Gebraucht kaufen
EUR 7,22
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von rothwinkler
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: ungelesen,hat einen Mängelstempel
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Venezianische Verlobung Taschenbuch – 1. Juni 2007


Alle 6 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 0,50 EUR 0,01
4 neu ab EUR 0,50 23 gebraucht ab EUR 0,01
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: rororo (1. Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499239337
  • ISBN-13: 978-3499239335
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 3,5 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 743.103 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Pikant und politisch geht es in diesem Krimi vor historischer Kulisse zu: Anna Slataper, eine junge Frau wird ermordet aufgefunden. „Die ganze Angelegenheit ist äußerst kompromittierend.“ Kein Wunder, ist die junge Dame doch die Geliebte des Erzherzogs Maximilian, Kaiser Franz Josephs Bruder. Für Commissario Tron eine Gratwanderung.

Venedig 1836: Nebelschleier überziehen die Stadt, diese ewig faszinierende und sterbende Stadt, modernd, vom Verfall bedroht, voller bröckelndem Glanz. Das junge Waisenmädchen Angelina hat den Täter beobachtet, gerät nun selbst in Gefahr und zwischen politische Fronten. „Ich habe den Mörder gesehen ... Das Medaillon lag neben der Toten. Es enthält ein Bild.“ Für den Commissario ist sie eine wichtige Zeugin in einem Fall, von dem er meint, er sei „nicht komplizierter als das Öffnen einer Pralinenschachtel.“ Weit gefehlt, der Mordfall wird weltpolitisches Geschehen berühren, schließlich stand Maximilian kurz vor seiner Ernennung als Kaiser von Mexiko.

Historische Fakten werden in Nicolas Remins zweitem Roman verwoben mit tödlichen amourösen Eskapaden. Geschichtliches mischt sich mit Kriminellem zu einem richtig spannenden Buch, das natürlich aber auch mit all seinen Gegensätzen von arm und reich, gesellschaftlich hochstehend und ausgeschlossen die passenden Klischees für eine märchenhafte Erzählung bedient. Die Mordgeschichte aus dem Venedig Mitte des 19. Jahrhunderts, sie liest sich ausgesprochen angenehm und flüssig. Unverkennbar: Remins Händchen für Stimmungsvolles, Atmosphärisches, für Momente und zugespitzt spannende Augenblicke.

Wunderbar die Figur des Commissarios, fast hat man schon Mitleid mit dem armen Kerl, denn er verkörpert mit seinem zerfallenden Zuhause, der an altem Ruhm und Glanz unbeirrbar festhaltenden Mutter die sterbende Stadt auf höchst anrührende Weise. Und da käme natürlich seine Eheschließung mit der Principessa di Montalcino, einer für damalige Verhältnisse außerordentlich selbstständigen und erfolgreichen Geschäftsfrau, gerade recht. --Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

Nach "Schnee in Venedig" ermittelt der charmante Commissario in "Venezianische Verlobung" in seinen zweiten Fall - und ist dabei auf die Hilfe eines Waisenmädchens angewiesen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Haan am 8. Februar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Dem Kaiser im Weg
Sie muss Hals-Über-Kopf die Flucht ergreifen, als ihr der Taschendiebstahl misslingt. Nur mit Mühe und Not kann sie den Carabiniere entkommen, indem sie in eine Wohnung flüchtet, deren Tür sich widerstandslos öffnen lässt. Als sich ihre Augen ans Dunkel gewöhnt haben, sieht sie einen Mann, „der drei Schritte entfernt von ihr auf dem Boden hockt“. Vor ihm liegt eine Frau. „Der Mund der Frau war weit aufgerissen, wie ein sperrangelweit geöffnetes Tor, und ihr Gesicht drückte noch im Tod grenzenloses Erschrecken aus. Sie machte unwillkürlich einen Schritt zurück, schrie aber nicht. Vermutlich, dachte sie später, war es das, was ihr das Leben rettete.“
Die Tote ist die Geliebte von Erzherzog Maximilian, dem jüngeren und überschuldeten Bruder des Kaisers; der Mörder ist sein treuer Diener Schertzenlechner. Maximilian soll zum Kaiser von Mexiko gekrönt werden und kann sich keinen Skandal leisten. Deshalb musste sie vorsorglich zum Schweigen gebracht werden und Schertzenlechner leistete ganze Arbeit. Dass er einen Zeugen am Leben gelassen hat, erscheint ihm nicht erwähnenswert. Denn auf Grund des dichten Nebels konnte er unmöglich erkannt worden sein. Was er jedoch nicht weiß ist, dass die Zeugin ihn eine Stunde später wieder erkannte, als er sich auf dem Schiff Erzherzog Sigmund nach Triest einschiffte.
In Nicolas Remins zweitem Roman „Venezianische Verlobung“ gilt Commissario Trons größte Sorge eigentlich der Werbung um die Principessa di Montalcino. Doch dann betraut man ihn mit der Aufklärung des Mordes an Anna Slataper und schnell stellt sich heraus, dass höchste Regierungskreise in den Fall verstrickt sind.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Gonsch am 14. Januar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Der Fund einer Frauenleiche kommt Commissario Tron inmitten seiner privaten Probleme – der Palazzo seiner Vorfahren verfällt immer mehr und seine angebetete Principessa hat er immer noch nicht geehelicht - äußerst ungelegen, und als sich bei den Ermittlungen heraus stellt, dass es sich bei der Toten Anna Slataper um die Geliebte von Erzherzog Maximilian, dem Bruder von Kaiser Franz-Josef und zukünftigen Kaiser von Mexiko handelt, schwant Tron nichts Gutes. Egal wie die Ermittlungen auch enden werden – die Konsequenzen über den Tod der Frau werden privat wie politisch nicht ohne Belang bleiben, denn viele der Verdächtigen – unter anderem Gutierrez, der mexikanische Botschafter im Vatikan, Pater Calderon, die rechte Hand des Bischofs oder Schertzenlechner, der Privatsekretär des Erzherzogs – sind gute Bekannte bzw. Geschäftspartner der Verlobten des Commissarios.
Je weiter die Ermittlungen gedeihen bzw. sich immer mehr im Kreise drehen und je mehr Morde noch geschehen, desto tiefer verstrickt sich Commissario Tron in ein unglaubliches Verwirrspiel zwischen Juaristas, der katholischen Kirche, dem habsburgischen Kaiserreich, schlichtem Ehebruch und gemeiner Erpressung. Und sein Misstrauen gegenüber Calderon ist beileibe nicht nur dienstlicher Natur …
Nicolas Remin knüpft nahtlos an seinen gelungenen und erfolgreichen Erstling Schnee in Venedig an und entwickelt die Protagonisten gekonnt und gefühlvoll weiter, obwohl leichte bis starke Ähnlichkeiten zu den Charaktären Donna Leons um Commissario Brunetti nicht abstreitbar sind.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sabine R. am 16. Februar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Soviel ist wahr: Erzherzog Maximilian von Österreich, der Bruder des Regenten Franz Joseph I, lebt mit seiner Frau Charlotte auf Schloß Miramare bei Triest. Wir schreiben das Jahr 1863 und es gibt Pläne, dass Maximilian Kaiser von Mexiko werden soll, das derzeit vom Präsidenten Benito Juarez geführt wird, dessen Politik den konservativen katholischen Strömungen ein Dorn im Auge ist. Wir wissen, dass Maximilian 1864 tatsächlich nach Mexiko aufbricht, um dort eine Monarchie zu begründen, doch mit Sicherheit ist die von Nicolas Remin geschilderte Episode, die ihn davor noch in Venedig in eine prekären Situation zeigt, reine Fiktion. Doch möglich ist alles. Schließlich ist Sisi, Kaiserin und Schwägerin von Maximilian, auch nicht so gewesen, wie sie in den beliebten Filmen von Ernst Marischka alle Jahre wieder gezeigt wird.
Diese Sisi spielte im Übrigen eine Nebenrolle im ersten Band von Nicolas Remins Krimiserie, die bisher leider nur zwei Bände umfasst. Doch man darf hoffen, dass diese noch ausgebaut wird, ist doch Commissario Tron, der dem alten Adel Venedigs entstammt, eine Figur mit Potenzial. Der Palast, in dem er mit seiner Mutter lebt und der zum Teil auch untervermietet ist, wird immer baufälliger, da kein Geld für die notwendigen Reparaturen vorhanden ist. Seine Bekanntschaft mit der Principessa di Montalcino, einer erfolgreichen Geschäftsfrau und Witwe, hat sich soweit intensiviert, dass seine Mutter die eventuell herannahende Hochzeit zur Rettung der Palastruine nutzen möchte. Doch die Principessa hat ein Problem: Ihr verstorbener Mann hat in Staatsanleihen von Mexiko investiert, deren Kurse unter der Herrschaft Juarez’ im Keller sind.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen