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Vatertage: Eine deutsche Geschichte Taschenbuch – 20. September 2012

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 2 (20. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596184002
  • ISBN-13: 978-3596184002
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Katja Thimm, 1969 in Köln geboren, studierte Politikwissenschaft, Romanistik und Neuere Geschichte in Bonn, Paris und Hamburg. Sie war als Redakteurin beim Stern, beim NDR-Fernsehen und im Wissenschaftsressort des SPIEGEL tätig, seit 2009 ist sie Reporterin beim SPIEGEL. Für ihre Arbeiten wurde Katja Thimm mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2009 mit dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis. 2012 erhielt sie für "Vatertage" den Evangelischen Buchpreis.

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Format: Gebundene Ausgabe
Auf insgesamt neun Tonbändern hat die Journalistin und Autorin Katja Thimm ihren Vater sein Leben "eine deutsche Geschichte" erzählen lassen. Zunächst muss sie bei dem Vater, der viele Fluchterlebnisse und den Terror des DDR-Gefängnisses, in dem er einsaß, nicht vergessen, aber immer erfolgreich verdrängt hatte, heftige Widerstände überwinden, bis er bereit ist, ihr aus seinem Leben zu erzählen. Erst als er selbst zum hilflosen Pflegefall geworden ist, beginnt der Mann, der sein ganzes Leben so vielem getrotzt hatte zu berichten.

Es ist einmal wieder die zweite Generation, die mit der Aufarbeitung einer verdrängten Geschichte beginnt. Zwar war Horst Thimm nie Soldat, als Angehöriger der "weißen Jahrgänge" hat er jedoch erlebt, wie sein eigener Vater und seine Brüder in den Krieg zogen.

Nun, im Pflegeheim hilflos geworden, beginnt er mühsam zu erzählen, seine Lebenstraumata tauchen auf, und die Tochter versucht zu verstehen. Dabei versteht sie auch ihr eigenes Leben besser, dessen unbeschwerte Kindheit und Jugend sie in eindrucksvollen und stellenweise sehr emotionalen Texten beschreibt.

Es ist eine Art Doppelbiographie, die Katja Thimm da gelungen ist, mit Empathie und Leidenschaft verfasst und gleichzeitig ist ein literarisches Stück deutscher Geschichte vor und nach dem Krieg entstanden, alles eingebettet in eine Gegenwart, die von der Pflege und der Sorge um den dahinsiechenden und von einer Demenz bedrohten Vater dominiert wird.

Ein bewegendes und persönliches Dokument aus der zweiten Generation, aus dem man viel auch über seine eigene Geschichte lernen kann, wenn man in einem ähnlichen Alter ist. Mir ging das jedenfalls so - ich musste sehr oft bei der Lektüre an die eigenen Großeltern und Eltern, an die Gespräche, gelungene und noch mehr misslungene.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 5. Mai 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Nach Arno Geiger hat sich nun wieder eine deutschsprachige Autorin und Journalistin mit ihrem alt werdenden Vater beschäftigt. Eindringlich schildert sie seinen Umzug in ein Heim für betreutes Wohnen und dem damit einhergehenden Verlust an Eigenständigkeit und Selbstbestimmung. Erschreckend für alle erwachsenen Kinder und Leser ist dieser Ausstieg aus der Selbständigkeit, der mit Ängsten und dem Verlust von Würde einhergeht.
Die 1969 geborene Katja Thimm wusste wenig bis gar nichts über die ersten dreißig Lebensjahre ihres Vaters und begann erst nach seinem Umzug ins Altenheim sich mit ihm darüber auseinander zu setzen.

Sie begleitet ihren Vater während des Prozesses in die Abhängigkeit und lässt in ihre gegenwärtigen Beobachtungen Vergangenheit und Gegenwart einfließen.
Nur zögerlich nähert sie sich dem Menschen, der ihr im Leben immer recht fremd geblieben ist. Mit eigenen Erinnerungen gekoppelt erforscht sie seine Vergangenheit, die durch frühe Verluste, Flucht und Vertreibung gekennzeichnet war. Das geschädigte Kriegskind von einst tritt in den Fokus.

Mit K. Thimm meldet sich eine Vertreterin der Nachfolgegeneration zu Wort, die wenig von den Ereignissen weiß, denen ihre Eltern in ihrer Jugend ausgesetzt waren oder davon, was ihre Eltern in ihrer Kindheit bedrückt, erfreut oder geängstigt hat.
Dieser Vater ist nach der Flucht vor den Russen aus Ostpreußen in dem östlichen deutschen Nachfolgestaat angekommen, in dem kommunistische Dogmen zu Terror und Gewalt ähnlich wie im Nazireich führten.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 30. Mai 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Dass auch die nachfolgenden Generationen in den Strudel von Tod, Vertreibung und Massensterben geraten können - zeigt die Geschichte VATERTAGE von Katja Thimm. VATERTAGE erzählt von einer Deutschen Familie, Kleinbürgerlich, ganz normal und mit Einfamilienhaus und Garten. Doch die Vergangenheit beginnt sich unaufhaltsam in die Realität des Hier und Jetzt zu drängen, denn die Erlebnisse des Vaters lassen diesen nicht los - was lang zurück liegt, kommt erneut hoch und bricht sich Bahnen. So müssen wir als Leser miterleben wie traumatische Erlebnisse erneut aufgearbeitet werden und die ganze Familie daran Anteil nimmt.

Ein Mann, diszipliniert, fleißig und pünktlich, Ministerialrat und doch mit einer schauderhaften Vergangenheit, nicht durch ihn selbst sondern durch die Umstände, zwei totalitäre Regime hatte er überlebt, erst das Dritte Reich und dann die DDR in deren Gefängnissen er saß. Doch die psychischen Gewalttätigkeiten hinterlassen Spuren und brechen sich Bahn, der Vater weiß irgendwann nicht mehr wo er ist, ist es Demenz? Nein, es sind die Erinnerungen die im Alter wieder stärker werden und die sich Raum schaffen.

Am Ende weiß der Vater nicht ob er wieder Häftling Nr. 147 in der Zelle ist oder sogar weiter zurück in der Zeit steckt. Pflegeheim und dortige Probleme in der Betreuung machen es ihm ebenfalls nicht leicht, wenn es schon an Wasserflaschen und der Flüssigkeitsaufnahme mangelt was bleibt dann noch übrig?

Eine melancholische Geschichte voller Traurigkeit aber auch geprägt von Zuversicht und Diensteifer. Von Familie und Liebe aber auch von Rückblicken und von Scham über das was ihm angetan worden war.
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