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Vatermänner: Ein Bericht über die Vater-Tochter-Beziehung und ihren Einfluß auf die Partnerschaft
 
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Vatermänner: Ein Bericht über die Vater-Tochter-Beziehung und ihren Einfluß auf die Partnerschaft [Taschenbuch]

Julia Onken
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

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Broschiert --  
Taschenbuch, 7. November 2006 --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 204 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 5., 151.-163. Tausend (7. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406459927
  • ISBN-13: 978-3406459924
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 12,6 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.519 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Weshalb verlieren viele Frauen im Umgang mit Männern ihr Selbstvertrauen? Und warum ist ihnen das in den meisten Fällen gar nicht bewußt? Jahrelang hatte Julia Onken keinen Gedanken an ihren Vater verschwendet. Da zerbricht ihre Liebesbeziehung, und sie sucht in einem fiktiven Briefwechsel die Gründe für das Scheitern der Partnerbeziehung. Plötzlich ist ihr Vater wieder präsent und sie das kleine Mädchen, das alle Register zieht, um die Liebe ihres Vaters zu erringen. In einem schmerzhaften Lernprozeß wird sich die Autorin ihrer unerwiderten Liebe zum Vater bewußt und der Folgen für sie selbst und ihre Partner. Julia Onken, eine weit über die Grenzen der Schweiz hinaus bekannte Therapeutin, versteht es meisterhaft, ein Grundproblem vieler Frauen zu erschließen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Autorenporträt

Julia Onken, dipl. Psych., leitet Selbsterfahrungskurse und praktiziert als Psychologin in Kreuzlingen (Schweiz). Sie ist eine der erfolgreichsten Sachbuchautorinnen.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
75 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die Psychotherapeutin Julia Onken schreibt, nachdem ihre langjährige Liebesbeziehung zu ihrem Freund Fabian zu Bruch gegangen ist, diesem neun fiktive Briefe . In den Briefen überdenkt sie ihre gemeinsame Beziehung und die Gründe , die dazu führten, dass Fabian sich einer anderen Frau zugewandt hat. Innerhalb ihrer Reflektionen führen sie ihre Gedanken immer wieder zu ihrem lange verstorbenen Vater. Dabei macht Onken deutlich, welchen Einfluss Väter generell auf die späteren Partnerschaften ihrer Töchter haben und begründet dies aus psychologischer Sicht. Durch die schriftliche Auseinandersetzung mit der genannten Thematik gelingt es ihr, sich innerlich von Fabian zu verabschieden.
Onken spricht vom Übersehenwerden, vom Einfach- nicht-zur Kenntnis-genommen werden, vom Übergangenwerden, vom Desinteresse, vom Unbeantwortet-Sein, vom Gefühl kleiner Mädchen ihren Vater nicht lieben zu dürfen, was dann nicht selten den tatsächlichen Antrieb für späteres berufliches Engagement ausmacht, weil sie auf diese Weise die gefühlte Entwertung und die Vatersehnsucht zu kompensieren suchen.
Die Psychotherapeutin zeigt, dass man den Grunddialog mit dem männlichen Geschlecht durch seinen Vater erlernt, die Begegnung mit dem Vater zum erstenmal die männliche Welt eröffnet. Nur wenn ein Vater sich seiner Tochter liebevoll, sie im ganzen Wesen glaubhaft respektierend und anerkennend zuwendet, wächst bei dem kleinen Mädchen die Selbstsicherheit und das Selbstvertrauen, die für ihr späteres Leben von nachhaltiger Bedeutung sind. Leider scheinen solche Vater-Tochter-Beziehungen die Ausnahme zu sein. In der Regel, so Onken , werden Töchter von ihren Vätern offenbar übersehen.
Onken gelangt zum Ergebnis, dass es seitens kleiner Mädchen drei Varianten gibt, um den Vater, der sie nicht wirklich zur Kenntnis nimmt, auf sich aufmerksam zu machen.
1) Die Gefalltochter: Ich gefalle , also bin ich.
Die Gefalltochter versucht die Aufmerksamkeit über optische Gefälligkeit zu erreichen und durch besonders auffälliges Verhalten seine Zuneigung zu erwerben. Durch Gesehen-Werden, aus dem Gefühl nicht existent zu sein ,wird die zukünftige Verführungsfrau geboren, die im zunehmendem Alter dann in der Angst lebt: je älter ich werde, um so weniger bin ich.
Diese Frau wird ihre gesamte Lebenenergie auf Äußerlichkeiten legen und ein krankhaftes Körpergefühl entwickeln. In der Sexualität geht es ihr mehr um das Begehrtwerden als um sexuelle Lust, die oftmals nur vorgetäuscht wird, um den Partner an sich zu binden.
Eigene Talente und Begabungen bleiben ihnen verborgen, weil sie sich nicht wagen ihr Intelligenzpotential auszuloten. Was Meinungen anbelangt orientieren sie sich an anderen und lernen nicht selbstbestimmt zu leben.
In späteren Liebesbeziehungen ordnen sich diese Frauen stets den Vorstellung ihrer Partner unter und lesen diesen die Wünsche von den Augen ab. Allerdings fühlen sie sich , sobald dieser sie optisch nicht pausenlos zu Kenntnis nimmt, als Mensch entwertet. Ein falsches Wort ein Blick für eine andere lösen in der Gefalltochter Verunsicherungen aus. Es folgen schreckliche Szenen. Durch ihre krankhafte Fixierung verliert sie den Rest an Anziehung.
2) Die Leistungstochter: Ich bin leistungsfähig und erfolgreich also bin ich.
Die Leistungstochter sucht sich Bereiche aus, von denen sie glaubt, sie könne ihren Vater damit interessieren und erfreuen. Sie scheut keine Anstrengung , investiert ihre gesamte Kraft und müht sich ab leistungsstark zu werden. Dieses Mädchen verleugnet ihre weibliche Seite und vertraut auf die Ratio als Kommandozentrale für sämtliche menschliche Belange. Da sich diese Töchter mit ihrem Vater identifizieren, beurteilen sie die Mutter aus der Sicht des Vaters. Wenn dieser die Mutter in ihrer weiblichen Rolle entwertet, wird die Leistungstochter es ihm gleichtun. Förderung ist in der Sicht dieser Mädchen ein Liebesbeweis, Drill gilt als Anerkennung. Erfolgstöchter gestatten sich im Laufe ihres Lebens keine Gefühle und Schwächen. Dafür ist im späteren der Partner zuständig, der das Gegengewicht zur ewigen Stärke bildet. Nicht selten sind diese Frauen mit antrieblosen Männern liiert, weil Leistungstöchter an sich Müdigkeit, Schwäche und Überforderung nicht zulassen können.
Das anfängliche Verliebtsein in den schwachen Mann kippt allerdings mit der Zeit. Dann beginnt sie ihn zu entwerten und zu verachten.Daran gehen die Beziehungen in der Regel zugrunde.
Die Trotztochter: Ich spüre Widerstand also bin ich.
Die Trotztochter legt sich quer zu allem und bringt dem Vater Widerstand entgegen. Sie will sich mit ihm duellieren, sich seine Anerkennung erkämpfen. Solche Mädchen besitzen, laut Onken, eine gute Denkfähigkeit. Sie opponieren, wo sie nur können . Sie sind logisch, linkshemisphärisch und analytisch, nicht selten hervorragende Rhetorikerinnen. Sehr häufig verzichtet die Trotztochter auf jegliches Attribut, dass sie attraktiv erscheinen lassen könnte. Jeder , der sich entsetzt von ihr abwendet, ist für sie ein Erfolg. In Partnerschaften wird sie mit der Zeit immer angriffslustiger. Beziehungen werden zu unangenehmen Kampfplätzen.
Onken stellt fest, dass es außerdem noch Unterformen dieser Problemtöchter gibt. Sie spricht von getarnten Gefall-, Leistungs- und Trotztöchtern.
So lassen sich unter letztgenannter Problemtochter die ewigen Nein-Sagerinnen, die Negativen und Destruktiven , die Unzufriedenen, die Miesmacherinnen und Spielverderberinnen- kurz die Freudlosen vom Dienst subsumieren.
Leider ist festzuhalten, dass all diese Problemtöchter große Schwierigkeiten haben in einen vernünftigen Dialog miteinander zu treten und sich bedauernswerterweise nicht selten gegenseitig anfeinden und entwerten.
Damit die Schräglagen zum eigenen Geschlecht und jene, die sich in Liebesbeziehungen entwickeln behoben werden können, ist es notwendig, dass sich jede Frau mit ihrer persönlichen Vaterbeziehung auseinandersetzt und erkennt, dass mögliche Defizite nur durch nachgeholte bewusste Reifung verändert werden können.
Empfehlenswert!
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53 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Iris_24
Format:Taschenbuch
Mein Vater ist in meinem Leben nicht überaus, aber dennoch präsent. Von meiner Kinesiologin wurde mir darauf hin dieses Buch empfohlen. Verpackt in Onken's eigene Erfahrung, die sich als Geschichte durch dieses Buch zieht, werden die verschiedenen Vater-Tochter-Beziehungen beschrieben. Gefall-, Leistungs- und Trotztochter sind die 3 Varianten, die sie in Ihrer Forschung aufgetan hat.

Sie beschreibt wie Männer durch die Mutter mit grenzenlosem Selbstvertrauen ausgestattet werden (man sehe sich manch unansehliche Tyen in Talkshows an) und warum Frauen nicht damit wie selbstverständlich beliefert werden. Alten Mustern wird auf den Grund gegangen. Sehr schnell legt man die Beispiele auf sein eigenes Leben um.

Ich habe das Buch interessiert gelesen. Lange hab ich gedacht: "nein, auf mich trifft das alles nicht zu. Mein Vater war/ist perfekt. Er ist für mich da, hat mit mir gespielt, mir Geschenke gemacht und mich gefördert." Und dann, in der Mitte des Buches sind auch mir die Schuppen von den Augen gefallen. Die Leistungstochter fand ich eindeutig in mir. Das Erschreckende aber auch Faszinierende an dieser Erkenntnis ist, dass ich in meiner Partnerschaft wieder in diese Rolle schlüpfe.

Alle Väter sollten sich dieses Buch gönnen - hoppla, ein Wort, das die Autorin so gar nicht mag. Es kann demnach sowohl Frau als auch Mann davon profitieren. Ich werde es mir bestimmt für die eine oder andere Gelegenheit als Geschenk vormerken.

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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Da, ich hatte es mir doch gedacht, viel von dem was man im Leben falsch macht, ist in der Vater-Tochterbeziehung zu suchen. Jula Onken hat die Gabe dies auf unaufdringliche dennoch aber absolut klare Weise zu formulieren. Das Buch läßt "frau" nicht mehr aus der Hand wenn Sie einen Konflikt in sich trägt und nach einer Lösung sucht. Das einzig tragische daran ist die Erkenntnis über unser nichtstun, außer in unseren "Vätermustern" zu leben und "irgendwie" nicht weiter zu kommen, aber nur so lange wir dieses Buch noch nicht gelesen haben. Ich kann es nur jeder Frau und jedem Vater empfehlen. Ich bin übrigens eine sogenannte Trotztochter, die gerade lernt, dass es auch anders geht. Ich wünsche viel Erfolg!!
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Top
Die Autorin beleuchtet das Verhalten von Frauen in Bezug auf Ihre Väter/ Männer auf eine mir bisher unbekannte Weise. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sabine A veröffentlicht
Schwierige Frauen.,
Die Psychotherapeutin Julia Onken schreibt, nachdem ihre langjährige Liebesbeziehung zu ihrem Freund Fabian zu Bruch gegangen ist, diesem neun fiktive Briefe. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Helga König veröffentlicht
Für Leistungs-Töchter weniger persönlicher...
Ich hatte mir ein paar Rezensionen durchgelesen, bevor ich das Buch bestellte. Mir fiel die Bandbreite zwischen 'Super' und 'Schlecht' auf. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Batida veröffentlicht
endlich verstehen, was vor sich geht....
während in der politik über frauen-quoten diskutiert wird, geht julia onken direkt auf die ursachen ein, die nicht einfach über quoten geregelt werden können. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Lange, Dala Dagmar veröffentlicht
Sehr hilfreich
Das Buch kam schnell und in bester Qualität bei mir an. Habe es gern gelesen. Es hat mir sehr geholfen, mich und meine Probleme zu verstehen, warum ich so bin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2010 von Beate Busse
Die Väter sind an allem schuld!!
Ich mach es mal kurz,
es sind nicht die Männer die an Allem schuld sind, sondern natürlich die Väter!!!
Veröffentlicht am 1. Februar 2010 von Dirk
Ein schmerzhaftes Augen-Öffnen
Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet. Als typische "Gefall-Tochter" war es mir seit jeher am wichtigsten, was Andere über mich denken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2010 von Marie Sophie
Langweilige Abrechnung
Ich hatte viel gehört von Julia Onken und deren Bücher, also habe ich mir "Vatermänner" und "Wenn Du mich wirklich liebst" gekauft und angefangen zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2009 von Rolf Buholzer
wissenschaftich objektiv vs. weiblich frustriert
Wer "Julia Onken" googelt, findet eine Frau, welche sich als Psychologin, Psychoanalytikerin und Frauenseminarleiterin einen Namen gemacht hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. August 2009 von Kristin Niebel
Pflichtlektüre für Väter
Dieses Buch zeigt auf,was mit all den Töchtern passieren kann,die von ihren Vätern nicht "wahrgenommen" werden,und die Autorin beschreibt dies sehr schön aufgrund... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. April 2008 von S. Graf
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