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Velvet Goldmine ( Rock & Roll Cinema )


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Produktinformation

  • Darsteller: Ewan McGregor
  • Regisseur(e): Todd Haynes
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Icestorm Distribution GmbH
  • Erscheinungstermin: 20. Juli 2011
  • Produktionsjahr: 1998
  • Spieldauer: 115 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003WQPG5I
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.248 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

1970, die Glamrock-Szene tobt. An ihrer Spitze steht Brian Slade (Jonathan Rhys Meyers als fiktive Reinkarnation von David Bowie), der auf dem Gipfel seines Ruhms seine eigene Ermordung vortäuscht und danach spurlos abtaucht. Zeitsprung, zehn Jahre sind vergangen, als der britische Journalist Arthur Stuart (Christian Bale) den Job annimmt, zum Jahrestag des Ereignisses eine Reportage über Slades großen Glam-Rock-Schwindel zu erstellen. Genau dafür taucht Stuart auch in seine eigene Geschichte erneut ab und lässt mit Hilfe von Slades Ex-Frau Mandy (Toni Colette), seinen alten Weggefährten und Geschäftspartnern ein Stück Zeitgeschichte voller Glamour und Dekadenz Revue passieren. Eine Zeit des fingerdicken Make-Ups, des Pailetten-Overkills, der offensiv gelebte Bisexualität und des totalen Konsums zieht gleichsam am inneren Auge Stuarts wie dem des Zuschauers vorbei, denn in Velvet Goldmine entspinnt Regisseur Todd Haynes ein nicht minder schillerndes Rock-Musical mit grellen Kostümen und mitreißenden Konzertszenen. Mit einer Darstellerriege um Rhys Meyers, Bale und Ewan McGregor und einem Soundtrack, auf dem unter anderem Roxy Music, Radiohead, The Stooges und Placebo zu finden sind, ist Velvet Goldmine eine optische beeindruckende, laszive Zeitreise geworden.

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Velvet Goldmine ist eine extravagante Studie des Regisseurs Todd Haynes über das Zeitalter des Glam Rocks in den frühen 70er Jahren. Christian Bale (Ein Sommernachtstraum) spielt Arthur Stuart, einen karrierebewussten Reporter, der den Auftrag erhält, eine Geschichte über die Rock-Legende und bisexuelle Pop-Ikone Brian Slade (Jonathan Rhys-Meyers als Verkörperung einer David Bowie-artigen Figur) zu schreiben. Slade ist vor über zehn Jahren, nachdem er seine eigene Ermordung vorgetäuscht hat, spurlos von der Bildfläche verschwunden.

Während Arthur nun Slades alte Freunde und Geschäftspartner interviewt, wird er von einer wahren Flut an Erinnerungen an seine eigene Jugend überschwemmt, an eine Zeit des zentimeterdick aufgetragenen Make-ups und der Pailetten, einem Zeitalter, in dem die Kinder der Mittelklasse gegen das Establishment revoltierten, jedoch nicht mit politischen Parolen, sondern mit dem totalen Konsum. Ein Schlüsselerlebnis ist für ihn schließlich das Interview mit dem charismatischen Curt Wild (Ewan McGregor in einer Iggy Pop-/Kurt Cobain-ähnlichen Rolle), der wie kein anderer den echten Brian Slade hinter der Glitter-Fassade gekannt hat.

Haynes bemüht sich erst gar nicht zu erklären, was Glam Rock eigentlich gewesen ist. Stattdessen entwickelt er auf dem Bildschirm ein visuelles Feuerwerk, das aus kitschigen Kostümen, großen Konzertszenen und viel Musik besteht. Vielleicht aber bringt er das Zeitalter des Glam- oder auch Glitter-Rocks auf diese Weise auf den Punkt: Vielleicht steckte hinter der Fassade dieser gesellschaftlichen Revolution tatsächlich nichts anderes als funkelnder, oberflächlicher Glanz und Musik. --Sean Axmaker -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. Oktober 2002
Format: Videokassette
...dachte ich mir,als ich den Film vor ca. 2 Jahren,damals war ich 13,das erste Mal sah.Ich war damals zugegebenermaßen einfach nur schockiert und kam mir von diesem Film regekrecht überrollt vor,da ich mich damals noch nicht mit den 70ern beschäftigt hatte.Mittlerweile habe ich einige Filme,die in dieser Zeit spielen,gesehen und hielt mich für vorbereitet genug,den Film noch mal anzusehen.Und das habe ich heute gemacht.Und,tja,was soll ich sagen.Heute verstehe ich den Film eindeutig besser als damals,als ich ihn mir nur wegen Ewan McGregor angesehen habe.Heute verstehe ich diese Ära glaube ich,besser und so kann ich wohl sagen,dass dieser Film eine überaus gute Hommagne an diee Zeit ist,zeigt er doch alles,was diese Zeit auch heute noch so interessant für uns macht:Die schrillen Klamotten,Frisuren,Make-ups,die saugute,damals noch handgemachte Musik,die revolutionäre Umbruchsstimmung der Jugend.Dies alles wird in das Porträt zweier fiktive Musiker (die einem aber irgendwie trotzdem bekannt vorkommen) mit eingewoben,die von Ewan McGregor und Jonathan Rhys-Meyers absolut genial verkörpert werden.Die beiden Darsteller harmonieren perfekt und sind meines Erachtens eines der besten Leinwandpaare überhaupt.Ewan und Jonathan gelingt etwas,was bei vielen anderen Filmen dieser Art oft verloren geht:Sie zeigen uns die Menschen hinter all dem Make-up.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Avatar am 2. Oktober 2003
Format: DVD
Was für ein Film! Einmal sehen genügt einfach nicht, dazu ist er zu vielschichtig und "bunt".
Velvet Goldmine erzählt das Lebensgefühl der Siebziger, wie es besser nicht gelungen sein könnte.
Absolut begnadet: Ewan McGregor als Curt Wild....geradezu unheimlich wie Curt Cobain aussehend, stellt er einen Rockstar dar wie es besser nicht geht, man möchte selbst vor dem Fernseher kreischen wie auf einem Konzert....to be played at maximum volume, wie es im Vorspann heißt.Die tragische Liebesgeschichte von Brian Slade und Curt Wild ist anrührend und intensiv, die Sehnsucht von Arthur, so zu sein wie sie ist etwas, womit man sich identifizieren kann- will nicht jeder mal ein wilder Rockstar sein, dem alle zujubeln?!
Ein echtes Bonbon für Placebo- Fans: The Flaming Creatures- Brian Molko, hier fast schon eine Parodie auf sich selber, der personifizierte 20th Century-Boy !
Das Hintergrundmaterial ist ein bißchen öde und geht zu sehr ins Detail, vielleicht wären Features über die "echten" Stars dieser Zeit noch angebrachter gewesen.
Der Film als solcher ist aber fantastisch !!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. April 2005
Format: DVD
Ein super Film, der denjenigen die die 70er nicht erlebt haben, die Musikrichtung auf jeden Fall näherbringen wird.
Es ist egal, dass der film sich nicht an die Geschichten seiner realen Vorbilder hält, er ist einfach mitreißend, vorallem dank der tiefschichtigen Liebesgeschichte und der auch stimmlich sehr begabten Darsteller. Außerdem war es ein äußerst intelligenter Schachzug modernere bands wie Placebo und Subcircus einzubauen. Einziges winziges Minus ist die etwas verwirrende Chronologie, doch spätestens nach dem 2. Ansehen (macht immer wieder Spaß)
kommt man locker mit.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Susanne Müller am 4. Februar 2003
Format: DVD
Über diesen Film kann man einfach nichts anderes sagen.
Genial, muss man gesehen haben.
Ich war enttäuscht,dass er nur für einen Oskar nominiert wurde, und ihn noch nicht einmal bekam.
Von mir bekommt er einen für beste Filmmusik,einen für beste Hauptdarsteller und einen für die beste -aber auch traurigste- Liebesgeschichte aller Zeiten.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Olli am 30. Dezember 2005
Format: DVD
Ein absolut genialer Film !!!! Jeder der sich auch nur entfernt für die 70er und ihre Musik interessiert sollte diesen Film mal gesehen haben. Die Curt/Brian parodie auf Bowie und IggyPop ist machmal nen bischen radikal offensichtlich. Das dieser Film ne mehr als offensichtliche Hommage an Bowie/Ziggy ist tut dem Wert dieser Produktion jedoch keinen Abbruch.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 12. März 2001
Format: DVD
Während Hollywood-Fließbandarbeit von den Kritikern noch immer gelobt wird, zerreißen sie unberechtigterweise echte Kunstwerke wie "Velvet Goldmine". Sicher, der Film ist komplexer als die 0815-Produktionen aus Amerika - furchtbar, ein Film, bei dem man mitdenken kann! Muß man aber nicht, denn die klasse gezeichneten Charaktere überzeugen auch so, und die Musik tut das übrige. Ein wunderschönes, trauriges Pop-Märchen für alle, die auch mal Poster ihrer Stars überm Bett hängen hatten...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. Juli 2000
Format: Videokassette
Trotz vieler negativer Kritiken im Vorfeld habe ich mir "Velvet Goldmine" angesehen u.gehört und bin nun geradezu süchtig danach. Wer diese kurze Ära mit"gelebt" hat, fühlt sich gleich wieder hineinversetzt in diese glitzernde Traumwelt.Nur zu empfehlen!!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 30. Januar 2003
Format: DVD
Velvet Goldmine ist eine Fundgrube für Glam-Rock-Fans, vor allem für solche von David Bowie. Ein Bezug zu dessen Ziggy-Stardust-Album findet sich bereits im Vorspann, wo es heißt: "although what you are about to see is a work of fiction nevertheless it should be played at maximum volume". "to be played at maximum volume" steht nämlich auf dem Album Ziggy Stardust. Velvet Goldmine heißt übrigens ein B-Seiten Song von Bowie...
Die Rollen im Film sind klar verteilt: Curt Wild ist Iggy Pop, Brian Slade ist David Bowie, und Jack Ferry ist wohl ebenfalls David Bowie, vielleicht auch teilweise Brian Ferry von Roxy Music. Ein frühes Projekt von Brian Eno, der einstmals für kurze Zeit bei Roxy Music dabei war und mit David Bowie Low, Heroes und Lodger produzierte, hieß übrigens Maxwell Demon, also so wie das alter ego von Brian Slade.
Velvet Goldmine ist ein unglaublich gelungender und intelligenter Film, ein echtes Kunstwerk, das man mehr als einmal ansehen muss, um alles richtig einschätzen zu können. Der Soundtrack passt ideal zum Film.
Sehr zu empfehlen.
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