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Vathek (Oxford World's Classics)
 
 
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Vathek (Oxford World's Classics) [Englisch] [Taschenbuch]

William Beckford
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 214 Seiten
  • Verlag: Oxford University Press; Auflage: Reissue (26. November 1998)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0192836560
  • ISBN-13: 978-0192836564
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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William Beckford
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Produktbeschreibungen

Book Description

Witches, demons, human sacrifices and other spectral horrors: all intercept Vathek as he journeys to the underworld in this weird and wonderful gothic masterpiece.

This classic of 18th century Gothic literature, was highly acclaimed by such eminent writers as Byron and H P Lovecraft and remains the most extreme example of this genre.

Originally composed in French, Vathek was translated into English in 1816, and it is this version which is now presented as part of the popular Creation Classics series. The book includes lithographs by the symbolist artist Odilon Redon, complementing the bizarre text and making this the most completely decadent edition available in print. An introduction by Jeremy Reed illuminates both the text and the eccentric life of William Beckford, a youthful millionaire who spent his fortunes on building the ultimate Gothic folly, where he indulged in such homosexual indiscretions that he was finally exiled from England. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Synopsis

Beckford's Gothic novel, "Vathek", an Arabian tale, was originally written in French when the author was 21. It is the story of Caliph Vathek, whose eye can kill at a glance, who makes a pact with the Devil, Eblis.

In diesem Buch (Mehr dazu)
Einleitungssatz
VATHEK, ninth Caliph of the race of the Abassides, was the son of Motassem, and the grandson of Haroun al Raschid. Lesen Sie die erste Seite
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Von A. Wolf
Format:Taschenbuch
William Beckfords 1786 erschienener Roman "Vathek, an Arabian Tale" zählt zu den frühsten Werken im Genre der Gothic Novel. Aber nicht nur zu den frühsten, sondern auch zu den gewagten. Die Eigenart der ersten Schauerromane ist es, dass sie in der Regel an exotischen Orten spielen, die in einer entfernten Vergangenheit liegen. Man denke etwa an Horace Walpole's "Castle of Otranto" oder Ann Radcliff's "The Mysteries of Udolpho". Und so lässt auch Beckford die orientalische Geschichte um den Kaliphen Vathek im Stile der "Märchen von Tausendundeiner Nacht" in einer imaginären, exotischen Vergangenheit spielen.

Vathek ist Herrscher über den Palast der fünf Sinne, wo jeder Sinnesdurst Erfüllung finden kann. In dieser exotisch-sinnlichen Welt der erotischen, lukullischen, musischen und vielen weiteren Genüsse, gibt es scheinbar keine Grenzen. Bis eines Tages ein mysteriöser Fremdling Vatheks Sinnsuche nach dem Ursprung aller Dinge anstachelt. Nach diversen Opfergaben, mit denen Vathek - von Sehnsüchten und Wissensdurst getrieben - die Gunst des Wesens immer zu beschwichtigen sucht, begibt sich der Kaliph schließlich auf eine Pilgerreise. Ziel: der Palast von Eblis, jener Ort, an dem Vathek auf die einzig wahre Stillung all seiner Leidenschaften hofft. Mit kompromissloser Grausamkeit bahnt sich Vathek seinen Weg dorthin.

Als Vathek und Nouroninhar, seiner jugendlichen Geliebten, die Pforte zum Palast aufgetan wird, mischt sich die üppigste und prächtigste Ausstattung mit extremsten Qualen und Schmerzen der Bewohner. Erst jetzt beginnen Vathek und Nouroninhar zu begreifen, an welchem Ort sie wirklich angelangt sind: in der Hölle.

"Vathek" ist ein beachtliches Stück Literatur, das man keinesfalls unterschätzen sollte. Der kurzweilig anmutende Roman entführt - oder besser: verführt - den Leser in eine farbenprächtige Welt der Gegensätze. Schönes und Hässliches, Helles und Dunkles, Erhabenes und Grässliches liegen hier Seite an Seite, vermischen sich, bedingen einander. Beckford spielt mit diesen Gegensätzen und komponiert sie aus. Trotz großem Überfluss ist Durst ein Leitmotiv des Romans. Wer es philosophisch mag, der kann hier ein Spiel zwischen sokratischer und epikuräischer Philosophie entdecken. Ein Leben gemäß den Prinzipien der Sittsamkeit oder denen der Lust. Und Vathek, der die Wahl zwischen beiden Möglichkeiten hat, erliegt seiner Schwachheit. Er macht sich auf eine Pilgerfahrt, die, von zahlreichen Abenteuern begleitet, schließlich in der Hölle endet.

Der Legende nach will William Beckford "Vathek" innerhalb von 3 Tagen und zwei Nächten geschrieben - im Anschluss an eine wilde Weihnachtsorgie. Das Original wurde übrigens in französischer Sprache niedergeschrieben. Der Stoff inspirierte insbesondere Byron und viele weitere Künstler. Beckford selbst musste sich Zeit seines Lebens um eines niemals sorgen: Geld. Denn das hatte er im Überfluss. Eine psychobiografische Deutung von "Vathek" drängt sich auf. Die Frage, was einer mit all dem Geld macht, beantwortete Beckford seiner Zeit auch für jedermann sichtbar: Sein Anwesen "Fonthill Abbey" erhielt einen gigantischen gotischen Turm und wurde selbst zu einem Palast der Sinne, bis das Gebäude schließlich einstürzte. Den Architekten dieser Lust verschonte es, so dass dieser bald "Lansdowne Hill" errichtete. Es ging das Gerücht, dass hier Ausschweifungen aller Art begangen würden, im berühmt-berüchtigten "Lansdowne Tower".

Was William Beckford hinterlassen hat, ist ein opulentes Feuerwerk der Farben und der Sinnlichkeit, dessen Anti-Held mehr und mehr in die Einsamkeit gerät. Nachhegeben hat er immer wieder den dunklen Wünschen, dem Lustprinzip, den Trieben. "Die Gier des Menschen" könnte unter diesem Roman stehen, der sich unter den gothic novels als ungewöhnlich herausnimmt - und deswegen durchaus wertvoll ist.
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Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
The book itself is absolutely wonderful, and I'd reccomend it to anyone. The only reason I didn't give it five stars is because the readability (if that's actually a word) is somewhat damaged by the fact that it's a translation from French. I also would warn anybody who is attracted to 'gothic' novels (i.e. The Monk, The Castle of Otranto). It's set in the Middle East and, although there are certain moments of gothic quality horror, over all, the setting somewhat ruined the classification under which it was reccomended to me, and, as any true gothic fan will know, setting is crucial to such novels.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
The Price of Knowledge 27. Juni 2000
Von mp
Format:Taschenbuch
Beckford's "Vathek" is the tale of Vathek, a Caliph from the near east, for whom gluttony is a way of life. He partakes of everything to extremes in his marvelous palace - food, wine, women, and most importantly, knowledge. His mother Catharis encourages and fosters his love of the dark arts, by which he comes to summon a Giaour, a foul demon.

The Giaour promises the voracious Vathek to grant him access to the realm of Eblis and Soliman, where he will command all demonic forces and be privy to enough knowledge to satisfy his curiosity. To this end, Vathek engages in wanton and reckless murders, seductions, and blasphemies against the patient divinity 'Mahomet' and his benificent spirits.

One sees in "Vathek" a comparable theme with Montesquieu's "Persian Letters". In both, we have a tyrant, (Montesquieu's Usbek is a domestic tyrant) who abandons, and ultimately relinquishes all capacity to control their dominions or themselves - All for the pursuit of knowledge.

Vathek can thus be seen as a critique of the Enlightenment and of enlightened despotism, so much the rage in Europe in the late 18th century. Beckford seems to rail at knowledge being held above respect for a common humanity. Overall a very interesting novel in many respects and aside from Beckford's unnecessary authorial interruptions, a solid read.

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