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Venusneid Taschenbuch – 1995

15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 395 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 51.-80. Tsd. (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499136457
  • ISBN-13: 978-3499136450
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 543.504 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Frazier Armstrong, 35, leitet eine anerkannte Galerie in Charlottesville, Virginia. Schön, erfolgreich -- und sterbenskrank liegt sie derzeit im Krankenhaus, Diagnose: Lungenkrebs, Lebenserwartung: wenige Tage. Während ihre Umwelt auf unterschiedlichste Art und Weise reagiert, auf alle Fälle jedoch erschüttert, beschließt Frazier zum Abschluss ihres Lebens reinen Tisch zu machen, kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen -- und auch endlich zu ihrer bisher heimlich gelebten Homosexualität zu stehen.

Nur -- sobald die Briefe unwiderruflich weg sind, erfährt sie, dass es sich um einen Computerfehler gehandelt hat. Nicht Lungenkrebs, sondern eine harmlose Bronchitis lautet die Diagnose. Aber die Bombe ist geplatzt. Ihre Mutter schämt sich in Grund und Boden, würde sie am liebsten dazu zwingen, ihre Geständnisse zu widerrufen; Freunde wenden sich von ihr ab, um nicht auch in den Verdacht der Homosexualität zu geraten, die Ehe ihrer Eltern zerbricht -- endlich; und auch Fraziers eigene Beziehung geht in die Brüche.

Nebenbei erlebt sie höchste erotische Abenteuer -- mit Venus, Zeus, Apollo, denn sie hat ein Bild in ihrer Galerie, das mehr ist, als es zu sein scheint. Zum Schluss ist sie sich mehr denn je bewusst, mit ihrer Provokation den richtigen Weg gegangen zu sein, und hat auch die richtige Partnerin an ihrer Seite.

Rita Mae Brown schreibt mit sehr viel Humor, und ich hab das Buch gerne gelesen. Die Geschichte an sich, in Erwartung des baldigen Todes abzurechnen ist blendend gelöst -- allerdings hat es mich sehr gestört, vom Leser zu erwarten, er könnte nicht zwischen einer Bronchitis und Lungenkrebs in so fortgeschrittenem Stadium unterscheiden, dass die Lebenserwartung nur noch wenige Tage beträgt. Die mystische Geschichte rund um das Bild mit der Szene vom Olymp finde ich ganz einfach überflüssig. Aber ein paar Gestalten sind mir sehr lebhaft in Erinnerung geblieben: Allen voran die Mutter, die ihre gesamte gesellschaftliche Stellung in Gefahr sieht, und einfach unwiderstehlich komisch ist sowie der beste Freund, (dessen Name mir natürlich gerade mal wieder nicht einfällt) -- der nie gearbeitet hat, unendlich reich, dekadent, natürlich auch selber schwul ist, und der bisher mit Frazier eine Art Zweckgemeinschaft gebildet hat: "Du deckst mich, ich decke dich".

Fazit: gute Unterhaltung garantiert, ein richtiges Buch für den Strand. --Daniela Ecker

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Rita Mae Brown, geboren in Hanover, Pennsylvania, wuchs in Florida auf. Sie studierte in New York Anglistik und Filmwissenschaft. Berühmt wurde sie mit 'Rubinroter Dschungel' und durch ihre Romane mit der Tigerkatze Sneaky Pie Brown als Co-Autorin. Sie lebt als Schriftstellerin und Drehbuchautorin auf einer Farm in Charlottesville.

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Juna Moreno am 5. September 2003
Format: Taschenbuch
Ich muss sagen, dass ich mir im Großen und Ganzen mehr von diesem Buch versprochen hatte. Es ist zwar witzig geschrieben, aber verliert in der zweiten Hälfte etwas den Anschluss an die erste.
Auf die Story mit den Göttern hätte Rita Mae Brown ruhig verzichten können.
Ich gebe aber trotzdem 3 Sterne, weil mir die gesamte Geschichte gut gefällt und sie ansonsten relativ realistisch dargestellt wird. Die Charaktere sind ebenfalls sehr gelungen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karoline Quenzer am 1. August 2006
Format: Taschenbuch
Was mich am meisten interessiert hat war der Moment nachdem Frazier erfährt, dass sie nichts weiter als eine Bronchitis hat und dann die Briefe weg sind. Da hat die Autorin richtig gut dargestellt und auch die Gefühle von Frazier konnte man gut nachvollziehen. Was ich auch interessant fand, dass Frazier aus so vielen Sachen ausgeschlossen wurde, nachdem bekannt wurde das sie lesbisch ist, obwohl sie vorher von allen geliebt und vergöttert wurde. Ich habe einige Seiten gebraucht, nachdem Frazier von der Leiter gefallen ist um zu verstehen, dass sie in den Olymp gekommen ist und von Göttern umringt ist. Das fand ich sehr verstörend und fehl am Platz. Das ist es auch was dem Buch den einen Stern kostet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bellatrix am 8. August 2007
Format: Taschenbuch
Als ich auf der Rückseite des Buches las, umwas es ging, woltle ich unbedingt die ganze Geschichte von Frazier erfahren. Diese Frau glaubte an Krebs erkrankt zu sein und das sie nicht mehr lange zu leben hätte. Daraufhin schrieb sie an all ihre Verwandte und Freunde Briefe, in denen sie gestand lesbisch zu sein. Allerdings war die Diagnose der Ärzte falsch, Frazier hat weder Krebs noch wird sie sterben, aber die Briefe sind schon abgeschickt und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. Es kommt natürlich zu vielen Streitereien und Vorurteilen, gegenüber sich die erfolgreiche Geschäfsfrau stellen muss.

Wie gesagt, "Venusneid" ist ein unterhaltsames Buch. Es hat mir Spaß gemacht, es zu lesen. Allerdings war das Ende einfach nur schhlecht, es hat mir gar nicht gefallen. Da hätte ich mir wirklich mehr gewünscht! Aber davon abgesehen, ist es lesenwert!

Zudem regt es zum nachdenken an. Den Frazier's Schicksal wiederholt sich doch ständig in unserer Gesellschaft. Man lebt ein Leben, doch wie man wirklich ist und wie man wirklich fühlt, versteckt man aus Furcht vor den Reaktionen der Gesellschaft... Doch "Venusneid" zeigt uns, vieles ist und bleibt einfach nur ein Vorurteil, welches man hin und wieder überdenken solle...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hanna am 27. Januar 2012
Format: Taschenbuch
Ich erinnere mich, dass ich das Buch vor 15 Jahren ganz nett gefunden habe. Gerade habe ich es wieder gelesen und frage mich, wie ich zu der Einschaetzung kam. R M Browns weibliche Hauptpersonen sind in allen Buechern irgendwie gleich; generell sind saemtliche Personen sehr stereotyp und schwarz-weiss charakterisiert. Die Dialoge sind eher unaufregend, da taeuscht auch das Bemuehen, die Suche nach dem Sinn des Lebens und dem wirklichen Ich hineinzubemuehen nicht drueber hinweg. Es ist ziemlich nervig dass alle Beteiligten aus reichen Familien kommen und ihre Probleme sind eigentlich belanglos. Diese seltsame Geschichte im Olymp steht in keinem Bezug zu dem ganzen, aber die Sexszenen gefallen mir ohnehin alle nicht, weil sie ziemlich platt sind. Das Buch ist allerdings schnell zu lesen und manche Szenen und Dialoge sind ganz witzig, daher 2 Punkte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. Juli 2002
Format: Taschenbuch
Das Buch kann ich jedem nur empfehlen! Die Charaktere sind so verrückt und gleichzeitig so lebensnah, dass es einem fast Angst macht. Viele Stellen sind einfach zum Schreien komisch und mit einem derartig schwarzen Humor verfasst, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Der einzige Störfaktor sind die Olymp-Szenen, die man besser überlesen sollte, ansonsten bleibt einem der fahle Nachgeschmack für einige Zeit im Kopf hängen. Ansonsten ein grandioses Buch, welches einem noch verständlicher wird, wenn man bereits "Rubinroter Jungle" von Rita Mae Brown gelesen hat.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 5. September 2003
Format: Taschenbuch
Dieses Buch hat mich sehr beeinduckt und mich veranlasst über mein Leben nachzudenken. Ich habe ein halbes Jahr später mein Leben total umgekrempelt. Leider trüben die Seiten,als die Hauptperson von der Leiter fällt und träumt das Niveau des Buches,das hätte Frau Brown sich sparen können. Wenn ich das Buch verschenke klammere ich diese Seiten ein. Wenn das Buch zu ende ist (leider sehr schnell) erkennt man wie dekadent die Welt ist. Wie oft sagt man einem Menschen was man wirklich von ihm denkt? Alles schein.....
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Format: Broschiert
Richmond, Virginia, 1991. Frazier, eine Frau von 35 Jahren, liegt im Sterben. Da beschließt sie, an ihre besten Freunde und an ihre Verwandten Briefe zu schreiben. Darin erklärt sie, was ihr an ihnen nicht passt, und sie gesteht, dass sie Lesbierin ist. Am nächsten Tag erfährt sie, dass das medizinische Gutachten auf einem Computerfehler beruht und dass sie keinesfalls sterben wird. Da sind die Briefe aber schon verschickt. Frazier, als Kunsthändlerin zur Upper-Class der Stadt gehörend, muss nun ihr Leben völlig neu gestalten. Ihre Geliebte wendet sich von ihr ab, ihre Mutter hasst sie, die Frau ihres Bruders Carter, eines Trunkenboldes, intrigiert gegen sie. Doch sie gewinnt auch neue Freunde: Ihre Tante, Ihr Bruder, ihr Vater und ihre Angestellte, eine Schwarze, stehen zu ihr. Dann lässt sich auch noch Carter von seiner Frau scheiden, weil er sich in Sarah verliebt hat, und ihr Vater, der eine Baufirma hat, wird der Preisabsprache bezichtigt. Das kittet die Familie völlig neu zusammen. Dann wird sie durch einen Stromschlag kurzzeitig bewusstlos und findet sich in der Welt der griechischen Mythologie wieder, und sie erlangt völlig neue Einsichten darüber, wie sie ihr Leben in Zukunft führen kann... Das Buch der Frauenrechtlerin und bekennenden Lesbierin Brown beginnt wie eine Komödie. Doch das Ende, die letzten Kapitel, die im Reich der Mythologie spielen, ist eine ins Unerträgliche ausgewalzte erotische Fantasie, die dem Roman viel von seiner Spritzigkeit nimmt. Mag sein, ich würde anders denken, wäre ich eine Frau, aber die letzten acht Kapitel fand ich einfach misslungen. Da hätte ich mehr erwartet. Der größte Teil ist aber sehr gut gelungen, ironisch, bissig, und man kann deutlich die Ressentiments der Südstaatler gegen sexuell anders fühlende nachempfinden.
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