Kurzbeschreibung
Holdingstrukturen finden insbesondere in größeren Unternehmen zunehmende Verbreitung. Gleichzeitig nimmt die Anzahl der von Konzernobergesellschaften gehaltenen Beteiligungen gerade vor dem Hintergrund der anhaltenden Akquisitions- und Fusionswelle ständig zu. Diese Entwicklungen machen eine beteiligungsspezifische Neuausrichtung des Controlling sowie die Auswahl und Adaption geeigneter Instrumente notwendig. Am Beispiel der Management-Holding entwickelt Stefan Borchers ein Konzept des Beteiligungscontrolling für dezentrale Unternehmensstrukturen. Er analysiert Ziele, Funktionen, Instrumente und Träger unter Berücksichtigung der betriebswirtschaftlichen und juristischen Spezifika rechtlich selbstständiger Unternehmenseinrichtungen. Auf der Basis eigener und fremder empirischer Untersuchungen leitet der Autor konkrete Gestaltungsempfehlungen ab.
Buchrückseite
Das Konzept des Geschäftsmodells hat in letzter Zeit vermehrt Einzug in die wissenschaftliche Diskussion gehalten. Aus der Sicht der strategischen Unternehmensführung ist dabei nicht nur interessant, was Geschäftsmodelle sind, sondern auch wie sie verändert werden können, um einen langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern. Yves Meinhardt untersucht diese Aspekte anhand von sechs Fallstudien aus der Biotech-/Pharmaindustrie und bei Business-to-Consumer-Portalunternehmen. Er entwickelt zunächst einen Bezugsrahmen zur Systematisierung von Geschäftsmodellen. Anschließend leitet er aus den empirisch durchgeführten Fallstudien vorläufige Hypothesen ab, die er dem vorhandenen Theoriegerüst gegenüberstellt. Als Ergebnis stellt der Autor Trajektorien von Geschäftsmodellveränderungen dar und entwickelt ein Konzept, das diese Veränderungen erklärt.