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Veckatimest

Grizzly Bear Audio CD
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Produktbeschreibungen

motor.de

Grizzly Bears Songs sind vertonte Rätselhaftigkeit, die dennoch eine klare Linie inne hat. Helle Stimmen werden von molligen Melodien umhüllt und dunkle Arrangements verleihen ihnen Charme.

Nachdem ihr zweites Album „Yellow House“ im Jahr 2006 von der New York Times als eines der besten Alben des Jahres gefeiert wurde, erfährt Grizzly Bears neustes Werk ein noch berauschenderes Kompliment. Als “Veckatimest” frühzeitig im Internet auftauchte, feierte Robin Pecknold von den Fleet Foxes es als “das beste Album der 00er-Jahre”.

Die dritte Platte des Quartetts aus Brooklyn ist aufwendig konstruiert, doch nichts wirkt überladen. Kein Element wirkt überdrüssig im Wechsel aus tragender Instrumentierung und pompös anmutenden Elementen wie einem jugendlichen Chor oder einem Streichquartett.

Das facettenreiche Konstrukt aus Folk- und Experimental Rock verdichtet sich sacht. Der sanfte Einstieg und die matte Untermalung in „Southern Point“ wandeln sich in immer wuchtigere Arrangements aus dunkler Akustikgitarre und ausgelassenem Getrommel, und auch „All We Ask“ erreicht durch dumpfe Trommeln erst gen Ende seiner fünfeinhalb Minuten das volle Ausmaß. Textlich glänzt dieser Track mit subtiler Romantik („Even Wasting My Time With You Doesn´t Matter If I Think It Through“). Dass es auch gradliniger funktioniert, beweisen Grizzly Bear mit schwelgenden Melodien in „Two Weeks“.

Intensivierung der anderen Art erfährt „Veckatimest“ durch den Brooklyn Youth Choir, den man für drei Stücke an Bord holte. In „I Live With You“ erklingt neben den harmonischen Stimmen, auch das gastierende Streicher-Ensemble.

Verschlungene Mystik und Lieder, die schleichend leise bleiben, beeindrucken einen fast heimlich („Ready, Able“). Wahrlich umwerfend ist das finale „Foreground“, einer von Ed Druste gesungenen Klavierballade, die einen in bittersüßer Melancholie zurücklässt.

Ob man sich fangen oder treiben lässt - ein roter Faden leitet einen durch die lyrischen Zeilen und bedächtigen Noten der Arrangements. Grizzly Bear geben Robin Pecknold allen Anlass, begeistert zu sein.

Jasmin Hollatz

Musikexpress - Album des Monats, Juni 2009

:"Die Sensation lag ja in der Luft, von einer Band, die Yes' "Owner Of A Lonely Heart" ironiefrei covern kann und einen Girlgroup-Hit wie "He Hit Me" (Crystals) genial in eine Gay-Pop-Kathedrale verlegt, durfte man in der Tat etwas mehr als nur ein weiteres gutes Indie-Pop-Album erwarten. Auf VECKATIMEST haben sich nun die Geister der Vergangenheit, der Gegenwart und Zukunft verabredet. Es ist ein gar unwirkliches Spiel, in dem man mühelos die Beatles, die Beach Boys, das Electric Light Orchestra oder die sehr amerikanische Band America ("Horse With No Name") als Referenzen erkennen kann. Aber es vergehen bei Grizzly Bear nie mehr als zehn Sekunden und ein Song biegt rechts und links der Pop-Prachtalleen in eine dusty road ein, in der wir das posttraumatische New York unserer Jahre entdecken. Mit dem neuen Songdutzend hat das Quartett aus Brooklyn die Kartographie des Pop um eine fantasmagorische Schatzinsel erweitert."

Spex - Mai 2009

"Ein atemberaubendes, vielschichtiges und intimes Album."

Intro - Mai 2009

"Eine sinfonische Großtat."

Kurzbeschreibung

Seit ihrem Album "Yellow House" aus 2006 ging es mit Grizzly Bear beständig und auf atemberaubende Weise voran. Die Band absolvierte unzählige Gigs, darunter Abstecher mit Radiohead, TV On The Radio & Feist, und veröffentlichte die hochgelobte 10-Track EP "Friend" (mit überarbeiteten Songs, Kollaborationen & Coverversionen). Und nun steht das neue Album "Veckatimest" in den Startlöchern, benannt nach einer kleinen, unbewohnten Insel auf Cape Cod, deren Besuch die Band inspirierte und deren indianischer Name ihnen gut gefiel. In Sachen Klang und Vision besitzt "Veckatimest" eine unglaubliche Klarheit. Der Gesang wirkt schärfer und komplexer, die Arrangements sind kompakter, die Produktion ist wagemutiger und die Texte gehen stärker unter die Haut. Durch den frühen Eintritt in einen kreativen Dialog haben es Grizzly Bear geschafft, alle 12 Songs gemeinsam als Band umzusetzen. Das macht das Album zu ihrer bis dato stärksten kompositorischen Zusammenarbeit. Das neue Material wirkt zuversichtlicher, reifer, konzentrierter und vor allem dynamischer. "Veckatimest" ist ein Album, das von höchsten Höhen bis in tiefste Tiefen reicht - eine unglaublich vielseitige Sammlung von Songs, die die Stärken aller Bandmitglieder und die Kraft des Ganzen feiert. Das Warten hat sich wirklich gelohnt.

kulturnews.de

Vor drei Jahren veröffentlichten Grizzly Bear mit "Yellow House" eine Lieblingsplatte für Auskenner. Das Quartett um die Songwriter Ed Droste und Daniel Rossen bettete vierstimmigen Harmoniegesang in hochkomplexe, vom Folk inspirierte Kompositionen und intelligente Songexperimente voller Dynamik und Hall. Womöglich sind die New Yorker die ewigen Psychofolkvergleiche und den eigenen Hipsterstatus leid, denn auf dem dritten Album ersetzen sie nicht nur die spleenigen Folksprengsel durch handfestere Rockrhythmik - sie sind jetzt sogar gegenüber so konventionellen Dingen wie Strophe und Refrain aufgeschlossen. Plötzlich ist da mit "Two Weeks" ein unerhört eingängiger Doo-Wop-Ohrwurm, bei dem sie von Beach-House-Sängerin Victoria LeGrand unterstützt werden. "While you wait for the Others" ist eine kakophonische Hymne, und mit "Cheerleader" werden Grizzly Bear in die Geschichte des Dreampop eingehen. Doch ihr Album, benannt nach einer unbewohnten Insel in Massachusetts, bietet bei aller Eingängigkeit auch viel Unerhörtes - nicht zuletzt dank der grandiosen Streicher- und Chorarrangements des amerikanischen Jungkomponisten Nico Muhly. (cs)
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