit fünfzehn Jahren, seit er bei der Polizei war. Fünfzehn Jahre, und alles, was er vorzuweisen hatte, waren eine gehörige Portion Selbstmitleid und eine kaputte Ehe, dazu eine unschuldige Tochter, die irgendwo dazwischen hing. Es war eher abscheulich als traurig. Michael hingegen war glücklich verheiratet, hatte zwei Kinder und ein größeres Haus, als Rebus es sich jemals würde leisten können. Er trat als Hauptattraktion in Hotels, Clubs und sogar Theatern zwischen Newcastle und Wick auf. Manchmal verdiente er bis zu sechshundert Pfund mit einer einzigen Show. Ungeheuerlich. Er fuhr ein teures Auto, war gut angezogen und würde mit Sicherheit nicht am trübsten Apriltag seit Jahren bei strömendem Regen auf einem Friedhof in Fife dumm herumstehen. Nein, dazu war Michael viel zu clever. Oder zu blöde.

»John! Um Himmels willen, was ist los? Ich meine, ich freu mich, dich zu sehen. Aber warum hast du denn nicht angerufen, um mich vorzuwarnen? Komm rein.«
Der Empfang war so, wie Rebus ihn erwartet hatte: peinlich berührte Überraschung, als ob es weh täte, daran erinnert zu werden, dass man noch irgendwo Familie hatte. Und Rebus war aufgefallen, dass von »vorwarnen« die Rede war, wo doch »Bescheid sagen« gereicht hätte. Er war Polizist. Er bemerkte solche Dinge.
Michael Rebus hastete durch das Wohnzimmer und stellte die plärrende Stereoanlage leiser.
»Komm doch rein, John«, rief er. »Möchtest du was zu trinken? Vielleicht einen Kaffee? Oder was Stärkeres? Was führt dich hierher?«
Rebus setzte sich hin, als wäre er im Haus eines Fremden, den Rücken gerade und mit professioneller Miene. Er betrachtete die holzgetäfelten Wände - eine neue Errungenschaft - und die gerahmten Fotos von seinem Neffen und seiner Nichte.
»Ich war gerade in der Gegend«, sagte er.
Michael, der sich mit den gefüllten Gläsern in der Hand vom Barschrank wegdrehte, erinnerte sich plötzlich - oder lieferte zumindest eine überzeugende Show ab.
»Oh, John, das hab ich völlig vergessen. Warum hast du mir nichts gesagt? Find ich echt Scheiße, dass ich Dads Todestag vergessen habe.«
»Jedenfalls gut, dass du Hypnotiseur und nicht Mickey, der Gedächtniskünstler, bist. Jetzt gib mir endlich das Glas, oder kannst du dich nicht davon trennen?«
Michael lächelte deutlich erleichtert und gab ihm den Whisky.
»Ist das dein Auto da draußen?«, fragte Rebus, während er das Glas entgegennahm. »Ich meine den großen BMW?«
Michael nickte immer noch lächelnd.
»Mein Gott«, sagte Rebus. »Du lebst ja nicht schlecht.«
»Chrissie und die Kinder können aber auch nicht klagen. Wir bauen gerade hinten am Haus an. Um einen Whirlpool oder eine Sauna unterzubringen. Das ist zurzeit der Hit,...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von hundasterix TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 22. Februar 2012
Format: Taschenbuch
Dieser Doppelband besteht aus den ersten beiden Teilen der "John Rebus" - Reihe von Ian Rankin. Die Hauptfigur der in Edinburgh spielenden Krimireihe ist der ehemalige Soldat John Rebus, der nun als Polizist arbeitet.

Bei "Verborgene Muster" merkt man dem Autor seinen Erstling noch stark an. Rankin musste erst seinen Weg finden, wodurch der Roman noch einige Mängel aufweist. So steht z.B. die Ermittlungsarbeit im Hintergrund (was bei einem Kriminalroman nicht sein sollte). Anstatt sich mit der Aufklärung des Falls zu befassen (mehrere junge Mädchen wurden ermordet), ist Rebus hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt. Alkohol und Frauen sind ihn oftmals wichtiger als sein Job. Zudem plagen ihn die Erinnerungen an seine gescheiterte Ehe und er hat psychische Probleme aufgrund von Vorfällen während seiner Militärzeit. So wundert es nicht, dass Rebus den Fall eher zufällig löst, nachdem sein Bruder (ein Bühnenhypnotiseur) ihn in Hypnose versetzte.

Ebenso wundert es daher nicht, dass Band 1 sich insgesamt eher durch Langeweile als durch Spannung auszeichnet. Zumal auch die Grundidee des Kriminalfalls, junge Mädchen werden ermordet und der Mörder hinterlässt Briefe für den ermittelnden Polizist, nicht neu, sondern aus anderen Krimis bekannt ist. Der einzige für mich interessante Teil bildete der Abschnitt des Buches, in dem über Rebus Militärzeit und die dortigen Geschehnisse berichtet wird.

Doch was enttäuschend anfing, verbessert sich in Band 2 schon wesentlich. John Rebus trinkt (fast) nicht mehr, seine persönlichen Probleme sind nicht mehr der Dreh- und Angelpunkt der Handlung und auch sein Verlangen nach Frauen hält sich in Grenzen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pink Floyd am 2. Mai 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
...war ich schon beim Lesen: Ian Rankin soll ja die "Quintessenz des aktuellen englischen Krimis" sein. Hier hat er wohl noch geübt. Oder der Übersetzer... Was aufs gleiche hinaus läuft: ein bißchen holperig geschrieben/übersetzt (ich bin durch P. Highsmith, R. Rendel, A. Indridason, Reginald Hill & Co. einen wirklich guten Schreibstil gewöhnt). Auch das psychologische Moment fehlt mir ein wenig. Und die Haltung Frauen gegenüber... Naja, schweigen wir dazu. Nur eines: typisch 1980er!
Habe trotzdem "durchgehalten", da die Vorgeschichte enthalten ist, die in den späteren Romanen durchscheint.
Insgesamt aber trotzdem gut lesbar, eben zwei klassische Kriminalromane.
Da allerdings vom 1. zum 2. Buch schon eine leichte Steigerung feststellbar war, habe ich mir nun das 3. Buch der Reihe "Wolfsmale" gegriffen - und bin angenehm überrascht.
Auch ein "Macho"-Autor ist also doch lern- und steigerungsfähig :))
Siehe Rezension "Wolfsmale".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexander Gärtner TOP 1000 REZENSENT am 15. April 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ian Rankins mittlerweile achtzehnteilige Rebus- Reihe wurde mit Superlativen überhäuft, gar zur besten Krimireihe Großbritanniens erklärt. Ich möchte nicht widersprechen, auch mir ist der verbissene, meist übellaunige Einzelgänger im Lauf der Jahre ans Herz gewachsen.

Dabei ist der Serienstart alles andere als typisch: "Verborgene Muster" beginnt auf den ersten Blick wie ein Krimi, entpuppt sich aber als Thriller, welcher sich auf die Person Rebus und ihre traumatische Vergangenheit bei einer militärischen Spezialeinheit konzentriert. Aus dieser Vergangenheit droht schemenhaft eine Gefahr, welche sich zunächst dadurch andeutet, dass ein Serienmörder dem Protagonisten nach jeder Tat einen Umschlag schickt. Offensichtlich war die Figur Rebus ursprünglich nur für diesen Roman und nicht für eine Reihe angelegt. Mich als Krimifan spricht dieser Einstand nicht sonderlich an.

"Das zweite Zeichen" ist ein überzeugenderes Stück Kriminalliteratur - für mich der eigentliche Serienbeginn. Rankin glättet Rebus selbstzerstörerische Persönlichkeitstendenzen, verleiht ihm ein paar alltäglichere Macken und Probleme und lässt ihn in einem typischeren Fall ermitteln: In einem abbruchreifen Haus liegt unter ungewöhnlichen Umständen ein Drogentoter. Rebus zeigt erstmals seine unnachahmliche Mischung aus Akribie und Intuition. Die Ermittlungen führen ihn und seinen neuen Partner Brian Holmes bis in die bessere Gesellschaft Edinburghs.

Es tut der Rebusfigur gut, sich von einem traumatisierten Supersoldaten zu einem zynischen Polizisten zu wandeln.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Litzenberger am 7. September 2009
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Was macht John Rebus als Ermittler aus? Er ist noch nicht so alt wie ein Wallander, nicht so kultiviert wie ein Lynley und über die Kollegen hat er eine ganz eigene spezielle Meinung. Was mir auch ein wenig Sorge macht, denn ich schätze bei (Krimi)Reihen durchaus eine fortlaufende Rahmenhandlung, die ich hier (noch) nicht erkennen kann - was nach zwei Romanen aber auch zugegeben etwas schwierig ist... Aber solange Rebus so herrlich unkonventionell ist und sich die Sonntagsbrötchen auch mal von der Straße klaut, sehe ich gerne darüber hinweg.

Von den beiden Fällen will ich nicht zuviel verraten:

In 'Verborgene Muster' geht es um einen Serienmörder, der bereits zwei kleine Mädchen getötet und ein drittes entführt hat. Der Noch-Detective-Seargeant John Remus ist ein kleines Rädchen im Ermittlungsgetriebe, das alles daran setzt, eine Verbindung zwischen den Mädchen herzustellen, was aber bislang nicht möglich war.

Dabei hat Remus bereits wichtige Hinweise in der Tasche: seit kurzem erhält er anonyme Nachrichten; die erste lautet 'Überall sind Anhaltspunkte.' Erst viel zu spät erkennt er einen Zusammenhang zwischen diesen Botschaften und dem Entführer. Ganz offensichtlich liegt der Schlüssel in seiner eigenen Vergangenheit begraben ' doch die hat er nach traumatischen Ereignissen und einem Nervenzusammenbruch komplett verdrängt. Natürlich wird seiner Erinnerung auf die Sprünge geholfen, aber die Uhr tickt...

In 'Das zweite Zeichen' wurde Remus just zum Inspector befördert und tut sich sichtlich schwer damit, sich in die neue Rolle und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Verpflichtungen einzufinden.
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