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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Geschenk für Fans,
Von
Rezension bezieht sich auf: Venice. Ein amerikanisches Tagebuch (Gebundene Ausgabe)
"Venice" ist einfach spannend, einfühlsam, mit leisem Humor, kurz großartig geschrieben. Der "Homeless" wird nicht als "Abschaum" oder als "bedauernswert", sondern als interessanter Mensch, mit einer ebensolchen Geschichte beschrieben. Man hatte oft den Eindruck, der Autor hätte gerne mal mit ihm getauscht. Auch hier geht es wieder um Musik. Dieses Mal um einen Gitarristen. Erwähnt wird da auch der Komponist Villa-Lobos. Beim Lesen fiel mir ein, dass ich noch 2 CDs mit seinen Werken besitze, die ich lange nicht gehört habe. Nach "Venice" habe ich mir die darin erwähnten Bücher "Erklärt Pereira" und "Der menschliche Makel" geholt. Armin Mueller-Stahl bringt mich dazu, manches neu zu entdecken, aber auch manches wieder zu entdecken. Wer im Dezember 2005 im Deutschen Theater in Göttingen war oder die Aufnahme im Januar 2006 auf NDR-Kultur gehört hat, wird noch manches darüber erfahren haben. Ebenso begeistert mich die Jubiläumsausgabe zu diesem Buch mit vielen Zeichnungen, einer Filmographie, 2 Essays, eine Biographie. Für alle, die diesen großartigen Künstler und Menschen schätzen, ist es eine Bereicherung. Hier findet sich fast die ganze Bandbreite seines Könnens. Diese Ausgabe gehört zu dem Büchern, die ich nicht verleihe, weil sie nicht ganz billig waren. Das Geld dafür ist allerdings gut angelegt. Beim Lesen hatte ich den Wunsch, die Koffer zu packen und den nächsten Flieger nach L.A. zu nehmen. Übrigens ist dieses auch ein wunderbares Geschenk für alle, die 40 werden und denen schon beim Gedanken daran das Grauen packt. Gleich zu Anfang heißt es sinngemäß: "Jeder über 40 ist eine herumlaufende Filmgeschichte." Da sollte man doch den Kopf oben tragen!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Interessant, aber überflüssig,
Rezension bezieht sich auf: Venice: Ein amerikanisches Tagebuch (Taschenbuch)
Jeder Hinz und Kunz schreibt inzwischen ein Buch, selbst wenn sie oder er in einer nicht-literarischen Sparte einen Namen haben wie Armin Müller-Stahl. Dann vielleicht auch noch ein zweites oder drittes. "Hannah" mochte ja noch angehen, aber "Venice" ist so überflüssig wie Dünger auf einen moosigen Rasen, sprachlich gelungen, inhaltlich umsonst. Wen interessiert schon dieses Venice-Gedudel? Thomas Mann würde sich in Venedigs Grab umdrehen.
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