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Veckatimest (2lp+Mp3) [Vinyl LP]
 
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Veckatimest (2lp+Mp3) [Vinyl LP]

Grizzly Bear Vinyl
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Vinyl (22. Mai 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Label: Warp (rough trade)
  • ASIN: B001U7FWMI
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 107.323 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

motor.de

Grizzly Bears Songs sind vertonte Rätselhaftigkeit, die dennoch eine klare Linie inne hat. Helle Stimmen werden von molligen Melodien umhüllt und dunkle Arrangements verleihen ihnen Charme.

Nachdem ihr zweites Album „Yellow House“ im Jahr 2006 von der New York Times als eines der besten Alben des Jahres gefeiert wurde, erfährt Grizzly Bears neustes Werk ein noch berauschenderes Kompliment. Als “Veckatimest” frühzeitig im Internet auftauchte, feierte Robin Pecknold von den Fleet Foxes es als “das beste Album der 00er-Jahre”.

Die dritte Platte des Quartetts aus Brooklyn ist aufwendig konstruiert, doch nichts wirkt überladen. Kein Element wirkt überdrüssig im Wechsel aus tragender Instrumentierung und pompös anmutenden Elementen wie einem jugendlichen Chor oder einem Streichquartett.

Das facettenreiche Konstrukt aus Folk- und Experimental Rock verdichtet sich sacht. Der sanfte Einstieg und die matte Untermalung in „Southern Point“ wandeln sich in immer wuchtigere Arrangements aus dunkler Akustikgitarre und ausgelassenem Getrommel, und auch „All We Ask“ erreicht durch dumpfe Trommeln erst gen Ende seiner fünfeinhalb Minuten das volle Ausmaß. Textlich glänzt dieser Track mit subtiler Romantik („Even Wasting My Time With You Doesn´t Matter If I Think It Through“). Dass es auch gradliniger funktioniert, beweisen Grizzly Bear mit schwelgenden Melodien in „Two Weeks“.

Intensivierung der anderen Art erfährt „Veckatimest“ durch den Brooklyn Youth Choir, den man für drei Stücke an Bord holte. In „I Live With You“ erklingt neben den harmonischen Stimmen, auch das gastierende Streicher-Ensemble.

Verschlungene Mystik und Lieder, die schleichend leise bleiben, beeindrucken einen fast heimlich („Ready, Able“). Wahrlich umwerfend ist das finale „Foreground“, einer von Ed Druste gesungenen Klavierballade, die einen in bittersüßer Melancholie zurücklässt.

Ob man sich fangen oder treiben lässt - ein roter Faden leitet einen durch die lyrischen Zeilen und bedächtigen Noten der Arrangements. Grizzly Bear geben Robin Pecknold allen Anlass, begeistert zu sein.

Jasmin Hollatz

Musikexpress - Album des Monats, Juni 2009

"Die Sensation lag ja in der Luft, von einer Band, die Yes' "Owner Of A Lonely Heart" ironiefrei covern kann und einen Girlgroup-Hit wie "He Hit Me" (Crystals) genial in eine Gay-Pop-Kathedrale verlegt, durfte man in der Tat etwas mehr als nur ein weiteres gutes Indie-Pop-Album erwarten. Auf VECKATIMEST haben sich nun die Geister der Vergangenheit, der Gegenwart und Zukunft verabredet. Es ist ein gar unwirkliches Spiel, in dem man mühelos die Beatles, die Beach Boys, das Electric Light Orchestra oder die sehr amerikanische Band America ("Horse With No Name") als Referenzen erkennen kann. Aber es vergehen bei Grizzly Bear nie mehr als zehn Sekunden und ein Song biegt rechts und links der Pop-Prachtalleen in eine dusty road ein, in der wir das posttraumatische New York unserer Jahre entdecken. Mit dem neuen Songdutzend hat das Quartett aus Brooklyn die Kartographie des Pop um eine fantasmagorische Schatzinsel erweitert."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schön und verspielt 24. Oktober 2009
Von Melville
Format:Audio CD
Zugegebenermaßen bin ich erst aufgrund der Lobpreisungen von Robin Pecknold (Sänger der 'Fleet Foxes') auf die Grizzly Bears gestoßen, und wurde nicht enttäuscht.

Wenn auch der Harmoniegesang bei den Füchsen sehr viel besser ausfällt, überzeugen die Grizzly Bears mit verspielten, phantasievollen Melodien und vielen traumhaften Passagen, wie z.B. in 'Southern Point' die sphärischen Pianoklänge. 'All We Ask' und 'Foreground' sind weitere Perlen, immer ruhig und melancholisch, nachdenklich.

Ein Album, daß nicht beim ersten Hören schon alles offenbart, sondern mit der Zeit wächst und immer mehr verzaubert.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tobi
Format:Audio CD
Die amerikanischen Medien und insbesondere das amerikanische Fernsehen hatten bekanntlich schon immer eine etwas andere Einstellung zur Musik und ließen gerne mal etwas als Mainstream durchgehen, was sich bei uns im allerhöchsten Fall zum etablierten Independent-Segment zählen durfte. So auch bei Animal Collective und der vierköpfigen Band Grizzly Bear aus Brooklyn, New York um Singer.-Songwriter Ed Droste. Mit Ihrem aufsehenerregenden Auftritt in der Late Night Show des David Letterman letzten Jahres, gab das Ihrer seitdem steil laufende Karriere einen zusätzlichen Erfolgsschub. Die zahlreichen Shows im eigenen Land sind bis Ende Juni größtenteils ausverkauft und versprechen allemal diese herrlich aufwendigen Instrumentierungen und die schwerelose melancholische Stimmung wie auf Platte zu präsentieren.

Denn was sich auf der Platte im komprimierten Zustand nur bedingt zu voller Größe entfalten kann, geschieht auf der Bühne wie von selbst. Hier steigen bereits nach den ersten Takten zu ' Southern Point ' die wunderschön warmen Klänge in die Lüfte, malen süchtig machende Mischungen aus Folk, Indie-Rock und Chamber Pop auf unsere Gesichter und versprühen zerbrechliche Melodien in alle Himmelsrichtungen. Im zweiten Song ' Two Weeks ' darf man sich auch die ebenso geschätzten Walkmen ins Gedächtnis rufen, denn hier rumpelt das Schlagzeug seines Weges, das blechernde Klavier erzeugt dezent harmonierende Kompositionen und die Romantik fehlt natürlich auch zu keiner Zeit.

In einem experimentell verschwommenen Ambiente bewegt sich ' All We Ask ' durch verhangene Streichinstrumente hindurch, bevor die undurchsichtige Dunkelheit wieder Besitz-ergreifend das schwarze Tuch über die Minuten legt. "I can't get out/ Of what I'm into with you" singt Rossen über murmelnde Melodien, die gegen Ende langsam in einer spürbaren Verzweiflung zu verblasen beginnen. Doch die Band lässt selbst in dieser auswegslosen Lage stets die Hoffnungsschimmer zwischen den Zeilen hindurch scheinen und sorgt so für ein permanentes Gefühl der Freiheit und Grenzenlosigkeit. ' Fine For Now ' bringt dagegen erstaunlich gut ausgeführte Melodien an den Tag, bevor auch diese mit einem verzerrten Solo und schreienden Crash Cymbals über den Haufen gestoßen werden.

Man könnte endlos weiter über jede einzelne Geschichte der Stücke erzählen, denn selten fand man in den letzten Jahre ein derart qualitativ hochwertiges Songwriting wie auf dem dritten Album von Grizzly Bear. Natürlich wird es mit ' Veckatimest ' auch Menschen geben die Ihre älteren Sachen besser finden, aber das ist an dieser Stelle nunmal nicht zu vermeiden. Die New Yorker definieren das Genre neu, erhöhen die Messlatte in der Welt der Musik und haben mit ' Veckatimest ' schon jetzt einen Anwärter auf das Album des Jahres abgeliefert - den es in dieser Form schwer zu überbieten gilt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von guitar TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
die klingen ungefähr so, als wären die beach byos eine fm4-band (fm4 ist ein österreichischer alternative-radiosender mit kultstatus).

seltsam verschattete, rumpelige, fiepende, taumelnde arrangements treffen da auf chöre, die so hell klingen wie engel auf helium.

zum teil mögen sie es ganz schlicht, dann wieder verrätseln sie ihre stücke und hören sich dann an, als spielte eine folkband progressive-rock.

das ganze ist faszinierend, die nahe verwandtschaft mit den fleet foxes ist nicht zu leugnen. beim songwriting ist noch ein bisschen luft, da geht noch was.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Super
I received this product just a few days after placing the order. Shipping was very fast. Highly recommended. I will purchase again from this seller.
Vor 3 Monaten von christopher a. lewis veröffentlicht
Seltsam entrückt
Manchmal, ganz selten kommt es vor, dass ich beim Hören einer neuen Scheibe nicht weiß, wie und wo ich sie einordnen soll. Find ich sie gut oder nicht? Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von JayJayJay veröffentlicht
Endlich neue Wege in der Rockmusik!
Wenn man als Rock- und Popmusikhörer jenseits der 30 der Beliebigkeit der letzten 10, 20 Jahre und des ewigen Hiphop-Mainstreams schon ein wenig überdrüssig geworden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Mai 2010 von Peter Badstübner
Mehrfach gehört, mehrfach ist nichts passiert!
Manchmal steht man im Museum vor hochgelobten Bildern. Näher ran, weiter weg, Brille auf, Brille ab, Augen zusammenkneifen, eine Woche später noch mal schauen, allein und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. April 2010 von Arnold Illhardt
Die beste Platte des Jahres 2009
Zugegeben brauchte auch ich mehrfaches Hören bis es zündete, wobei man eigentlich beim ersten Mal die unfassbare Tiefe dieser Songs erahnen kann, und nun schwirren diese... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. September 2009 von Wortwerkstatt
Prädikat "göttlich"
Grizzlybären, weiß man oder kann es auf Wikipedia nachlesen, sind Allesfresser mit einem ausgeprägten Geruchssinn. Will uns das etwas sagen? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2009 von dreamjastie
Besser gehts nicht !!!
Habe zuvor noch nie was von der Band gehört
und nur durch zufall darauf gestoßen da das
Album überall hochgejubelt wurde. Und das zu recht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2009 von Moonchild_27
Beste Platte in 2009 bislang
Klar ist Grizzly Bear kein Easy Listening, aber man kann ihr schon beim ersten Hören völlig verfallen, so durchdacht, schön und abwechslungsreich ist sie. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juni 2009 von Janis
Album des Jahres?
Man stelle sich vor die Beach Boys hätten statt eingängigen Popmelodien, lange psychedelische Epen komponiert, dann wäre ungefähr die Musik auf Veckatimist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2009 von Mo Ritz
Das muß man schon mögen - keine leichte Kost !
Da diese Band mit ihrem dritten Album nun bereits in großen Zeitschriften in den Himmel gelobt wird, möchte ich doch ein wenig relativieren: Trotz der guten Kritiken sei... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Mai 2009 von Halsband
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