Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klasse, 9. Oktober 2009
Der Titel Veilchenzeit" und die Inhaltsangabe auf der Buchrückseite haben mich sehr neugierig gemacht. Das in blassem Lila gehaltene Cover zeigt ein Mädchen, welches sein Gesicht verdeckt. Das finde ich sehr passend zum Titel.
Lena und ihre Tante Sara begegnen sich nach dem zweiten Weltkrieg in einem DP-Lager wieder. Dies war ein Lager für heimatlose Menschen. Sara ist psychisch krank und mit ihrer Nichte geht sie in die Schweiz. Dort blüht Lena richtig auf und lernt alles, was sie während des Krieges nicht konnte. Durch Saras Krankheit gehen die beiden jedoch wieder zurück nach Deutschland. Dort stoßen sie aufgrund Saras Krankheit und da sie auch noch Jüdin ist auf Abneigung und müssen lernen, damit umzugehen.
Dieses Buch hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Sara und Lena ist Schreckliches widerfahren. Leider kommt es auch in der heutigen Zeit noch vor, dass viele ausländische Menschen auf Ablehnung stoßen.
Ich konnte mich sehr gut in Lena hineinversetzen. Die Charaktere waren sehr gut beschrieben. Ich konnte richtig mit ihnen mitfühlen. Der einfache Schreibstil machte das Buch für mich gut verständlich.
Fazit: Ein Werk, welches hoffentlich sehr viele Menschen zum Nachdenken anregt. Ich kann es sehr empfehlen.
Von mir bekommt der Roman fünf Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Veilchenzeit, 29. September 2009
Ein richtig gelungenes Buch erkennt man daran, dass es eine Geschichte enthält, die über den Inhalt
des Buches hinausgeht. Hier ist es: Veilchenzeit von Gerda Blechner.
Der inhaltliche Kern beginnt mit dem Holocaust in einem DP-Lager (displaced persons = heimatlose Menschen),
in dem sich das Kind Lena und seine traumatisierte Tante Sara wieder begegnen. Sie finden bald eine warm-
herzige, neue Heimat in der Schweiz. Viel zu kurz. Saras Krankheit treibt sie zurück nach Deutschland. Hier
sind sie unwillkommen, werden abgelehnt. Trotzdem gelingt es Lena, für sich und Sara Lebensraum zu schaffen,
sich gegen jeden Widerstand durchzusetzen. Ein Unterfangen, das vor Lebendigkeit sprüht, in Erstaunen ver-
setzt, mit Kreativität überrascht, bewegenden Mut zeigt, Intensität und Sensibilität vereint. Allein schon
die turbulenten Szenen mit dem Pfarrer, der scharfe Blick auf die Lehrer, die fabelhafte Idee gegen die Dumpfbacken, die faszinierenden Gespräche zwischen Lena und Sara wären mehr als ein Lesen wert.
So möchte man Leben erzählt bekommen. Danach ist man nicht mehr die/oder derselbe wie vorher. Ein Glück,
daß es solche Bücher und solche Autorinnen gibt, die zudem noch durch den Stil überzeugen.
Angela Kraft
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5.0 von 5 Sternen
Gerda Blechner: Veilchenzeit, 28. September 2009
Was ist das schönste Geschenk, das man einem Menschen macht? Der Roman VEILCHENZEIT von Gerda Blechner gibt die Antwort darauf.
Als Überlebende des Holocaust treffen sich das Kind Lena und seine Tante Sara wieder. Doch Sara ist jetzt psychisch krank. Auch ein geborgener Zwischenaufenthalt in der Schweiz kann sie nicht heilen, weniger noch die Rückkehr nach Deutschland. Es wäre die Hölle für Sarah, wenn es Lena nicht gäbe. Diese rennt mutig gegen die Wand an; mit genauem Hinschauen, einfühlsamer Nachdenklichkeit und derKraft derLiebe, die man förmlich mit der Hand greifen kann. Sie wartet nicht auf die Zustimmung der Umwelt, sondern handelt, egal ob es den anderen gefällt oder nicht. Damit zeigt sie,dass vieles möglich ist, wenn man nur an sich und seine Vorstellung des Lebens glaubt.
Ein solches Buch, in dem Alltagsleben mit wunderbar gezeichneten Charakteren zur Literatur verdichtet wird, lenkt den Blich auf da Wesentliche und fesselt bis zuletzt-
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