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Honoré de Balzac , Gabriele Bahr
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: RADIOROPA Hörbuch; Auflage: 1., Aufl. (17. Juli 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866673698
  • ISBN-13: 978-3866673694
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 13 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 415.954 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Honoré de Balzac
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit dem Greis Goriot zeichnet Balzac eine Figur, die nach dem Tod seiner Frau nur von einer einzigen Leidenschaft besessen ist: der Liebe zu seinen Töchtern. Als seine zwei "Augäpfel" Delphine und Anastasie heiraten, gibt er sein gesamtes hart erarbeitetes Vermögen als Mitgift und mietet sich in einer schäbigen Pension ein. Doch auch nach der großzügigen Spende des Vaters verlangen die Mädchen und ihre Ehemänner weitere finanzielle Unterstützung für ihren aufwendigen Lebensstil, so daß dieser sich hoch verschuldet und schließlich völlig verarmt stirbt. Staunender Zeuge dieser Entwicklung ist der Jurastudent Rastignac, der durch das Beispiel Goriots in eine Sinnkrise über seine Zukunftsplanung gestürzt wird - denn er muss sich bald entscheiden…

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Klassiker 6. Februar 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dies ist das erste Buch, das ich von Balzac gelesen habe und ich habe es nicht bereut. Am Anfang fiel es mir zwar etwas schwer, alle Hauptfiguren mit Namen und ihrer persönlichen Geschichte einzuordnen, aber später, als ich alle "kannte" war es faszinierend, in diese Welt einzutauchen. Erzählt wird die traurige Geschichte des Herrn Goriot, der es mit viel Fleiss zu etwas Vermögen gebracht hat und all seine Liebe und Ersparnisse für seine beiden Töchter aufwendet. Sie bedeuten ihm als Abbilder seiner verstorbenen Frau einfach Alles. Um den teuren Lebensstil seiner Töchter zu finanzieren, mietet er sich in einer schäbigen Pension ein, die von anderen sehr interessanten Charakteren bewohnt wird, die Balzac fesselnd und ungemein scharfsichtig zeichnet. Der alte Mann wird schliesslich durch die selbstlose Liebe zu seinen undankbaren Kindern zugrunde gerichtet. Nur der Student und Sympathieträger Rastigniac kümmert sich schliesslich um ihn und steht ihm bis zum bitteren Ende bei. Dieser Roman ist spannend geschrieben und man verschlingt ihn bis zur letzten Seite. Es geht um Liebe, Hass, gemeine Niedertracht, Selbtaufopferung..., kurzum: Balzac entwirft eine Welt im Kleinen und überzeugt durch sein grosses psychologisches Gespür.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Vater Goriot" ist bestimmt eines der bekanntesten unter Balzacs Werken. Vater Goriot liebt und verwöhnt seine Töchter Anastasie und Delphine über die Maßen. Alles, was er besitzt, gibt er für die beiden Töchter hin, welche mit ihrer jeweils schönen Mitgift schwerreiche, hochangesehene, aber kaltherzige Männer ehelichen. Kaum hat der Vater sein Vermögen auf die beiden Schwiegersöhne übertragen, damit es seinen beiden "Augäpfeln" auch gut gehe, verlieren die Schwiegersöhne jedes Interesse an dem linkischen, bürgerlichen Schwiegervater, der auf jeder festlichen Veranstaltung zu stören scheint. Den Töchtern wird von ihren Ehemännern der Umgang mit dem Vater untersagt. Werden sich die beiden geliebten Töchter, von Goriot zärtlich "Nasie" und "Fifine" genannt, über das Verbot ihrer Ehemänner hinwegsetzen, um ans Sterbebett ihres Vaters zu eilen, als die jungen Studenten Bianchon und Rastignac, die Vater Goriot während seiner letzten Tage pflegen, sie bitten zu kommen?
Diese Frage nagt am Leser bis zu den letzten Seiten des Buches und hält die Spannung aufrecht. Am Ende sind wir ratlos, was wir aus dem Buch über "die rechte Elternliebe" lernen können. Auf jeden Fall teilen wir mit Balzac die Sympathie für seinen Helden Goriot.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Vielleicht werden alle, die sich den Kinderglauben an den Gutmenschen, ja schlichtweg den Glauben an die Moral noch erhalten haben, dieses Buch angewidert zuschlagen. Vielleicht werden - wenn ein Buch denn so stark berühren kann - den zärteren Gemütern ein paar Tränen entrinnen.

Das alles tut der Genialität dieses Werkes nicht den geringsten Abbruch. Auch wenn die Authenzität und das Gefühl ein wenig unter der - wie ich meine - verkorksten Übersetzung leidet, wird der Leser mitgerissen in das dunkle, schmutzig-miefende Paris des 19.Jahrhunderts. Ein Gärballon aus menschlichem Unrat, Eitelkeiten, maßloser Gier und Intrigen.

Vater Goriot, der im Zuge der Französichen Revolution Millionen Francs mit seinem Getreidehandel machte, ist ein verliebter Tor. Nicht, dass es eine Frau wäre, in die er vernarrt ist. Es ist bedingungslose Tochterliebe, die den kauzigen Mann umtreibt und so hat er beschlossen, das gesamte Vermögen in seine Töchter zu stecken, damit diese in den obersten Schichten Paris verkehren können. Aber schon bald ist er in den feinen Salons nicht mehr gern gesehen, die Töchter schämen sich seiner Anwesenheit und verlachen ihn gemeinsam mit ihren adligen Anwärtern. Vater Goriot selbst zieht sich zurück in eine schmierige Spelunke, in der er ein trostloses Dasein unter dubiosen Gestalten fristet.

Balzac hat mit dem "Vater Goriot" einen Roman des menschlichen Schmutzes geschrieben, anwidernd und doch von tieftrauriger Schönheit und Aufrichtigkeit - das alles hat der Kaffeesüchtige übrigens in gut neunzig Tagen vollbracht. Wer neben den gediegenen Seiten des Lebens auch einmal die schmutzige, eklige sehen muss, findet hier - im Vergleich zu Houellebecq - noch ein Exempel der eher sanften Art.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Schlecht und holprig übersetzt
Wenn man etwas französich kann, kann man sich den Original Text im net
suchen und vergleichen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Eva Literati veröffentlicht
Vorlesen
eine seltsame Diktion. Man hat den Eindruck, daß die Vorleserin froh ist, den jeweiligen Satz erfolgreich geschafft zu haben. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von ein veröffentlicht
Beeindruckend
"Vater Goriot" beschreibt im Balzac typischen Stil sehr detailliert, dabei aber trotzdem packend und eindrucksvoll das Verhalten der Hauptperson(en). Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von E. Lueck veröffentlicht
Nichts fehlt, was eine gute Geschichte haben sollte!
Verständlich geschriebene, gesellschaftskritische Geschichte, sehr gut zu lesen, zum Nachdenken anregend, Mitgefühl erregend, zeitlos, sehr zu empfehlen! Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Jörg Wolter veröffentlicht
absolut lesenswert
Honore de Balzac schreibt hier eine zutiefst anrührende, gesellschaftskritische Geschichte über die unermessliche Liebe eines Vaters zu seinen Töchtern, über... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten veröffentlicht
Klassisches Meisterwerk mit erstaunlicher Aktualität
Nur wenige Tage schrieb Balzac an diesem Buch aus seiner "Menschlichen Komödie". Hat man sich durch die ersten Seiten mit weit ausschweifenden Betrachtung aller möglichen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2010 von Dorothee
Vater Goriot
Lektüregenuss aus der Ära des Frühkapitalismus: Es muss nicht immer ein Sachbuch sein, wenn es darum geht, das Wesen des Geldes zu verstehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2009 von ECOreporter.de
Ein Buch zum nachdenken
Vater Goriot ist der erste Roman von Balzac den ich gelesen habe und ich finde Ihn fantastisch. Ich denke über die hohe schriftstellerische Kunst Balzacs muss an dieser Stelle... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2007 von Lissy Bennet
Balzac verzeiht Vieles!
Das wohl bekannteste Werk von Balzac! Hervorragende französische Literatur. Ein "Muss" für Liebhaber dieser Sparte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2007 von kuede
Lesenswerter Klassiker
Die nachnapoleonische Gesellschaft ist längst untergegangen, aber Balzacs kritischen Zeitroman "Vater Goriot" liest man noch heute mit großer Spannung und Anteilnahme. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. März 2007 von Rolf Dobelli
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