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Kundenrezensionen

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am 24. Januar 2012
Im Gegensatz zu einigen anderen Kommentatoren finde ich die historische Korrektheit des Films (in den Grenzen eines Spielfilms) durchaus angemessen.
Die Waffen der Amerikaner (wegen derer sie ja schließlich verpflichtet werden und die deshalb eine Art Hauptrolle haben) sind prinzipiell nicht unwahrscheinlich: die ersten Henry und Winchester kamen 1865/66 auf den Markt und teilweise schon in die US Armee.
Dass einige ihrer Besitzer 1866/67 damit in den mexikanischen Bürgerkrieg eingriffen ist also nicht unwahrscheinlich.
Dass Kürassiere aus Frankreich statt Österreich eine Leibgarde Kaiser Max' darstellten ist nicht unwahrscheinlich - der Captain wird als Capitaine Danette vorgestellt und er selbst redet später von seinen Kürassieren - diese haben aber Lanzen und unter dem Küraß Uniformen wie Ulanen. Also passt so ungefähr, aber nicht genau.
Etwas alberner ist die Darstellung der mexikanischen Armee - es scheint bei dieser ein beliebtes Manöver gewesen zu sein, sich beim Aufhören eines Gitarrenspiels in schöner Reihe nebeneinander auf die Ränder von allerlei dafür völlig ungeeigneten Gebäuden, Ruinen und Felskanten zu stellen - macht sich als Bild ja ganz gut.

Zum Film selbst:
Klassischer Showdown Western mit zwei Super-Schauspielern die sich gegenseitig überraschenderweise nicht an die Wand spielen sondern zu Höchstform auflaufen: Der unmoralische Schweinehund ist dabei genauso glaubwürdig wie der frustrierte Südstaaten Gentleman.
Dazu tritt der Kampf um eine schöne Frau (eigentlich sogar zwei) mit sehr zwielichtiger Rolle (beide) und eben der mexikanische Bürgerkrieg als Hintergrund.
Das damals neue an diesem Western war das ober-coole zynische Spiel vor allem von Lancaster, das wegweisend für spätere vor allem Italo-Western wurde. Prägend war auch das Motiv der Gesetzlosigkeit und des Banditentums im Mexikanisch-US-Amerikanischen Grenzgebiet, das später von vielen meist Italo-Western aufgegriffen wurde. (Womöglich war die Affinität zur spanischen Sprache und eine Verbundenheit des mediterranen ökonomischen Underdogs zum mexikanischen Underdog sogar ausschlaggebend).
Das alles ist hier sozusagen zum ersten Mal angelegt und damit alleine sehenswert. Regie, Darsteller und Ausstattung machen den Film dann auch noch zu einem Meisterwerk an sich.
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am 6. Juni 2015
Zwei unterschiedliche Männer freunden sich an : Gary Cooper spielt Ben Trane,der verlässt nach dem verlorenen Bürgerkrieg die Südstaaten und will nach dem Verlust von Hab und Gut ein neues Leben in Mexiko versuchen. Dort trifft er den charmanten Gauner Joe Erin (Burt Lancaster) und freundet sich mit ihm an. Zusammen nehmen sie mit Joe's Gaunerbande einen Auftrag im Namen von König Maximilian in Mexiko einen heiklen Auftrag an. Sie sollen eine Kutsche samt einer Gräfin auf dem Weg von Mexiko-City bis nach Vera Cruz begleiten und beschützen. Doch schnell finden sie heraus dass In der Kutsche Drei Millionen-Dollar in Gold versteckt sind. Der hinterlistige Kapitän des König Maximilians (Cesar Romero) klaut bei einer Rastnacht mit seinen Männern die Kutsche. Nicht nur die Juarez-Rebellen und Gegner des Königs wollen ans Geld,auch die betrogenen Ben und Joe wollen sich das Geld zurückholen. In einer Kleinstadt kommt es zum blutigen Showdown...

Gary Cooper spielt eine ähnliche Rolle wie schon bei "Garten des Bösen" und "Der Mann aus dem Westen",und das wieder in beeindruckender Manier. Sein Gegenpart was ihm Respekt zollt spielt Burt Lancaster als Pferdedieb und Chef einer Bande eine tragende Rolle. Das diabolische Lächeln was Lancaster hier oft zeigt,gehören zu seinen Stärken. Spannungen sind zwischen den zwei Helden immer spürbar,sonst wäre das Ganze viel zu glatt.
Ganz interessant in den Nebenrollen als Bandenmitglieder von Burt Lancaster zu sehen : Charles Bronson,Ernest Borgnine & Jack Elam!

Das Bild der DVD ist guter Durchschnitt,könnte allerdings besser sein. Es ist etwas grob ausgefallen mit mässiger Schärfe. 1954 stand man allerdings noch am Anfang des Farbfilm-Westerns,daher kann man getrost ein Auge zudrücken.
Der Film selber ist gut fotografiert und vollständig in Mexiko gedreht,was man hier auch gut sieht. Die Action gut dosiert mit wenigen langweiligen Szenen (z.b. Ballszenen in König Maximilian's Palast)

Film : 4/5
Bild : 3/5
Ton : 3/5
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am 20. Juni 2011
Nachdem die Scheibe Heute angekommem ist, musste ich sie natürlich gleich abspielen. Ich war betr. Erwartung durch entsprechende erste Rezensionen eher zurückhaltend. Was sich aber auf dieser Blu-Ray zeigt, hat mich dann aber doch sehr enttäuscht. Ich habe sie mit meiner alten DVD verglichen und muss sagen, dass die Blu-Ray z.t. nicht einmal die Bildqualität der normalen DVD erreicht. Als Beispiel sei hier nur die Anfangssequenz erwähnt, in der Lancaster versucht, Cooper einen alten Gaul völlig überteuert anzudrehen. Da hat die normale DVD betr. Bildschärfe sogar mehr zu bieten als die BR.
Ich weiss natürlich jetzt nicht, ob man sich bei dieser Scheibe einfach keine Mühe gegeben hat, oder ob das Ausgangsmaterial nicht mehr hergibt. Ich tendiere eher zu erstem. Es würde mich nicht verwundern, wenn in absehbarer Zeit eine "neu abgetastete" BR erscheinen würde...
Wer die alte DVD besitzt, kann sich das Geld für die BR getrost sparen.
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am 6. April 2015
Die Bildqualität ist mitunter unscharf und die Farben matschig, besonders bei Aussenaufnahmen.
Bei der Qualität dieser "Restauration" wäre eine DVD sicher ausreichend gewesen.
Diese Bluray mit null Extras (ausser Trailer) lohnt nach meiner Auffassung nicht.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. November 2010
(Vorsicht, leichte Spoiler!)

Clark Gables Warnung, die er seinem Kollegen Gary Cooper in Anbetracht der Leinwandpräsenz Burt Lancasters mit auf den Weg gab und die Coop souverän in den Wind schlug, hat sich meiner Meinung nach als unbegründet erwiesen, denn beide Schauspieler haben dem Westernklassiker "Vera Cruz" (1954) von Robert Aldrich gleichermaßen ihren Stempel aufgedrückt. Lancasters Joe Erin ist ein skrupelloser Glücksritter, dessen breites Grinsen und eitles Imponiergehabe - man denke nur an das gekünstelte Hin- und Herwirbeln des Revolvers um den Zeigefinger, bevor die Waffe ihren Weg zurück ins Halfter findet, oder an die tückische Drehung, mit der Erin um den eigenen Körper herumschießt - Gables Prophezeiung in der Tat einiges Gewicht zu verleihen scheinen. Diese gekünstelte Attitüde des Revolvermannes, so wenig ernst zu nehmen sie schon in "Vera Cruz" war, erfuhr durch Val Kilmers Doc Holliday schließlich ihre glänzendste Parodierung. Doch auch Coop überzeugt als Benjamin Trane, ein Mann, der seine Existenz im Bürgerkrieg verloren hat und sich nun eilig eine neue aufbauen will, wortkarg, aber nie um eine spitze Antwort verlegen, seltsam ausgebrannt, aber stets entschlossen und niemals kraftlos. Während Erin amoralische Vitalität in Reinkultur verkörpert, ist Trane ein tragischer Gefallener, der sich mit seinem neugewonnenen Zynismus noch nicht abgefunden hat.

Die Geschichte um Erin und Trane ist angesiedelt im Mexiko der Jahre 1865/66, in dem der Mexikaner Benito Juárez gegen den von Napoleon III. als Kaiser von Mexiko installierten Habsburger Maximilian aufbegehrt. Erin und seine Bande Gesetzloser, denen sich auch Trane anschließt, werden, nachdem sie die Zusammenarbeit mit den Juaristas abgelehnt haben, da diese ihnen nicht viel zahlen können, vom Marquis Henri de Labordere (Cesar Romero) angeheuert, die schöne Gräfin Marie Duvarre (Denise Darcel) durch juaristisch besetztes Gebiet zu eskortierten. Was die beiden Männer nicht wissen, aber sehr schnell herausfinden: In der Kutsche der Gräfin befindet sich ein immenser Goldschatz, mit dem Maximilian Truppen in Europa anwerben will, um seine Herrschaft zu verteidigen. Das Gold weckt sofort die Begehrlichkeit Erins und Tranes, aber auch die Gräfin hat keineswegs vor, es seinem Bestimmungszweck zuzuführen. Dann gibt es da noch die junge Nina (Sara Montiel), die den Juaristen helfen will, in den Besitz des Goldes zu gelangen, um es zur Unterstützung der Revolution zu verwenden.

Aldrichs Film gilt als Urvater des Italo-Westerns, da "Vera Cruz" vor allen Dingen Sergio Leone stark beeinflußt hat. So finden wir hier, ganz ungewöhnlich für die 50er Jahre, in Joe Erin einen Helden, der durch und durch gewissenlos und egoistisch ist. Nun mag man einwenden, daß auch schon Anthony Mann und Budd Boetticher zur gleichen Zeit bzw. etwas später gebrochene und zwielichtige Männer zu den Protagonisten ihrer Western gemacht haben, doch immerhin erfahren wir in ihren Filmen oft genau, warum diese Männer so hart und zynisch geworden sind, und nicht selten kommt es - mit weiblicher Hilfe zumeist - am Ende zu ihrer Läuterung. Joe Erin ist da ganz anders. Er ist unkultiviert, brutal, hinterlistig und geldgierig, ohne eine genaue Vorstellung zu haben, was er mit dem Geld anfangen möchte - und er gefällt sich in seinem So-sein, ja er prahlt sogar damit. Auf viele Zuschauer wirkt Erin sogar sympathisch, wohl wegen seiner vitalen Verwegenheit und seiner Virilität - auf mich, ich gestehe es, mich dabei sicher dem Verdacht des Spießertums aussetzend, nicht. Auf der anderen Seite haben wir Ben Trane, der schon eher den von Randolph Scott und James Stewart verkörperten ambivalenten Helden entspricht: Nachdem er im Bürgerkrieg seine Ranch verloren hat, ist er heimatlos geworden und versucht nun, in den Wirren des mexikanischen Revolutionskrieges zu Wohlstand zu kommen, um sich wiederzuholen, was ihm seiner Meinung nach zusteht. Ich bin wahrscheinlich genau so altmodisch wie Coop, aber das kann ich nachvollziehen.

Bereits am Anfang wird die Ungleichheit zwischen beiden Männern deutlich - an einem Shibboleth für den Western, die Einstellung einer Figur zu Pferden. Während Trane sein lahmes Pferd erschießt, um ihm unnötiges Leiden zu ersparen, macht sich Erin über diese Weichherzigkeit lustig, nennt ihn einen "Gemütsmenschen" und verkauft ihm ein gestohlenes Pferd zu einem überteuerten Preis. Nach den Regeln der Westernwelt haben sich beide Männer mit diesem Verhalten bereits am Anfang eindeutig definiert. Auch ihr Umgang mit Frauen verrät sie: Während Trane Nina zweimal vor einer Vergewaltigung bewahrt - beim ersten Male stiehlt ihm Nina aus Dankbarkeit sogar seine Brieftasche -, schließt sich Erin zu einem Zweckbündnis mit der korrumpierten Gräfin zusammen, wobei jeder der Partner gar nicht daran denkt, sich an die Vereinbarungen zu halten, sondern den Tod des Geschäftspartners kaltherzig fest in seinen Plan einkalkuliert.* Wir haben hier bei allen Intrigen, Täuschungen und Winkelzügen, die diesem Film eine auch für heutige Verhältnisse noch bemerkenswerte Geschwindigkeit einhauchen, keinesfalls eine typische Leone-Konstellation, in der, wie etwa in "The Good, the Bad and the Ugly" (1966), ausschließlich eingefleischte Schurken einander über den Löffel zu barbieren suchen, denn Tranes Handeln ist, wenngleich nicht immer moralisch einwandfrei, letzten Endes noch in irgendeiner Form von Gerechtigkeitsempfinden motiviert - will er sich doch zurückholen, was man ihm genommen hat -, und darüber hinaus neigt er recht schnell der Seite der Juaristas zu, auch wenn diese ihn nicht gut bezahlen können und sein Traum von einer eigenen Ranch dadurch nochmals in weite Ferne rückt. Ich bilde mir ein, daß dies vielleicht darauf zurückzuführen sein könnte, daß Cooper ungern etwas wirklich Schlechtes auf seine Figur kommen lassen wollte, und fühle mich dabei wohl.

Doch seltsamerweise verbindet Erin und Trane auch so etwas wie eine Freundschaft, haben sich beide durch ihre Kunst im Dem-anderen-um-eine-Nasenlänge-Voraussein doch die Achtung des anderen erworben. In der Residenz des Kaisers Maximilian schließen sich beide gegen einen snobistischen Offizier zusammen, der sich über die mangelnden Manieren Erins lustig macht. Wenngleich Trane in dieser Gesellschaft viel eher zu Hause ist als Erin, scheint es doch so, als erwache hier in Trane der Amerikaner, der es nicht dulden kann, europäische Arroganz gegenüber einem Landsmann auftrumpfen zu sehen. Vor einer Schlacht schlägt Erin Trane dann vor, jeder der beiden könne einen Zettel mit dem Namen des anderen bei sich tragen, um im Falle ihres Todes dem Teufel ein Schnippchen zu schlagen. Bis zu einem gewissen Grade scheinen sich die Männer also in dem jeweils anderen wiederzuerkennen. Freilich muß man auch sagen, daß bereits das Wettschießen beider vor dem Kaiser von ihrem Willen zeugt, sich gegenüber dem anderen zu behaupten, und insofern das Ende ihrer Freundschaft dunkel vorwegnimmt. Und doch soll der Überlebende am Ende Tränen in den Augen haben, als er sich über die Leiche des von ihm selbst Erschossenen beugt.

Zweifellos haben wir mit "Vera Cruz" einen sehr modernen, für seine Zeit eher untypischen Western vor uns, der den Zuschauer mit immer neuen Handlungswendungen und witzigen Husarenstücken seiner zwei Protagonisten zu überraschen weiß und zudem noch mit Ernest Borgnine und Charles Bronson als Spießgesellen Erins in zwei Nebenrollen sehr gut besetzt ist. Ein Proto-Italo-Western ist dies sicher nicht ganz, aber es fehlt daran nicht viel.

* Ein anderer Punkt, an dem sich beide Männer unterscheiden, ist ihre Einstellung zu Kindern. Während Trane sich um die Kinder sorgt, die bei einer Konfrontation zwischen den Juaristas und Erins Bande gefährdet werden könnten, lockt Erin diese unter dem Vorwand der gleichen Besorgnis in eine Falle und nutzt sie als Geiseln.
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am 13. März 2015
Dieser Film ist mit das Beste an Western.
Leider ist die Bluray Qualität grottenschlecht und erreicht nicht einmal die Qualität einer normalen DVD.
Schade!!!
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am 6. Juni 2016
Ich will hier mal wieder vor allem über die Bildqualität schreiben. in vielen Rezensionen ließt man ja, der Film sei sehr schlecht als Bluray umgesetzt worden. das scheint zunächst zu stimmten, denn das Bild ist wirklich nicht gut. ich lehne mich aber mal wetaus dem Fenster und sage: es liegt nicht an der bluray, sondern am Film selbst. Denn Vera Cruz wurde 1954 im sogenannten Superscope Format gedreht. Dazu muss man erstmal sagen, dass Anfang der 50er die meisten Filme auf klassisches 35 mm Material gebannt wurden und demensprechend meist im 4:3 Format aufgeführt wurden. Zwar gab es schon Farbfilme, die Farbqualität und teilweise auch die Auflösung ließen aber noch zu wünschen übrig. Ende er 50er haben wir dann Farbfilme in verschieden Breitwandformaten oftmals in super Qualität und meist auch in Farbe. Vera Cruz steht nun also genau dazwischen, woraus sich teilweise vermutlich die geringe farbqualität ableiten lässt (vlt wurde hier aber bei der Restauration tatsächlich etwas geschlampt)
Aber wie gesagt, das Hauptproblem war wohl ds Supersoce Format. Doch was ist eigentlich superscope? Während beim klassischen Cinemascope mitsels einer speziellen Linse das breite Bild auf einen 35mm Film gestaucht und bei der Vorführung ebenfalls durch eine spezielle Linse wieder entzerrt wurde, nahm man beim Superscope das Bild direkt mit normaler Linse auf 35 mm Film auf. Man verwendete dann allerdings nur eine mittleren Bildausschnitt. Da nun oben und unten Bildinformationen wegfielen, ergab sie so ein Breitbild. Dieses Breitbild wurde dann im Labor gestaucht auf einen 35 mm Film umkopiert, so dass das Endprodukt wie ein Cinemascope Film vorgeführt werden konnte. Da man im Gegensatz zum Cinemascope bei den Aufnahmen aber nur einen teil des Bildformates nutzte, erhielt man auch nur einen Teil der möglichen Auflösung. Durch das komplizierte Umkopieren verschlechterte sich dann erneut die Bildqualität. Und da der Film chemisch 1954 auch noch nicht so weit war wie ein Jahrzehnt später, war das Ergebnis noch schlimmer. Man sollte mal mit den eine Dekade später entstandenen Italowestern vergleichen, welche im technisch ähnlichen Techniscope gedreht wurden. Da war die Bildqualität schon wesentlich besser, aber noch immer schlechter als beim Cinemascope.
Fazit: der Film sah damals schon im Kino nicht wirklich gut aus. da kann die Veröffentlichung au Bluray auch nichts mehr daran ändern. Von der Auflösung haben wir auch bei der Bluray ungefähr DVD Qualität, wobei die Bluray durch etwas bessere farben und einen filmischeren Look Punktet. Warum man einen solch Aufwändigen Film mit zwei Superstars in den Hauptrollen mit einem solch schlechten verfahren realisierte, bleibt mir schleierhaft. Leider leidet darunter das ganze Filmerlebnis.
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am 30. Juni 2008
Es macht eigentlich keinen Sinn, sich einen Film als DVD zu kaufen, der unzählige Male im Fernsehen gelaufen ist und noch oft laufen wird. Man könnte ihn eigentlich einfach aus dem Fernsehen aufnehmen.

In diesem besonderen Falle macht es doch mal Sinn, weil das englische Original (was hier u.a. als Tonspur auf der DVD ist) noch besser klingt, als die gute deutsche Symchronisation. Besonders der Frauenstimmen sind im Original nicht so penetrant wie in der deutschen Fassung.

Abegesehen davon hat man einen unglaublich atmosphärischen und stimmungsvollen Westernklassiker vor sich, der geschickt das Kolonialzeitgenre einfließen läßt und dann auch (gottseidank) mehr koloniale Schlachten als Western-Duelle zu bieten hat.

Kaufempfehlung
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am 12. Oktober 2007
Vera Cruz ist immer wieder ein Genuß! Hier stimmt einfach alles. Vor allem Burt Lancasters zwielichtiger Charakter und der Charme, mit dem Lancaster ihn verkörpert, bleiben im Gedächtnis. Auch das Wettschiessen ist ein Höhepunkt.
Nicht abschrecken lassen, falls es tatsächlich noch Leute gibt, die den Film nicht kennen. Wo hier Langeweile aufkommen soll, ist mir schleierhaft.
Leider gibt es Filme wie diesen heutzutage nicht mehr. Übrigens ist der Film im für DVDs ungewöhnlichen Format 2,00:1 und nicht, wie auf der Hülle angegeben, 1,85:1 abgetastet.
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am 23. Juni 2011
Zum Film braucht man ja nichts mehr zu sagen, der ist fantastisch, die Blu Ray Umsetzung hingegegen ist absolut mies. Als ich den Film einlegte und die ersten fünf Minuten anschaute, bekam ich schon einen Schock. Wie schafft man es, die Blu Ray noch schlechter aussehen zu lassen als die DVD? Leider ist mir das bei vielen MGM Blu Rays aufgefallen, das Bild wirkt irgendwie matschig, teilweise hat man sogar das Gefühl, einen 3D-Film ohne Brille anzuschauen. Also entweder man setzt sich in ca. 10 Meter Abstand zum Fernseher und redet sich ein, dass die Blu Ray ganz toll aussieht, weil Blu Ray draufsteht, oder man schickt den Dreck wieder zurück...
44 Kommentare|33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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