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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zäh, 11. Februar 2009
Die Staatsanwältin Julia Valenciano begleitet die Anklage im Mordfall einer Ehefrau und ihrer drei Kinder. Der eigene Mann/Vater soll der Mörder sein. Doch dieser plädiert auf Unzurechnungsfähigkeit... Das Buch verlangt dem Leser einiges an Ausdauer ab, die Belohnung dafür bleibt jedoch fragwürdig. Ein Krimi im eigentlichen Sinne ist das Buch nämlich nicht, denn es gibt so gut wie keine Ermittlungsarbeit, und der Mörder steht schnell fest. Also schon eher ein Gerichtsthriller; und so teilt sich das Buch auf in 50% Schilderung der Gerichtsarbeit (seeehr ausführlich!) und weiter 50% Liebes- und private Leidensgeschichte in allen unerfreulichen Details. Die Story selbst - die Anwältin wird durch ihren Fall an ihre eigene Vergangenheit erinnert - hatten wir doch auch schon mal von dieser Autorin. Also wenig Originelles, Null Spannung plus ein rührendes Ende. Eigentlich wäre das Ganze ja nur zwei Sterne wert, aber da die Geschichte zumindest logisch aufgebaut ist, gebe ich gerade noch drei.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Der Spagat des Oktopus, 4. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Vater unser (Gebundene Ausgabe)
Gekauft habe ich mir das Buch in der Hoffnung auf einen spannenden Psychothriller: Ein Mann, der seine Familie niedermetzelt und sich anschließend vor Gericht als geisteskrank präsentiert um dadurch mildere Umstände zu erwirken - das versprach viel ... Dann aber stellte sich schnell heraus, dass die Hauptfigur gar nicht der Angeklagte war, sondern eine junge Staatsanwältin. Nun gut, dachte ich. Auch ein Gerichtsthriller kann sehr viel Spannung bieten ... Und immer wieder kam auch Spannung auf. Das Buch hat durchaus Stärken. Aber es bleibt leider auch ein Nachgeschmack von Enttäuschung. Die Autorin hat versucht, die Krankheit Schizophrenie möglichst realitätsnah darzustellen und gleichzeitig eine unterhaltsame, spannende Geschichte zu schreiben. Ein Spagat, der nicht unbedingt gelungen ist. Aber es ist nicht der einzige Spagat. Meine größte Enttäuschung war, dass die Figur des Angeklagten äußerst vage bleibt, gleichzeitig aber jede Menge Aspekte des amerikanischen Gerichtssystems ziemlich detailliert behandelt werden. Wenn schon beides - Psychothriller und Gerichtsdrama - dann doch bitte wenigstens ein anderer Schwerpunkt! Im Leben der weiblichen Hauptfigur hat es vor Jahren einen äußerst dramatischen Bruch gegeben. Und damit wären wir beim dritten Spagat: Beide Geschichten sollen offenbar zu ihrem Recht kommen - die aus der Vergangenheit und die Gegenwart, die sich um die Gerichtsverhandlung dreht. Aber ich finde nicht, dass dies wirklich gelungen ist. Zu Beginn gibt es viele Andeutungen. So weit, so gut. Aber nicht alles wird befriedigend aufgelöst, vieles bleibt vage. Spagat Nummer vier: Neben all den Verwicklungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, dem medienwirksamen Gerichtsfall und der intensiven Beschäftigung mit der Krankheit Schizophrenie soll die Staatsanwältin auch noch mit einem Privat- und einem Liebesleben ausgestattet werden. Alles in allem einfach zu viel für ein einziges Buch. Zur Übersetzung kann ich leider nichts sagen, da ich das Buch in der englischen Originalfassung gelesen habe.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
kommt nicht richtig in Fahrt, 2. November 2009
Leider hat mich das Buch etwas enttäuscht.--> jetzt Spoilergefahr Die Handlung wird und wird nicht spannender, und letztendlich dreht sich alles um den Gemütszustand von Julia Valencino. Als es jedoch dann darum geht, dass sie selbst krank wird, wird es kaum näher erläutert, zwei Kleine Szenen: Entlassung aus der Klinik und "geheilt, bzw.stabil" als wieder arbeitende Staatsanwaltin. Was den Rest der Handlung angeht, habe ich fast das Gefühl, die Autorin hat vergessen, manche Dinge wieder aufzugreifen. Zwischendrin wird ein ähnlicher Mord wie an der 3 (2??)-köpfigen Familie beschrieben, um den Leser auf die Fährte zu führen, Dr.Marquette sei gar nicht der Mörder. Julia erfährt von diesen Morden, aber es werden keine Nachforschungen angestellt. Genauso wie viele andere Dinge einfach im Sande verlaufen.(Z,B. der Anrufer, der behauptet, David sei nicht der Mörder). Dr. Marquette wird immer nur als gleich apathisch dargestellt und seine Gedankengänge, die in manchen Kapiteln beschrieben werden, bringen einen als Leser nicht weiter. Bis zum Schluss ist auch nicht wirklich klar, ob er wirklich krank ist, oder nicht. Oder wie die Nacht der Tat wirklich abgelaufen ist. Einfach nur schwach. Man bleibt als Leser im Ungewissen. Besser wird man darüber aufgeklärt, mit wem Julia ins Bett hüpft. Und diese ständigen Einblendungen aus ihrem eigenen Familienleben, die einen Spannungsbogen aufbauen sollen, sínd einfach nur viel zu billig und total ausgelutscht. Mit kommt es vor, als wäre die Autorin beim schreiben nicht richtig bei der Sache gewesen. 100 seiten weniger, dafür eine in sich rundere, spannendere Handlung hätten die Sache noch retten können. Aber so leider nicht!
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