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Venus im Pelz [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: Emmanuelle Seigner, Mathieu Amalric
  • Regisseur(e): Roman Polanski
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Französisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Prokino (Vertrieb EuroVideo Medien GmbH)
  • Erscheinungstermin: 28. März 2014
  • Produktionsjahr: 2013
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00GMCAU2I
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.531 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Nach einem langen Casting-Tag ist der Pariser Theaterregisseur Thomas kurz davor alles hinzuwerfen. Keine Bewerberin entspricht seinen Vorstellungen. Da taucht plötzlich Vanda auf, die all das zu verkörpern scheint, was er zutiefst verabscheut. Sie ist vulgär, naiv und ungebildet - und würde vor nichts zurückschrecken, um die Rolle zu bekommen. Als sie ihm eine Kostprobe ihres Könnens liefert, erlebt Thomas eine erstaunliche Verwandlung. Und schon bald entwickelt sich zwischen beiden ein intensives Spiel, bei dem verborgenste Leidenschaften zutage treten …

Oscar®-Preisträger Roman Polanski verwandelt David Ives‘ Theaterstück, das auf Sacher-Masochs berühmter Novelle basiert und am Broadway ein Riesenerfolg war, in eine hochamüsante, erotische Komödie. Mit Emmanuelle Seigner (Schmetterling und Taucherglocke, Die neun Pforten) und Mathieu Amalric (Marie Antoinette, James Bond: Ein Quantum Trost).

venusimpelz
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Pressestimmen
„ein wunderbar sarkastischer Film“ (Süddeutsche Zeitung)
„Originell und geistreich“ (Le Monde)

VideoMarkt

Nach einem langen Castingtag für seine Inszenierung von "Venus im Pelz" ist der Pariser Theaterregisseur und -Autor Thomas erschöpft. Keine Kandidatin entsprach seinen Ansprüchen. Da taucht in letzter Minute die leicht vulgäre Wanda auf und überrascht ihn durch Wandlungsfähigkeit und Verständnis für die Rolle. Zwischen Leidenschaft, Begehren und Abhängigkeit verwischen die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie. Das Machtverhältnis zwischen Regisseur und Schauspielerin kehrt sich um. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD .

Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zopmar am 8. Januar 2014
Format: DVD
Polanski hat wieder einmal bewiesen, dass er einer der größten lebenden Regisseure ist. Was er hier mit den beiden Hauptdarstellern Emmanuelle Seigner (Vanda) und Mathieu Amalric (Thomas) in diesem Kammerspiel sich vor der Kamera abspielen lässt, ist Arthouse at its best, ist ein Blick in menschliche Abgründe. Ausgehend von Regisseur und Vorsprechtussi schlüpfen beide probeweise in zwei Rollen eines historischen Theaterstücks, das zu einer Reise in ihr jeweiliges Innenleben wird. Hier glänzt vor allem die Seigner, die von jetzt auf gleich in Tonfall und Habitus von einer kaugummikauenden, plollhaften Nachwuchsschauspielerein zu einer mondänen Dame der Gesellschaft des vorigen Jahrhunderts mutiert. Blitzschnell wechseln die Realitäten der Akteure mit den Dialogen des Stückes, ganz persönliches mit dem üblichen Theaterdonner. Und indem Vanda sich zur Domina und Göttin steigert und Thomas zum servilen Hündchen und Füßeküsser wird deutlich, dass es neben dem Lustgewinn beim Sex vor allem um Macht geht. Das macht der Rollentausch der Geschlechter deutlich, die völlige Selbstaufgabe geht mit der Unterwerfung bis zur totalen Verleugnung der eigenen Existenz. Und das bei witzig spritzigen Dialogen. (‘Und abends schaust du Arte und gehst schlafen und stirbst…‘) oder es wird mehrfach ‘Ambivalenz‘ mit ‘Ambiguität‘ verwechselt. Klar ist, dass bei Polanski die Frau als Siegerin die Manege verlässt. Selten ist ein Abspann so interessant wie hier, nachdem sich die Kamera zurückzieht d.h. die Anfangssequenz rückwärts läuft. Ein Geniestreich ohne den das Kino etwas ärmer wäre.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dieter Drewitz am 5. Dezember 2014
Format: Blu-ray
2013 produzierte der achtzigjährige Roman Polanski in einer Koproduktion von Frankreich und Polen seinen neuesten Film „Venus im Pelz“.
Nachdem „Der Gott des Gemetzels“ zwei Ehepaare eineinhalb Stunden lang in einem einzigen Zimmer aneinander geraten sind, reduziert der Regisseur das Personal nochmals:
Nach einer einleitenden Kamerafahrt durch das verregnete Paris treffen ein Mann und eine Frau in einem Boulevardtheater aufeinander.
Als Vorlage diente erneut ein Theaterstück, diesmal von David Ives, nach Leopold von Sacher-Masochs skandalösem Roman „Venus im Pelz“
Der Autor und Theaterregisseur Thomas (Mathieu Amalric ) wird nach einem anstrengenden Castingtag, als er sich auf den Heimweg machen will, von der zunächst vulgär erscheinenden, rätselhaften Schauspielerin Vanda (Polanskis Ehefrau Emmanuelle Seigner) bedrängt, die unbedingt noch für die Hauptrolle seiner geplanten Bühnenbearbeitung des Sacher-Masoch-Romans vorsprechen will.
Zunächst abweisend und ärgerlich lässt er sich schließlich darauf ein.
Die Folge ist ein sexuell aufgeladenes Machtspiel.
Fast in Echtzeit werden wir Zuschauer 96 Minuten lang diesem Spiel im Spiel aussetzt, dessen Prinzip schnell deutlich wird.

Man fragt sich, warum man sich dem unbedingt aussetzen soll.

Natürlich bietet Polanski wiederum dankbare Rollen, die auf schauspielerischen Exzesse abzielen.
Die souverän aufspielenden Schauspieler haben sichtlich ihren Spaß an den der Zerstörung ihrer Figuren.

Dieser will sich nur nicht so recht auf mich übertragen.
Mathieu Amalric erinnert in seinem Gehabe und seiner Ausstrahlung nicht ohne Grund sehr den jungen Roman Polanski selbst.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Igneus am 26. April 2014
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Achtung dies ist ein Theaterstück. Es spielen lediglich zwei Personen und es gibt keine Verfolgungsjagten, keine Landschaftsaufnahmen, keine Toten...

Für Zuschauer die Erotik mit Pornographie gleichsetzen wird es ebenfalls eine Entäuschung geben. Es gibt nicht viel nackte Haut und keine kopulierende Schauspieler.

Für die Zuschauer bei denen Erotik im eigenen Kopf beginnt, die bereit sind die eigene Phantasie zu bemühen, wird Venus im Pelz einige Überraschungen bereit halten.

Für mich waren die Wandlungen der Personen/Rollen überaus unterhaltsam. So verwandelt sich Emmanuelle Seigner in völlig unterschiedliche Personen. Diese Verwandlung ist der Schauspielerin vielleicht sogar etwas zu gut gelungen. So gibt es Szenen in denen das Tempo der Verwandlungen den Zuschauer fordert. Auch die Dialoge sind nicht gerade langsam und bestimmt ist mir die ein oder andere Anspielung entgangen. Das ist, für mich, ein gutes Argument, dass Stück noch einmal zu sehen.

Dabei geht es in diesem Stück nicht nur um Träume, geheime Wünsche und Erotik sondern auch um Macht und Rollenverteilung, Selbstaufgabe und Verwandlung. Schauspielerisch gelingt Seigner und Amalric eine atemberaubende Darbietung. Mit viel Sarkasmus zeigt Polanski warum der Geschlechterkampf lange schon entschieden ist. Die Gewinnerinnen zieren sich den Sieg anzunehmen. Vielleicht weil die Verlierer nicht fair gekämpft haben oder weil die neue Rolle nicht nur Vorteile hat.

Das es Polanski gelingt dem Zuschauer viel Freiraum für eigene Sichtweisen und Interpretationen zu lassen, hat mir sehr gut gefallen.
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