"Venus der Piraten" klingt nach Abenteuer und Romantik. Und genau das bekommt der Zuschauer auch zu sehen. Trotz der etwas kürzeren Laufzeit überzeugt der Film mit einer fortlaufend spannenden Handlung.
Das Volk wird vom Herzog d'Aruzza gnadenlos unterdrückt und ausgebeutet. Sandra´s Vater Mirko, Schiffskapitän, wehrt sich und wird dafür zum Tode verurteilt. Sandra (Gianna Maria Canale) soll ausgepeitscht und dann als Sklavin verkauft werden. Doch der Graf Cesare di Santa Croze (Massimo Serato) erbittet als Geschenk für seine geplante Vermählung mit der Tochter des Herzogs, Isabella, die Begnadigung von Vater und Tochter. Der Herzog aber spielt ein falsches Spiel. Sandra und ihr Vater, welche entfliehen können, suchen die Hilfe des Piraten, genannt der Albaner (Livio Lorenzon), und nehmen den Kampf gegen den Herzog auf. Cesare, der sich zunehmend unwohl am Hofe des Herzogs fühlt und Sandra nicht vergessen kann, will auf eigene Faust die "Venus der Piraten" gefangennehmen. Noch ahnt er nicht, wer die "Venus" wirklich ist ...
Die Darsteller sind allesamt keine Unbekannten in diesem Genre. Gianna Maria Canale glänzte schon in dem Film "Der Löwe von San Marco". Massimo Serato, Moira Orfei und Livio Lorenzon (Der schwarze Brigant) gehörten beständig zu den Stars des italienischen Piraten-, Sandalen- und Abenteuerfilms.
Schade, daß die Bildqualität des Films schwankt und er wie üblich nur in der deutschen Tonspur vorliegt. An Extras bietet die DVD eine Slideshow und eine Kapitelauswahl. Ich finde, daß die Inhaltsangaben zum Film selbst auf dem Cover sehr mager ausgefallen sind. Aufgrund der vorhandenen Mängel reicht es leider nur für 3 Punkte, trotzdem möchte ich diesen Film allen Fans dieses Genres wärmstens empfehlen.
Fazit: Wer Abenteuerfilme mit einem gehörigen Schuß Romantik liebt, ist hier genau richtig!