Rezension zu: "Vater der Braut" (USA 1991) und "Ein Geschenk des Himmels" (USA 1995)
Ad 1. "Vater der Braut" (USA 1991)
Zum Inhalt:
Der Klein-Unternehmer und Hersteller von Sportschuhen, George Stanley Banks (Steve Martin), lebt mit seiner Frau Nina
(Diane Keaton) und seinen zwei Kindern, einer erwachsenen Tochter und einem jüngeren Sohn in einem kleinen Haus in
San Marino (Kalifornien).
Eines Tages eröffnet Annie (Kimberly Williams) ihren Eltern, dass sie beabsichtigt, bald zu heiraten. Nina ist ganz angetan
von dieser Vorstellung, während George jedoch aus allen Wolken fällt. Die Vorstellung, seine geliebte Tochter einem anderen
Mann zu überlassen, gefällt ihm ganz und gar nicht.
Doch die Dinge nehmen ihren Lauf, ohne dass George etwas dagegen unternehmen kann und so fügt sich schließlich resigniert
ins Unvermeidliche.....
Ad 2. "Ein Geschenk des Himmels" ( Vater der Braut 2 - USA 1995 )
Dieser Film ist die Fortsetzung des Films "Vater der Braut" aus dem Jahre 1991!
Zum Inhalt:
George Banks (Steve Martin) hat sich inzwischen wieder einigermaßen -sowohl nervlich, als auch finanziell- von der Hochzeit seiner Tochter Annie (Kimberly Williams) erholt. Zur Erinnerung: Annie Banks hatte im Jahr zuvor Bryan MacKenzie (George Newbern) geheiratet und erwartet nun ihr erstes Baby. Während Nina Banks (Diane Keaton) ganz in ihrem Element ist, weil sie die Schwangerschaft und Geburt ihrer Tochter organisieren darf, gerät Annies Vater, George, ins Grübeln. Er hat sich noch kaum mit der Partnerwahl seiner Tochter abgefunden, und dass er demnächst Großvater werden soll, zwingt ihn unerwartet zu einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Älterwerden....
Bewertung:
Diese US-amerikanischen Filmkomödien aus dem Jahre 1991 und 1995 sind Neuverfilmungen der gleichnamigen Filmklassiker aus den Jahren 1950 und 1951 mit Spencer Tracy und Elizabeth Taylor in den Hauptrollen.
Nun haben es gerade Neuverfilmungen bekannter und erfolgreicher Filmklassiker oft sehr schwer, von den Fans akzeptiert
zu werden. Ich bin ein Fan der beiden Originalverfilmungen (1950 und 1951) und finde auch die beiden Neuverfilmungen
(1991 und 1995) sehr gelungen.
Steve Martin ist ein hervorragender Schauspieler und Komiker und "bescherte" uns mit der Neuverfilmung dieses Filmstoffs
zwei absolut sehens- und empfehlenswerte Filme, die beide ihren eigenen "Charme" haben.
Die Bild- und die Ton-Qualität dieser Technicolor-Spielfilme (Filmlänge ca. 100 min bzw. 101 min) ist sehr gut.
Übrigends:
Den professionelle Hochzeit-Organisator Franck ("Fronk") Eggelhoffer (Martin Short), der diese Rolle wirklich hervor-
ragend spielt, sollte man sich auch ansehen in dem Spielfilm: "Die Reise ins Ich" (USA 1987)!
Auch dieser Film ist eine ausgezeichnete Komödie!