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Venushaar: Roman Gebundene Ausgabe – 8. März 2011


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt; Auflage: 2 (8. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421044414
  • ISBN-13: 978-3421044419
  • Originaltitel: Venerin volos
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 4,3 x 22,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 379.539 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Michail Schischkin ist ein mächtig ausgreifender Erzähler und Wortgläubiger mit Klassikerpotenz, wie man ihn schon lange nicht mehr sah in der russischen Weltliteratur.« (NZZ am Sonntag, 24.04.2011)

»Auf faszinierende Weise erzählt Michail Schischkin mit „Venushaar“ ein Jahrhundert russischer Geschichte.« (buch aktuell, Heft 2/11 (Sommer-Ausgabe))

»Ein Meisterwerk über die Überwindung des Todes durch die Liebe.« (DRS2, 19./25.06.2011)

»Michail Schischkin ist ein Sprachvirtuose, dessen surreale, apokalyptische Szenarien an die Filme seines Landsmannes Andrei Tarkowski erinnern.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.06.2011)

»Epochales Meisterwerk, das vielschichtig und mit intelligenten Kniffen ein Jahrhundert russischer Geschichte erzählt. Fesselnd, unaufdringlich, lesenswert.« (Format, 17.06.2011)

»Schischkin erweist sich als einer der originellsten Autoren der russischen Literaturszene. Er [hat] es verstanden, eine eigene Schreibweise und eine eigene Literaturkonzepzion zu etablieren.« (Neue Zürcher Zeitung)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michail Schischkin ist einer der meist gefeierten russischen Autoren der Gegenwart. Er wurde 1961 in Moskau geboren, studierte Linguistik und unterrichtete Deutsch. Seit 1995 lebt er in der Schweiz, Moskau und Berlin. Seine Romane wurden national und international vielfach ausgezeichnet, u.a. erhielt er als Einziger alle drei wichtigsten Literaturpreise Russlands. 2011 wurde ihm der Internationale Literaturpreis Haus der Kulturen der Welt in Berlin verliehen. Für seinen neuesten Roman Briefsteller, der weltweit in über 20 Ländern erscheint, bekam er den hoch dotierten Bolshaja kniga ("Das große Buch") zum zweiten Mal.

Andreas Tretner, geb. 1959 in Gera, Übersetzer u.a. von Boris Akunin und Vladimir Sorokin, ist schon längst die "deutsche Stimme" von Viktor Pelewin. Zu Pelewins letztem Buch schrieb Wladimir Kaminer: "Die deutsche Fassung ist noch besser als das Original - innovativ und durchgeknallt."

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von HeikeG HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 23. Juli 2011
Format: Gebundene Ausgabe
"Frage: Ich schreibe, damit etwas von Ihnen bleibt.
Antwort: Sie meinen, was Sie da aufschreiben ist das, was von mir bleibt, wenn ich weg bin?
Frage: Jawohl.
Antwort: Wogegen das, was Sie nicht aufschreiben, mit mir verschwindet? Nichts davon bleibt?
Frage: So ist es. Nichts bleibt."

Derartige Frage-Antwort-Dialoge gibt es in Michail Schischkins Roman viele. Aufgeschrieben hat der in Moskau geborene Autor viel. 555 Seiten umfasst sein sprachgewaltiger Roman. Seinem monumentalen Buch hat er einen Auszug aus dem Alten Testament, dem "Buch der Offenbarung Baruchs" vorangesetzt: "Und angerufen wird der Staub und zu ihm gesagt: 'Gib zuru'ck, was dir nicht gehört; offenbare, was du bewahrt für seine Zeit.' Denn durch das Wort ward die Welt erschaffen, und durch das Wort werden wir einst auferstehen." Und genau diesen Epigraph versucht Schischkin auf den folgenden, höchst anspruchsvollen Seiten mit atemberaubender Eloquenz, Fantasie, Fabulierlust und erzählerischer Kunstfertigkeit zu belegen.

Über große Teile siedelt Michail Schischkin seine verschlungene Handlung auf dem Amt für Asylsuchende in Zürich an. Dort übersetzt sein Alter Ego - im Roman Dolmetsch genannt - seinem Vorgesetzten Paulus all die wundersamen, verworrenen, tragischen und grausamen Geschichten der Flüchtlinge aus seiner russischen Heimat, die um Einlass ins schweizerische Paradies bitten. Sie kommen aus Ossetien, waren im Afghanistan-Krieg, im Gulag, sind gerade aus dem Gefängnis entlassen oder vergewaltigt worden, viele von ihnen hochgradig traumatisiert. Schischkin offenbart die ganze Bandbreite menschlicher Gräueltaten. Ob die Berichte dieser Menschen wirklich wahr sind, darum geht es dem Autor jedoch nicht.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 14. März 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Michail Schischkin hat 1995 der Liebe wegen Russland verlassen. Er lebt heute in der Schweiz und arbeitet als Dolmetscher in der Einwanderungsbehörde. Er ist Zeuge wenn Menschen zu Asylanten gestempelt werden und als Akte in einem schweizer Ordner verscheinden.

Viele Einzelpersonen aus vielen Jahrhunderten zeigt der heutige schweizer Staatsbürger, sind und waren schon immer auf der Wanderschaft. Sie flüchteten vor Krieg oder sozialer Not. Schischkin hält all dies fest und verliert dennoch nicht den Blick fürs Ganze.

Besonders authentisch wird der Autor dort, wo er sich selbst zum Asylanten macht. Was er vorher nur beobachtete, durchläuft er nun selbst. Er muss Rede und Antwort stehen um seinen Stempel zu bekommen.

Mit diesem Buch hat sich Michail Schischkin den deutschsprachigen Lesern ins Gewissen geschrieben, vielleicht nur so wie es Russen können. In diesem Buch steckt nicht nur der Hilferuf aller Verfolgter an die satte Menschheit, es ist auch eine Hommage an die russische Sängerin Isabella Juriewa und nicht zuletzt besitzt dieses Buch eine literarische Schönheit, auch wenn Michail Schischkin einzelne Szenen zumindest sprachlich sehr deutlich beschreibt.

Dieses Buch ist für uns hier im noch reichen Westen geschrieben. Nicht nur um einen neuen Blick auf Asylanten zu werfen, sondern um unsere eigenen Defizite zu erkennen.

Lesen Sie dieses zeitlose Buch, Sie werden es nicht bereuen!

Nachtrag vom 14. Mai 2010:

wie gestern vermeldet hat die Jury des 'Internationalen Literaturpreis ' Haus der Kulturen der Welt' den Roman Venushaar von Michail Schischkin, übersetzt von Andreas Tretner, auf die diesjährige, insgesamt sechs Titel umfassende Shortlist gewählt. Weitere Informationen finden Sie unter: [...]
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Format: Gebundene Ausgabe
Dieses schwergewichtige Werk, der Roman "Venushaar" des 1961 in Moskau geborenen und 1995 in die Schweiz emigrierten russischen Schriftstellers Michail Schischkin ist das, was man einen großen Wurf nennt. Ein Buch, das einen packt, das komplex angelegt ist und doch mit einfachen und poetischen Worten erzählt von der Liebe, die den Tod überwindet.

Der namenlose Erzähler, der aber viele Züge des Autors selbst trägt, arbeitet als Dolmetscher für die Schweizer Einwanderungsbehörde. Unzählige Male am Tag fragt er seine ehemaligen Landsleute, die wie er vor langer Zeit aus Russland emigrieren, fliehen in ein besser gewähntes Leben, warum sie Asyl beantragen.

Und während er da Geschichten unendlichen Leids sich anhört und für seine Arbeitgeber übersetzt, legt sich wie ein Film seine eigene Lebensgeschichte darüber. Die Sehnsucht nach seiner Frau und seinem Kind, die er verloren hat, aber auch zahllose Erinnerungen, Gefühle und Geschichten im Zusammenhang mit anderen Welten und Zeiten.

Und so erzählt Schischkin mit philosophischer und ästhetischer Tiefe und Leidenschaft nicht nur seine eigene Geschichte, sondern die seines Heimatlandes. Er wechselt dabei virtuos die Perspektiven, spielt mit unterschiedlichen Erzählsträngen und variiert dabei immer wieder das Thema der Liebe, die den Tod überwindet, die etwas vorscheinen und nachscheinen lässt von einem Paradies, das schon lange verloren ist.

Ein monumentales Werk eines Schriftsteller von internationalem Format, mit dem er die Literaturszenen in vielen Ländern erobern wird.
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