"Hims" Tiefpunkt war für mich das letzte Album "Dark Light". "Venus Doom" ist ein positiver Rückschritt, weg von allzu viel Pop hin zu alten Stärken. Aber: die Vielfalt der ersten beiden Alben und die verspielte, gezähmte Wucht von "Love Metal" erreicht es nicht.
Über Villes Stimme wurde schon viel spekuliert und persönlich muss ich auch sagen... ja, er hat noch immer eine Ausnahmestimme, aber nein, er ist nicht mehr so gut wie vor ein paar Jahren. (Dennoch aber nach wie vor besser als die meisten anderen und genau das reißt, meine ich, "Him" immer noch wieder über den Durchschnitt anderer Gothic und/oder Dark Metal Bands.)
Für "Him"-Fans heißt das: keine Sorge, bedenkenlos die Sammlung erweitern. (Aber das hätten wir doch eh getan, nicht wahr? ;))
Für Fans der ersten Alben: kann sich lohnen, mal reinhören.
Für Fans der letzten Alben: auf jeden Fall erstmal reinhören, denn "Venus Doom" ist eben nicht so balladenhaft wie "Deep Shadows and Brilliant Highlights" und "Love Metal" und nicht so poppig wie "Dark Light".
Für - Achtung, und jetzt kommt etwas, dass ich doch wichtig finde: Für Fans von "Summer Wine"... Ich glaube, ihr werdet mit "Venus Doom" nicht die beste Wahl treffen, was die "Him"-Alben betrifft. Hier würde ich eher zu "Deep Shadows und Brilliant Highlights" raten, viel sanfter und es gibt sogar zu einigen Songs Streicherbegleitung.