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Venezianische Scharade. Commissario Brunettis dritter Fall. Roman. 7 CDs
 
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Venezianische Scharade. Commissario Brunettis dritter Fall. Roman. 7 CDs [Audiobook] [Audio CD]

Donna Leon , Christoph Lindert
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Steinbach Sprechende Bücher; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886986225
  • ISBN-13: 978-3886986224
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 12,8 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 256.688 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Donna Leon
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Commissario Brunetti steht heute schon in einer Reihe mit den großen Romandetektiven wie Maigret und anderen. Für Liebhaber des Kriminalromans ist er, wenn noch nicht bekannt, ein absolutes Muss. Im vorliegenden Fall geht es anfänglich um die Leiche eines vermutlichen Transvestiten. Es werden falsche Spuren durch den oder die Täter gelegt, und eigentlich klärt Brunetti das ganze raffinierte Komplott mehr durch seine Intuition und Beharrlichkeit sowie mithilfe seiner Kenntnis der menschlischen Seele (auch der abgründigen, bösen) auf als durch kriminalistische Arbeit. Was vordergründig wie ein "normaler" Mordfall aussieht, entwickelt sich zu einem Kaleidoskop der korrupten Gesellschaft Italiens, besonders Venedigs, bis in höchste Kreise hinein. --Lutz Dahm

Kurzbeschreibung

An einem heißen Augusttag wird beim Schlachthof von Mestre die Leiche eines Mannes in Frauenkleidung entdeckt. Ein Travestit, getötet nach Streitigkeiten mit seinen Freiern? Commissario Brunetti nimmt die Ermittlungen auf. Die amerikanische Autorin Donna Leon legt ihren dritten in Venedig spielenden "Brunetti"-Roman vor. Sie deckt darin einen besonders eklatanten Fall bürgerlicher Doppelmoral auf, sowie Korruptheiten im politischen System, wie sie heutzutage überall anzutreffen sind.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R.S. TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Im hier zu besprechenden Werk handelt es sich um den dritten Teil, der inzwischen zwölfteiligen Reihe um den in Venedig ansässigen Commissario Brunetti. Die ersten beiden Teile (Venezianisches Finale und Endstation Venedig) waren nicht dazu angetan, mir zu erklären warum Leon so gefeiert ist. Der dritte Band nun ist zumindest ein erster Schritt in diese Richtung. Vielleicht nicht gerade überragend aber durchaus als gelungen zu bezeichnen.

Wie schon in den ersten beiden Teilen hat Leon eine großartige Story geschaffen. Der Kriminalfall ist hoch interessant und in ein wirklich gutes Umfeld eingebettet. In diesem Band wird eine Leiche auf einem Feld hinter einem Schlachthof in Mestre (einer Stadt in der Nähe Venedigs) gefunden. Das Gesicht des Mannes ist vollkommen zerstört, er trägt jedoch Frauenkleider. Da in Mestre gerade kein Kommissar anwesend ist, wird Hilfe aus Venedig angefordert und Brunetti daher zur Unterstützung entsandt. Die Ermittlungen in der Homosexuellenszene führen irgendwie nicht weiter, als völlig überraschend nach einer Woche die wahre Identität des Ermordeten bekannt wird. Es handelt sich um einen Bankdirektor aus Venedig. Die Ermittlungen führen Brunetti in ein wildes Intrigenspiel rund um Macht und sehr viel Geld.

Was unterscheidet nun "Venezianische Scharade" von den beiden Vorgängern, wenn diese doch auch eine gute Story hatten werden Sie sich vielleicht fragen. Nun hier endlich bekommen die Personen einiges an Tiefe, sie sind längst nicht mehr so oberflächlich und inhaltslos wie noch in den ersten beiden Bänden. Dies ist ein großer und sehr wichtiger Fortschritt. Ähnlich ist es mit den Beschreibungen der Szenerie, das ganze Geschehen und die Rahmenhandlungen bekommen endlich mehr Farbe und mehr Bilder. Es ist ein enormer Schritt von der Oberflächlichkeit hin zu einem Roman.

Ebenfalls eine deutliche Verbesserung hat die Sprache erfahren. Leon benutzt nun längere aussagekräftigere Sätze und kehrt der bisherigen kurzen und unpräzisen Ausdrucksweise den Rücken. Bereits im ersten Band ist über einige Seiten lang ein sprachlicher Genius aufgetaucht, der dann aber wieder verloren ging. Hier nun endlich ist beinahe das ganze Werk in einer schönen Sprache verfasst.

Dieses Buch kann ich nun also tatsächlich empfehlen. Es bekommt zwar nur vier Sterne, da bestimmt noch einiges Potential nach oben vorhanden ist, aber es ist schon in einer Qualität wo man eine Empfehlung aussprechen kann. Meine Empfehlung lautet jedoch auch: Lassen Sie die Finger von den ersten beiden Bänden, sie versäumen keine wichtige Rahmenhandlung.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ganz brauchbarer Krimi 6. November 2006
Format:Taschenbuch
Was haben ein ermordeter (vermeintlicher) Transvestit, eine venezianische Bank und der Vorsitzende einer Moralgesellschaft miteinander zu tun?

Dazu hat sich Donna Leon in ihrem Werk Venezianische Scharade eine ganz passable Handlung ausgedacht.

Aus Sicht von Kommissar Brunetti macht sich der Leser mit auf Mörderjagd. Die Umstände der Tat werden nach und nach klar und am Ende fiebert man mit dem Kommissar, ob es wohl gelingen mag, den eigentlichen Übeltäter zu überführen.

Was bei Donna Leon besonders bemerkenswert ist, sind die witzigen Szenen. Das findet man bei kaum einem anderen Krimiautor. Amüsant sind vor um allem die Geschichten mit um und um Brunettis Vorgesetzten Patta.

Bei Venezianische Scharade handelt es sich zwar nicht um ein Action-Feuerwerk, zur Sache geht es jedoch ganz schon: Ob Brunetti sich mit einem Hauptverdächtigen prügelt oder das Polizeiauto gerammt wird.

Spaß machen vor allem die Beschreibungen der einzelnen Szenen: Man hat immer das Gefühl über alles informiert zu sein, ohne jedoch unnötig zugemüllt zu werden.

Wovor man keine Angst haben darf und was manche wahrscheinlich sogar bedauern: Es wird nicht zu ausführlich auf Venedig und seine Eigenheiten eingegangen. Dass man sich in der Lagunenstadt befindet, merkt man eigentlich nur, weil Brunetti das ein oder andere mal eine Gondel braucht.

Das Privatleben des Ermittlers wird teilweise in die Ermittlungen integriert, nimmt jedoch glücklicherweise nur einen kleinen, angemessenen Teil ein.

Die generellen Themen sind gut: Falsche Moralvorstellungen der Gesellschaft sowie Korruption und Bestechung.

Die Autorin bringt auch ein wenig Kritik an der Vorurteilsfreude der Menschen ein.

Zu bemängeln ist, dass einige Figuren etwas blass bleiben, wie zum Beispiel die neu eingeführte Sekretärin oder aber ein Bekannter Brunnetis, mit dem er sich zum Essen trifft. Auch kleinere logische Mängel lassen sich finden. An manchen Stellen treten leider auch sprachliche Patzer auf: Teilweise wird das Verb sagen schon im übernächsten Satz wieder verwendet und damit auf einer Seite mehr als dreimal benutzt. Dafür gibt es doch wirklich genug Synonyme.

Nervig für alle, die nicht des Italienischen fähig sind, dürfte sein, dass ab und zu einige italienische Vokabeln gebraucht werden: Allerdings eher an unbedeutenden Stellen. Dennoch könnte man zumindest in der Fußnote eine Übersetzung hinzufügen.

Fazit: Da relativ bald klar ist, wie der Hase läuft und eher wenige Wendungen auftreten, gibt es nur vier Sterne.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Männer in Frauenkleidern 18. Februar 2006
Format:Taschenbuch
Donna Leon hat inzwischen 13 Bände der Reihe um Commissario Brunetti verfasst – „Venezianische Scharade“ ist der dritte.
Worum geht´s in diesem Buch? An einem heißen Augusttag wird beim Schlachthof von Mestre die Leiche eines Mannes in Frauenkleidung entdeckt. Dieser Mann in Frauenkleidung führt Brunetti und seine Ermittlungen in die Transvestitenszene von Mestre, dem Festlandsteil von Venedig. Wieso Brunetti in Mestre ermittelt, habe ich nicht ganz verstanden – man sehnt sich nach der idyllischen Kulisse von Venedig zurück. Wieder einmal ist nichts so wie es scheint und Brunetti deckt einen Korruptionsskandal auf, in dessen Verlauf einige ehrenwerte Venezianer als Verbrecher entlarvt werden. Interessant an diesem Krimi ist auch, dass hier Signorina Elettra zum ersten Mal auftaucht und dass Brunettis anstrengender Chef Patta private Probleme hat – seine Frau ist mit einem Pornoproduzenten durchgebrannt.
Insgesamt liegt mit „Venezianische Scharade“ einer der gelungeneren Brunetti-Romane vor, dessen Charme aus der Mischung von Krimi-Handlung, venezianischem Lokalkolorit (wozu auch Kochrezepte gehören) und Personengestaltung (sehr gut hier Vianello, Patta und Paola) entsteht.
Der Originaltitel lautet „Dressed for death“ – die deutsche Übersetzung mit „Venezianische Scharade“ finde ich – auch in Anspielung auf den venezianischen Karneval – sehr viel gelungener.
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Langweilig
Eigentlich wollte Brunetti ja mit seiner Familie in die Berge fahren, statt den brütendheißen August in Venedig zu verbringen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Donna Wetter veröffentlicht
Kultkrimi um Commissario Brunetti
Seit ich ds erste Hörbuch von Donna Leon um Commissario Brunetti gehört habe, bin ich ein Fan dieser Hörbücher. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Ludwig Fuß veröffentlicht
Ermittlungen im Transvestitenmilieu
Vielleicht musste sich Donna Leon auch erst mal warmschreiben. Die ersten beiden Fälle haben mir nicht so gut gefallen, den dritten Fall von Commissario Brunetti fand ich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2009 von B. Kugler
Solide aber nicht überragend
Venezianische Scharade ist der dritte Brunetti, den ich gelesen habe. Jedoch ist es sicherlich nicht der beste. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. November 2008 von Einhandseglerin
Commissario und Tacitus
Die amerikanische Schriftstellerin Donna Leon, die in Venedig lebt und schreibt, hat mit Commissario Guido Brunetti eine weitere Spielart des Großstadtdetektiven erfunden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2007 von Dr. Reinhard Lahme
Nicht ausgelesen!
Es war das erste, zugleich aber auch das letzte Buch von Donna Leon, welches ich gelesen, eigentlich nur begonne hab zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. November 2007 von Thomas Hiermann
Gelungen aber nicht unübertroffen
Donna Leon verfasste mit diesem Buch, ein Werk welches einen sehr starken Einfluss auf den Leser ausübt, ich denke das dieses Buch eine sehr starke teils fast schon... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. August 2007 von P. Maurischat
Sehr gelungen
Ich habe noch nicht alle Brunettis gelesen, weil ich Donna Leon erst vor Kurzem für mich entdeckt habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Juli 2007 von Petra B.
Der beste aus der ganzen Reihe
Von allen fünfzehn Donna-Leon-Krimis fand ich diesen bis heute eigentlich den gelungensten.

Die Handlung (es geht um einen Mord im Stricher-Milieu) ist plausibel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juni 2007 von Kunz Vogelgesang
unterhaltsam, kurzweilig, spannend
Das war wieder ein Krimi zum "Dranbleiben" - der Fall fängt langsam an, aber spätestens nachdem es weitere Tote gibt, fesselt die Geschichte und regt zu eigenen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juni 2007 von Maria Conlan
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