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Venezianisches Finale
 
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Venezianisches Finale [Gebundene Ausgabe]

Donna Leon
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (99 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 345 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag, Zürich; Auflage: 8 (1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257019734
  • ISBN-13: 978-3257019735
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (99 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 403.742 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Donna Leon
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Produktbeschreibungen

Amazon.de-Hörbuchrezension

Donna Leon als Hörbuch. Ein Sahneklecks auf jeder Venedigreise, aber auch gut geeignet als Trostlutscher, wenn man gerade nicht verreisen darf: Leon hören heißt Venedig erleben.

Durch Straßen und Gässchen geht es vorbei an harten Kontrasten: Japaner vor Palazzi, provinzpopelige Armut im ewigen Nebel, der Marmor von Einst und die kühlen Venezianer von heute, immer noch mit eigener Sprache. Die Spannung allerdings hält sich in Grenzen, Whodonnit ahnt der Hörer bald.

Genussbreite Ausführlichkeit: das Essen, das Trinken! Ständig wird auf dem Herd Kaffee gekocht (pro Band mindestens 20 Mal). Für Hörbücher nicht ganz unproblematisch. Neun Stunden dem langsamen Leben an der Lagune zu lauschen, während Kommissar Brunetti über Verbrechen grübelt und seiner Frau dabei übers Haar streicht: Man muss das lieben, um nicht ungeduldig zu werden.

Philipp Schepmanns Bewältigung von Venezianisches Finale (Ungekürzte Lesung, 8 CDs im Schuber, Gesamtlaufzeit 526 Minuten, knapper Waschzettel) kann nicht überzeugen: zu jung die Stimme, die outrierte Sprechweise will wenig zum lakonischen Ton der Leon passen, Betonungen missraten häufig. Traumsicher dagegen setzt Christoph Lindert, (Ein Fall für zwei, Tatort) in Endstation Venedig (Ungekürzte Lesung, 8 CDs im Schuber, Gesamtlaufzeit 563 Minuten, knapper Waschzettel) die Betonungen und weiß die Personen zu charakterisieren. Das ein wenig raue Organ klingt oft, als lausche man dem Commissario selbst. --Michael Winteroll

Amazon.de-Hörbuchrezension
Der erste Fall von Donna Leons inzwischen zu Ruhm gelangtem Commissario Guido Brunetti auf zwei Hörkassetten in einer schönen Hörspielfassung von Gerd Krogmann wird viele Hörbuchfreunde begeistern. Diejenigen, die den damaligen Sensationserfolg der Autorin bereits als Buch genossen haben, können ihre eigenen Vorstellungen von Stimme und Temperament der handelnden Personen mit der Besetzung des Hörspiels messen. Diejenigen, die die Lektüre noch vor sich haben, werden die Ermittlungen Brunettis im Fall der Ermordung eines deutschen Stardirigenten am Teatro La Fenice mit großer Spannung verfolgen.

Der berühmte deutsche Dirigent Wallauer wird in der Pause zum letzten Akt von La Traviata durch Zyankali ermordet. Der ins Opernhaus geeilte Commissario Brunetti und sein Assistent Miotti verhören das Starensemble hinter der Bühne und erfahren zunächst eines: Der zu Tode gekommene Maestro muss ein rechtes Ekel gewesen sein. Die großartige Hannelore Hoger gibt eine sachlich lakonische Erzählerin, die unaufdringlich durch die Handlung führt. Michael Königs Brunetti zeigt sich als geduldiger, ja beharrlicher und behutsamer Ermittler mit einer gehörigen Portion Humor, der besonders in den Dialogen mit seiner Frau Paola (Hille Darjes) und seinem Vorgesetzten Patta (Wolfgang Hinze) deutlich wird. Auch die übrigen Rollen sind hochkarätig besetzt, besonders zu erwähnen sind dabei Jutta Lampe als Diva Flavia Petrelli und der vorzügliche Ernst Jacobi als Conte Falier, Brunettis Schwiegervater.

Musikauswahl und Geräusche schaffen die passende Atmosphäre für eine beeindruckende Inszenierung. --Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Venezianisches Finale
OT Death at La Fenice OA 1992 DE 1993Form Roman Epoche Moderne
Die Idee zu diesem Roman, dem ersten in einer Reihe von bisher zehn »Fällen« Commissario Brunettis, kam Donna Leon nach eigenen Aussagen in der Oper.
Inhalt: Der berühmte Dirigent Wellauer wird während der Pause vor dem letzten Akt der Oper La Triviata im Theater La Fenice in seiner Garderobe tot aufgefunden. Bald steht fest, dass sein Espresso mit Zyankali versetzt war.
Commissario Brunetti stellt bei seinen Recherchen im Umfeld des Dirigenten fest, dass dieser alles andere als beliebt war und mehrere Personen ein Interesse daran gehabt haben könnten, den arroganten, autoritären Egozentriker zu ermorden. Sowohl der Regisseur der Oper wie auch ein Sänger sind nicht gut auf Wellauer zu sprechen. Zudem scheint er als Moralapostel homosexuelle Künstler unter Druck gesetzt zu haben, insbesondere die lesbische Sopranistin Flavia Petrelli und ihre Lebensgefährtin Brett Lynch. Brunettis Ermittlungen werden zusätzlich erschwert durch die allseits bekannte Nazivergangenheit des Dirigenten. Lange Zeit schwanken die Überlegungen des Ermittlers zwischen einer Beziehungstat, politischer Rache oder möglicher Reaktion auf eine Erpressung. Auch die sehr viel jüngere Ehefrau des Ermordeten erscheint in ihrer kühlen Zurückhaltung verdächtig.
Erst als Brunetti vom behandelnden Arzt des Maestro erfährt, dass dieser an einer sich rapide verschlechternden Hörschwäche gelitten habe, deren Ursache unklar sei, ändert er die Richtung seiner Ermittlungen. Bei seinen Recherchen entdeckt er eine tieftraurige Geschichte, die unter anderem auch den Selbstmord der ersten Ehefrau und den Tod einer zwölfjährigen Sopranistin erklären: Wellauer war sexuell fixiert auf junge Mädchen. Als er die Tochter seiner zweiten Ehefrau vergewaltigen wollte, schickte sie das Kind zu ihren Eltern. Sie verordnete ihrem Mann als Ärztin angebliche Vitaminspritzen, die sein Gehör schädigten. Als Wellauer begriff, dass seine Frau aus Rache seine Karriere vernichten wollte, vergiftete er sich und versuchte sie als angebliche Täterin zu belasten.
In seinem Abschlussbericht erwähnt Brunetti nichts von dem Ermittelten, um die Ehefrau Wellauers und ihre Tochter zu schützen.
Wie auch in allen folgenden Romanen von Leon, ist die Stadt Venedig nicht nur Kulisse, sondern spielt eine wichtige Rolle als überschaubarer Platz, an dem alle über alle alles wissen; die ergiebigsten Ermittlungen ergeben sich aus kursierenden Gerüchten.
Bei seinen weiteren Fällen wird Brunetti immer mehr in alltägliche politische Skandale verstrickt; oft genug steht er der Mafia, Geldwäschern, korrupten Politikern und politischen Erpressern hilflos gegenüber. Je gesellschaftskritischer Leon in ihren Romanen wird, desto deutlicher kristallisiert sich heraus: Die eigentlichen Täter, die Drahtzieher im Hintergrund, entgehen stets ihrer Bestrafung.
Wirkung: Venezianisches Finale, 1991 mit dem japanischen Suntory-Preis ausgezeichnet, wurde von Kritik und Publikum gleichermaßen gelobt; insbesondere das bestechende Charisma und Einfühlungsvermögen des Commissario fanden großen Anklang. Mehrfach wurde Leon mit Georges R Simenon verglichen. D. Ma. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der erste Fall des venezianischen Commissario Brunetti handelt von einem Dirigenten, der statt nach einer Orchesterpause wieder zu erscheinen, vergiftet hinter der Bühne gefunden wird. Anfangs gibt es einige Verdächtige, die vor allem durch Lügen/Falschaussagen auf sich aufmerksam machen. Im Laufe der Geschichte gräbt sich Brunetti durch die Vergangenheit des Toten und entdeckt dort einige potenzielle Rachemotive.

Dies war mein erster Brunetti-Krimi und vermutlich auch nicht der letzte. Die Erzählweise erscheint zwar recht brav und konventionell, Donna Leon hat leider nicht den Tiefgang wie beispielsweise Mankell. Außerdem kommt der Commissario ziemlich nüchtern und farblos rüber, über seinen Gemütszustand erfährt man so gut wie nichts.

Jedoch ist die Geschichte genau das richtige für diejenigen, die ohne große Erwartungen einfach mal ein paar Stunden abschalten wollen und nicht allzu viel nachdenken möchten. Sehr gelungen ist das überraschende und etwas plötzliche Ende.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nur für Venedig-Fans 25. September 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der große Dirigent Helmut Wellauer liegt vergiftet in seiner Garderobe in der venzianischen Oper La Fenice. Commissario Brunetti soll diesen Todesfall untersuchen. Soweit die Geschichte. Dieses Buch hat mich etwas enttäuscht. Die Charaktere bleiben das gesamte Buch über flach. Auch das Kapitel, in dem wir dem Privatleben der Familie Brunetti beiwohnen, kann diesen Eindruck nicht richtig korrigieren. Das gesamte Buch lebt von Klischees und Vorurteilen. Der böse Deutsche, der Italiener, der das Leben genießt... Außerdem habe ich den Eindruck, daß bei den Ermittlungen zu viel "herumgeeiert" wird. Wenn man schon nicht die Charaktere ausreichend beschreibt, sollte man die Geschichte bessermachen. Auch das Venedig-Flair kommt bei mir nicht so richtig an. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, daß man nicht unbedingt in Venedig leben muß, um dieses Flair, wie es beschrieben, aufs Papier zu bringen. Daß Venedig von Wasser umgeben ist, weiß jeder, die Sehenswürdigkeiten kann man auch anhand einer Straßenkarte hinzufügen. Die Übersetzung dieses Buches ist auch etwas seltsam. Es läßt sich zwar flüssig lesen, ist aber teilweise etwas holprig. ("Wenn er es bemerkte, ließ er es sich nicht anmerken...") Alles in allem läßt sich sagen, daß dieses Buch kein großer Wurf ist, jedoch unterhaltend. Wenn man es geschenkt bekommt sollte man es ruhig lesen. Ansonsten eher etwas für Venedig-Fans.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zu viele Klischees 20. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Auf Empfehlung von Freunden und den guten Kritiken zu diesem Buch habe ich mich dazu durchgerungen es einem Elizabeth George Roman vorzuziehen. Allerdings weiß ich bis jetzt nicht so genau wie ich dieses Buch beurteilen soll. Der deutsche Stardirigent Helmut Wellauer wird in der Garderobe eines Opernhauses tot aufgefunden, kurz bevor der Vorhang zum letzten Akt der Traviata aufgeht. Commissario Brunetti, dem dieser Fall übertragen wird, ermittelt nicht nur in der künstlerischen Szene. Es stellt sich bald heraus, daß es für ziemlich viele Personen Motive gab, ihn umzubringen. So weit, so gut. Die Ermittlungen sind ganz spannend und vom Schluß war ich doch sehr überrascht. Dennoch hat die Autorin leider viele Klischees in dieses Buch reingebracht, was mir sehr misfällt. Wich ich schon richtig vermutete beim Lesen der Inhaltsangabe dieses Buches (ein "deutscher" Dirigent), ist der ermordete Dirigent ein alter Nazi, ein böser Deutscher also. Das hätte nicht sein müssen. Irgendwann ist auch dieses Thema mal ausgereizt. Überhaupt kommen die Deutschen hier nicht sehr gut weg. Aber auch andere Nationalitäten, wie z. B. die Belgier haben keine guten Karten. Lediglich die Italiener (wen wundert's) und Amerikaner (Donna Leon ist Amerikanerin) kommen hier gut weg. Außerdem werde ich nicht so recht schlau aus Commissario Brunetti. Mal ist er voller Ehrgeiz diesen Fall aufzuklären, dann hat er wieder Phasen, wo ihm die Lösung dieses Falles so ziemlich egal ist. Trotzdem ist dieses Buch nicht schlecht, es ist spannend geschrieben, man erfährt einiges unterhaltsames über Venedig und dessen Einwohner, bekommt einen Einblick in die Opern-Szene und wie schon erwähnt, finde ich den Schluß recht überraschend.
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Buch
Super Buch !!! Klasse zustand trotz gebraucht!!! Immer wieder gerne!!
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In dem... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von hwolfste veröffentlicht
Spannend!
Nachdem ich so viel über Commissiario Brunetti gehört habe,
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zu beginnen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Thomas D. veröffentlicht
Durchaus lesenswert
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Ven. Finale
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