... wie Bob und Jenna Torres an das Thema herangehen. "Vegan freak" ist in herrlich lockerem, umgangssprachlichen Ton geschrieben, gerade so, als würde das Autorenpaar sich nachmittags mit ein paar guten Freunden unterhalten. Mehrmals musste ich bei der Lektüre des Buches schmunzeln, wenn Sätze wie "to meat eaters ... we vegans were the Hannibal Lecters of the vegetable world" fallen. Wer also an einem Buch interessiert ist, das in locker-flockigem Ton daherkommt, dessen Autoren sich selbst nicht zu ernst nehmen und dennoch Interessantes zu erzählen haben, kann hier beruhigt zugreifen. Zum Inhalt: Ohne moralisieren zu wollen, erzählen Bob und Jenna Torres von ihrem Weg zum Veganismus, über "Stolpersteine" auf ihrem Weg, Reaktionen ihrer Umwelt und wie sie darauf reagiert haben. Nebst diesem autobiografischen Teil hält "Vegan freak" Ratschläge rund um veganes Leben parat - von Lebensmitteln, Einkaufsmöglichkeiten bis zu "moralischer Unterstützung". Eine umfangreiche englischsprachige Link- und Literaturliste runden das Buch ab. Sicherlich richtet sich vorliegendes Buch an Einsteiger, die sich für Veganismus interessieren. Aber auch für alle anderen ist es meiner Meinung nach eine unterhaltsame, interessante Lektüre mit manchen Stellen, worin man sich wiederfinden kann.