Pressestimmen
Besonders die Protokolle der älteren Frauen legen Zeugnis ab von Flucht und Vertreibung, Nachkriegsdeutschland, Teilung und Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Einfühlsam analysieren Therapeutinnen die geschilderten Probleme und geben Anregungen für Frauen, denen es um die Rolle des Vaters in ihrem Leben geht. (Brigitte)
Es sind traurige, spannende, zuweilen auch komische Geschichten aus einer Zeit, in der ein uneheliches Kind noch als Familienschande begriffen wurde. (Psychologie heute)
Sensibel und sprachkundig verstehen es die Autorinnen, den Berichten den jeweils individuellen Ton zu bewahren. Auskünfte von Psychologen ergänzen, erklären, erhellen die Motive der befragten Frauen. (Nordkurier)
Es sind traurige, spannende, zuweilen auch komische Geschichten aus einer Zeit, in der ein uneheliches Kind noch als Familienschande begriffen wurde. (Psychologie heute)
Sensibel und sprachkundig verstehen es die Autorinnen, den Berichten den jeweils individuellen Ton zu bewahren. Auskünfte von Psychologen ergänzen, erklären, erhellen die Motive der befragten Frauen. (Nordkurier)
Psychologie heute, Juli 2005
Es sind traurige, spannende, zuweilen auch komische Geschichten aus einer Zeit, in der ein uneheliches Kind noch als Familienschande begriffen wurde.
Ostthüringer Zeitung, 23.4.05
Dieses Buch wird Betroffenen Mut machen, denn die Entscheidung, nach dem leiblichen Vater zu forschen, bedeutet eine Wende im Leben. Einmal unterwegs, gibt es kein Zurück.
Kurzbeschreibung
Für die Erkundung der eigenen Identität ist das Wissen um den Vater unerlässlich. Doch im Gegensatz zur oft behandelten Vater-Sohn-Beziehung ist die Bedeutung der Väter für die Töchter selten thematisiert worden. Besonders brisant stellt sich die Frage für jene Töchter, die ihren leiblichen Vater nicht kennen; für sie ist der Weg der Selbstfindung oft mit der Suche nach dem Vater verbunden. 20 Frauen beschreiben diesen Prozess weiblicher Selbstbestimmung. Im Gepäck haben sie oft nicht mehr als ein paar Andeutungen der Mütter oder entfernte Erinnerungen. Hier wird ein Stück Sitten- und Moralgeschichte eines ganzen Jahrhunderts deutlich, sind die Spuren des geteilten und wieder vereinigten Deutschland erkennbar. Die vorgestellten Erfahrungsberichte werden von Psychotherapeuten interpretiert und eingeordnet. Sie geben zugleich Hilfestellungen, wie betroffene Frauen Licht ins Dunkel ihrer Existenz bringen können. Hinweise und Kontaktadressen ergänzen das Buch.
Der Verlag über das Buch
Frauen berichten von der oft schwierigen Suche nach dem leiblichen Vater - und damit nach sich selbst.
Über den Autor
Bellmann, Ingeborg: Studium der Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaft; Hörfunkregisseurin; Redakteurin des broadcast-Magazins Cut; schreibt Drehbücher. Mit 14 Jahren hat sie ihren Vater kennen gelernt, sechs Wochen in seiner Familie gelebt und ihn danach nie wieder gesehen. Biermann, Brigitte: Verlagskauffrau, Journalistik-Studium, seit 1990 Korrespondentin für Brigitte.Bücher im Ch. Links Verlag: »Frauen vor Gericht«, 2001; »Mütter und Söhne« (mit Kai Biermann), 2003.