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Velociraptor!

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Musik

Bild des Albums von Kasabian

Fotos

Abbildung von Kasabian

Biografie

Zweieinhalb Jahre nach ihrem UK-Nummer-Eins-Album „Velociraptor!“ veröffentlichen Kasabian ihr mittlerweile fünftes Studioalbum. Der Longplayer, der von Gitarrist und Sänger Sergio Pizzorno im Alleingang produziert wurde, ist dabei buchstäblich die Summe seiner Einzelteile – zum Ausdruck gebracht wird dies u.a. im Albumtitel, der sich aus der ... Lesen Sie mehr im Kasabian-Shop

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Velociraptor! + The West Ryder Pauper Lunatic Asylum + Kasabian
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Produktinformation

  • Audio CD (16. September 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Smi Col (Sony Music)
  • ASIN: B0054PET3K
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Wichtigste zuerst: Kasabian haben mit Velociraptor! ein Monster erschaffen.

Schon das letzte Album, West Ryder Pauper Lunatic Asylum war ein psychedelisches Meisterwerk, das sich weltweit fast eine Million Mal verkaufte und Kasabians Position unter den absoluten Größen des Brit-Rocks festigte.

Zu hören ist "Velociraptor!" eine Band, die das Beste aus achtzehn Monaten knallvoller Stadien und Headline Slots auf den Hauptbühnen zahlreicher Festivals mitgenommen und diese Erfahrungen nun umgesetzt hat.

Kurzum: eine Sammlung von außergewöhnlichen Songs mit messerscharfen Texten. Mit Themen, die so unterschiedliche Bereiche angehen wie die Geistlosigkeit von Starkult ( La Fee Verte s: Dogs in handbags/Everyone s a star ), Ausflüchte und Rechtfertigungen ( Days Are Forgotten ) und zerstörerische Affären (die Rockballade Goodbye Kiss ), beweist das Album, dass Schlafentzug eine stark halluzinogene Droge sein kann. Ich habe einen Monat lang nur an den Texten gearbeitet, das habe ich vorher nie getan , erklärt Serge.

Unter einem Mikroskop betrachtet lässt sich die musikalische DNA von jedem von Nirvana (im Turbo-Disco-Track Re-Wired ) bis zu Led Zeppelin (im Stadion-Kracher Days Are Forgotten ) finden; von Karen Dalton ( Goodbye Kiss ) bis Boards of Canada ( Shelter From The Storm ).
Das Endresultat aber ist zu einhundert Prozent Kasabian, vielleicht nur ein wenig älter, weiser und treffsicherer.

motor.de

Unangepasst lärmender Mainstream-Rock — Kasabian geben sich auf Velociraptor!" gewohnt großspurig, liefern dafür aber wenig Gründe. "Velociraptor ist eine Gattung theropoder Dinosaurier aus der Gruppe der Dromaeosauridae, welche vor etwa 83 bis 71 Millionen Jahren in der späten Kreidezeit lebte." — Das vorangestellt, sollte alles zum Titel des neuen Kasabian-Albums gesagt worden sein, einen näheren Bezug zur Musik hat er nämlich nicht. Klingt eben cool. Dass sich das Quartett auf Pose und Selbstdarstellung versteht, sollte eh klar sein. Ein gewisser Hang zum Größenwahn ist britischer Pop-Musik zwar seit jeher nicht abzusprechen, Kasabian spielen sich in der Hinsicht aber schon sehr gekonnt in die Fachpresse. Auch im Vorfeld ihres neuen Albums sprach Gitarrist Pizzorno von einem modernen Klassiker, den die Band da zusammengezimmert habe. Die Herren wissen, wie man sich ins Gespräch bringt und da sie nun schon seit geraumer Zeit zur Speerspitze der pop-historischen Recycling-Maschinerie in Großbritannien gehören, ist die Erwartungshaltung dementsprechend hoch — weshalb sich "Velociraptor!" auch nicht lange mit Tiefstapeleien aufhält. Kasabian - "Days Are Forgotten" Nahtlos an ihr experimentell ausgerichtetes, letztes Werk "West Ryder Pauper Lunatic Asylum" anschließend, haben Kasabian mittlerweile auch die elektronische Unterfütterung wieder für sich entdeckt, die bereits im opulent startenden Opener "Let's Roll Just Like We Used To" wie selbstverständlich neben Bläsern und Streichern Einzug hält. Doch zunächst eröffnet ein Gong die Spiele und Kasabian betreten großspurig die Arena: "So raise a glass to the one's that have passed!" — Cheers, die Herren! Die Single "Days Are Forgotten" sattelt dann unverblümt Led Zeppelin-Gesang auf Dance-Groove und U2-Gitarren, womit gleich mal umrissen wäre, woher die Inspiration für den Band-Sound stammt: nämlich aus allen Quellen, die auch nur irgendwie anzuzapfen wären. Kasabian verstehen es aber durchaus auch, dem Referenz-Eklektizismus ihren eigenen Stempel aufzudrücken — das Ergebnis schielt dabei natürlich ganz bewusst und offensichtlich gen Stadionrock. Unzweifelhaft haben die Jungs aus Leicester da auch ihre Qualitäten, denn Präsenz und Bühnen-Charme kann man ihnen nur schwerlich absprechen. Nachdem das musikalische Erbe von Oasis mittlerweile beinahe vollends auf einen Brüder-Beef reduziert wurde und andere große Bands von der Insel wie Muse zwar in der Lage sind, Arenen zu füllen, musikalisch aber eher in Richtung USA schielen, dürften Kasabian — der billige Spaß sei erlaubt — mit "Velociraptor" in der Tat langsam zu einer sterbenden Spezies zählen — mit riesiger Fan-Base, versteht sich. Understatement und Indie-Attitüde sind Dinge, die Kasabian noch immer völlig abgehen. Dass sie aber nach wie vor im Stande sind, gute Rock-Songs zu schreiben, zeigen "Switchblade Smiles" oder auch das zuckersüß-tanzbare "Goodbye Kiss". Eine Prise New Wave hier, hymnischer Rock da, das Ganze übergossen mit der Selbstverständlichkeits-Attitüde des Britpop. Was sie jedoch nach wie vor schuldig bleiben, ist der Nachweis von künstlerischem Mehrwert oberhalb von Handy-Werbung und Konsolenspiel-Bedudelung. Auch verfangen sich die elf Songs teilweise in Stückwerk, bilden kein kohärentes Ganzes. Kasabian - "Switchblade Smiles" Bei aller Kritik muss aber betont werden, dass "Velociraptor!" wahrlich kein sich wiederholendes Album geworden ist. Dafür sind Stücke wie das orientalisch-psychedelisch angehauchte "Acid Turkish Bath (Shelter From The Storm)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ROTT TOP 100 REZENSENT am 17. September 2011
Format: Audio CD
Das einzige, was mich manchmal an dieser Band zweifeln lässt sich ihre Statements in Richtung Presse. Diesmal lies Masterminde Pizzomo folgendes verlauten: "It's been 15 or 16 years since the last truly classic album, but I think we've done it." Zum Schmunzeln, man muss sich einfach vor Augen halten, dass im guten alten Königreich die Musikpresse einfach etwas ausgeprägter ist und solche Statements aus den Bands herauswringt. Diese Übertreibung könnte Richtung Oasis gehen, was einen Vergleich nahelegt. Oasis sind natürlich gut, wurden aber in ihrer musikalischen Entwicklung immer konservativer. Bei Kasabian ist es genau herumgedreht, sie sind verspielt und wagen etwas, ohne Respekt vor musikalischen Grenzen. Und ja, Album Nr 4 macht da direkt weiter.

SWITCHBLADE SMILES, die erste Single, knüpft direkt da an, wo 'West Ryder Pauper Lunatic Asylum' aufhörte. Nach einem fernöstlichen Intro treffen schwere Tanzbeats auf Space Rock. Kasabian hat Planet Rock aber natürlich nicht ganz verlassen, der Grundtenor ist immer noch psychodelic. Am schönsten ist das im bluesigen rockigen DAYS ARE FORGOTTEN hörbar, der Refrain ist grossartig und schreit nach Stadion. Ein weiterer Höhepunkt ist der Title Song VELOCIRAPTOR, mit seiner fast naiven aber sehr eingänglichen Melodie. Schonmal für den nächsten Sommer auswendig lernen, liebe Festivalgeher: "Velociraptor / He gonna find ya / He gonna kill ya / He gonna eat ya.' Es gibt aber auch Songs zum durchatmen, ACID TURKISH BATH lässt den östlichen Einfluss wieder durchhören und erinnert an Kular Shaker. Und natürlich der Schlusssong NEON NOON, seufzende Streicher und akustische Gitarren treffen auf analoge Synthesizer, und eine herrliche klagende Melodie.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von chun li am 19. September 2011
Format: Audio CD
Als ich mir am Freitag das neue Kasabian Album anhörte, war ich sprachlos.
Der Vorgänger "West Ryder Pauper Lunatic Asylum" gehört zu meinen absoluten Lieblingsalben.
Natürlich habe ich mich gefreut, als ich hörte, dass eine neue Platte im Anmarsch ist, aber hoch habe ich meine Erwartungen nicht geschraubt. Wie sollte die Band es schaffen, ein noch besseres Album zu produzieren? Unmöglich!
Tja, nicht unmöglich, wie ich nun am Freitag feststellen konnte. Velociraptor kann West Ryder locker das Wasser reichen, und auch wenn ich mich noch nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen möchte: vielleicht ist es mein neues Lieblingsalbum von Kasabian.

"Heavy as fuck" sollte es angeblich werden, aber um ehrlich zu sein -und ironischerweiße wenn man an den Titel denkt- ist es beinahe das zahmste Kasabian Album. "Heavy as fuck" sind lediglich der Titelsong und "Switchblade Smiles". Und trotzdem ist das Album wuchtig.

Es geht musikalisch wieder eher in Richtung Elektronik, wie man es vom Debüt kennt, dennoch wird nicht auf Orchesterunterstützung verzichtet, genauso wenig wie auf fernöstliche Klänge, die sich auf West Ryder bemerkbar machten und hier besonders auf "Acid Turkish Bath" und "I hear voices" zu hören sind. Ungewöhnlich ist der Opener, der sehr offen und filmisch klingt und irgenwie nicht unbedingt nach Kasabian. Das macht in aber nicht weniger brilliant! "Goodbye Kiss" ist mit seinen Lalalas ziehmlich harmlos und freundlich und damit auch etwas untypisch. "Re-Wired" hat mich zum Schmunzeln gebracht: die Basslinie zu Beginn erinnert stark an einen bekannten Bloodhoundgang Song.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass Kasabian wieder eine großartige Mischung aus Rock, Psychedelic und Elektronik mit wunderbaren Melodien gelungen ist.

Anspieltipps:
- I hear voices
- Re-wired
- Man of simple pleasures
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Manni Dad am 2. März 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Das beste Album der letzten Jahre! Kasabian haben sich mal wieder selbst übertroffen.
Jeder Song unterscheidet sich vom Stil und Tempo von den anderen. Arabisch/Indisch angehauchte Soundlandschaften (Let's Rock just Like We Used To, Acid Turkish Bath) wechseln sich mit einfach gestrickten, eingängigen und hitverdächtigen Pop Songs (Goodbye Kiss, Re-Wired) ab. Andere Songs lassen Vergleiche mit Gorillaz oder Franz Ferdinand zu (Days are forgotten, Velociraptor!, Man of Simple Pleasures) oder den Beatles bei Sgt.Pepper (La Fee Verte). Dann Editors-like auf I Hear Voices oder Switchblade Smiles und zum Schluss noch Psychodelic Rock der sphärischen Art.

Alles in Allem ein Werk ohne einen einzigen Ausfall, sehr empfehlenswert! Kaufen!
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Von MKA am 26. Februar 2013
Format: MP3-Download Verifizierter Kauf
Ich wollte Re-Wired haben und noch ein Stück. Nach kurzer Rechung habe ich trotzdem das ganze Album gekauft, da ich bei 3 Liedern genau soveil ausgeben soll. Und es blieb bei 4 Liedern nachdem ich mir alles angehört habe.
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Von Thomas Schmitz VINE-PRODUKTTESTER am 26. Januar 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Schon bei meiner Rezension zu "West Ryer Pauper Lunatic Asylum" schrieb ich, dass Kasabian Musik macht, die man einfach nur mit dem Stichwort "Cool" beschreiben kann. Daran hat sich auch auf Album Nummer vier, "Velociraptor!", nichts geändert. Und erneut gilt: Einige richtig gute Songs überstrahlen die schwächeren Stücke auf der Platte, so dass immer ein sehr guter Gesamteindruck bleibt.
Das überragende Stück heißt diesmal "Days Are Forgotten". Wie wunderbar der Refrain, vollgepackt mit Streichern, Grandezza und Hymnen-Potenzial, die Spannung der hingerappten Strophen auflöst, ist grandios. Da kann selbst ein Feuerwerk wie "Velociraptor!" nicht ganz mithalten.
Am stärksten ist Kasabian immer dann, wenn sie tanzbaren Rock abliefern. "Re-Wired" ist so ein typischer Song: Cooler Beat, punktgenaue Riffs, Gesang mit Mitgröhlcharakter (ich sag nur: "Hit me! Harder! I'm Getting Re-Wired!"). Interessant auch, dass man mehrmals das Gefühl hat, die Band hätte "Paint it Black" von den Rolling Stones während der Aufnahmen gehört. Die Gesangsmelodie im Opener erinnert leicht an die Sitar-Melodie des Stones-Klassikers. Für "Acid Turkish Bath" gilt das Gleiche, vermutlich wegen des eingesetzten Instruments.
Schade, dass bei manchen Songs irgendwie das letzte Quäntchen fehlt, das aus einem okayen ein gutes Stück macht. "Man of Simple Pleasures" hat einen tollen Refrain, ist aber sonst meist langweilig. Auch die Idee mit dem Synthesizer bei "Neon Noon" ist nicht verkehrt, aber irgendwie nicht ganz zu Ende gedacht (das gilt auch für "I Hear Voices").
Nach wie vor gilt: Wie schon die drei Alben zuvor ist "Velociraptor!" ein gutes Album. Nicht mehr, nicht weniger.
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