Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Langeweiler der Extraklasse, 14. Januar 2010
Ich gehöre nicht zu denen, die ein Buch schnell abbrechen, aber hier mache ich bei Seite 70 Schluss. Bisher ist nix passiert außer Beschreibungen und abermals Beschreibungen, die weder die Geschichte weiterbringen (wohin soll sie eigentlich?) noch den Charakteren (die in rauhen Mengen ohne Sinn und Zweck auftauchen und wieder verschwinden) Leben verleihen. Warum der Anfang in der Ich-Form ist und der Rest in der dritten Person, das hat sich mir leider bisher auch nicht erschlossen. Auf Seite 70 lernen sich die beiden Hauptakteure endlich kennen und diese erste Konfrontation ist so klischeehaft und abgelutscht, dass es einem die Zehennägel aufrollt. Nicht einmal mit größter Überwindung konnte ich weiterlesen. Einfach nur furchtbar.
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45 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Schade... wirklich schade!!!, 19. Mai 2008
Ich kann einfach nicht mehr als einen Stern vergeben, da der Schreibstil absolut grauenhaft ist.
Als ich das ansprechende Cover sah und mir hinten den Buchrücken durchlas, war ich wirklich gespannt und freute mich auf eine interessante Fantsaygeschichte, voller Intrigen zwischen der Welt der Feen und der Welt der Vampire, Nervenkitzel, Liebe, Erotik, Action...
Doch bereits nach den ersten paar Seiten (eigentlich nach dem Prolog, der sogar recht gut gelungen ist) wurde ich bitter enttäuscht.
Schade, denn die Geschichte an sich ist sehr phantasievoll.
Ich werde versuchen mich kurz zu fassen und die Gründe nennen, weswegen ich das Buch einfach nicht besser bewerten kann:
- die Sätze sind oft kurz und abgehackt, dass man den Eindruck bekommt, es handele sich um die erste Version eines Buches, die noch überarbeitet werden müsse.
- klischeehafte Vergleiche und Synonyme werden ohne Abwechslung oft wiederholt.
- die Charaktere sind eindimensional, flach und nicht greifbar. Es werden zu viele in die Geschichte gebracht, nur um sie kurz zu beschreiben und dann im Nirvana verschwinden zu lassen.
- selbst bei den Hauptfiguren kann man sich nicht vorstellen, wie die oder der so drauf sind, da man, trotz detailreichen Einblick in deren Gefühlswelt und Vergangenheit, die an den Haaren herbeigezogenen, lieblos geführten Dialoge nicht nachvollziehen kann.
- durch das ganze Buch ziehen sich gekünstelte Eifersuchtsszenen und die Betonung, dass auch mollige Frauen (speziell mit breiten Hüften) attraktiv sind, obwohl im selben Atemzug betont wird, dass die Gesellschaft das ja eigentich nicht so sieht.
- die Autorin spricht von Liebe. Beschreibt allerdings vielmehr rein triebgesteuertes Verhalten.
- Männer scheinen alle nur dominant und Machohaft zu sein und nicht mehr fähig, ihr Hirn zu benutzen, wenn eine Fau in der Nähe ist.
- Frauen sehnen sich hingegen alle insgeheim danach, dmoniert und von einem starken Kerl genommen zu werden, versuchen das allerdings durch Rumgezicke zu vertuschen.
Die perfekte Gesellschaft, oder?
Naja, immerhin weiß ich jetzt, dass Alphavampire normalerweise nicht lange in einem Raum bleiben können, ohne sich zu zerfleischen, die Bösen böse sind und die Guten gut und dass Feen auch ganz schön gemein werden können!
Supi!
Positives sollte auch noch erwähnt werden:
Die Geschichte an sich ist wirklich schön, sie hätte nur besser umgesetzt werden sollen.
Vielleicht nur halb so viel Charaktere, die dafür besser ausgearbeitet,
halb so viel angefangene Handlungen, die dann allerdings bis zum Ende führen
und halb so viel Erzählperspektiven. Man bekommt zwar einen Einblick in die Gefühlswelt eines jeden einzelnen, dafür schafft diese Art des Erzählens eine wahnsinnig hohe Distanz zum Leser (so habe ich es empfunden)
Schade um meine 12,95 Euro!
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39 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Fairytale, 19. September 2006
Vampire und Feen eine gute Kombination. Das findet der geborene Vampir Kieran allerdings erst einmal gar nicht. Er ist müde, müde andere Vampire zur Strecke zu bringen, müde, die sensible Ordnung der magischen Welt scheinbar ganz allein aufrecht erhalten zu müssen und ganz besonders müde des Wissens, dass er seine Chance auf "ewige Liebe" (huh!) vor Jahrhunderten vertan hat. Seine ganz persönliche Schicksalsfee dagegen ist es leid gegen die Magie die ihr innewohnt, anzukämpfen, um aller Welt zu beweisen, dass sie auch sehr gut ohne ihre außerordentlichen magischen Fähigkeiten zurecht kommt. Leider nämlich interessiert sich niemand für Nuriyas Probleme. Wie auch? Sie bewegt sich ja ausschließlich unter Sterblichen. Ein ganz persönlicher Exorzismus, der spätestens in den Augenblick sein Ende hat, als sie Kieran zum ersten Mal begegnet. Das wankelmütige Geschöpf allerdings braucht eindeutig länger als der Leser, um zu erkennen, was gut für sie ist.
Für mich eine kurzweilige Lektüre, die Lust auf mehr macht. Gerne hätte ich den Roman noch viel länger bei mir behalten, viel mehr Seiten gelesen. Denn entgegen meiner anfänglichen Vorbehalte gegen das Genre, fühlte ich eine leichte Enttäuschung, als ich das Buch schließlich zuschlug. "Und, wie geht es weiter?", fragte ich mich und bin seither gespannt auf eine Fortsetzung.
Die Autorin versteht es geschickt eine besondere Atmosphäre zu schaffen, ihre Wortwahl mag sich dem Leser hastiger Unterhaltungsliteratur nicht immer auf auf den ersten Blick erschließen, und stellt sich doch häufig als sehr überlegt und präzise heraus. Natürlich gäbe es hier und da noch etwas zu verbessern aber für welchen Text gilt das nicht? doch um ehrlich zu sein, kann ich mich an diese Passagen nicht mehr detailliert erinnern. Ein deutliches Zeichen, das ich mich gut unterhalten habe. Empfehlenswert!
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