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Produktinformation
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Wem einst Geschichte durch trockenes Zahlenlernen in der Schule verleidet wurde, der kann sich hier davon überzeugen, wie faszinierend Freud und Leid der damaligen Menschen sein können. Seinen besonderen Reiz erhält der Film durch die Schilderung des Geschehens aus der Perspektive der kleinen Leute. Im Mittelpunkt steht Vatel, der als einer der wenigen zwischen den beiden ansonsten völlig getrennten Welten der Adeligen und Bediensteten hin- und herwechselt. Seine größte Intensität entfaltet der Film, wenn die Kamera dem rastlosen Vatel in die endlosen Küchengewölbe folgt. Scheinbar überall hat er seine Augen, kostet hier an einem Teig, gibt Tipps zur Verbesserung, löst da ein Problem. Vatel, von Depardieu wundervoll als nach außen starker Mann mit empfindsamer Seele verkörpert, versieht seine Aufgabe mit einer Leidenschaft, die sonst nur noch bei Künstlern anzutreffen ist.
Als Vatel jedoch im Laufe der Tage das nichtsnutzige Treiben und die maßlose Verschwendungssucht der Hofgesellschaft miterlebt, wachsen in ihm Abscheu und Verachtung. Nur die Hofdame Anne de Montausier (Uma Thurman) zeigt noch Herz und eine zarte, aber hoffnungslose Liebe entwickelt sich zwischen ihnen. Anfangs ist Vatel stolz auf seine Leistung und von seiner Wichtigkeit überzeugt. Doch zuletzt muss er einsehen, dass auch er nur ein Sklave ist, genauso wie die verarmte Anne, die sich glücklich schätzen darf, wenn der König sie in sein Bett befiehlt. Ein wunderbarer Historienfilm, der, völlig frei von Pathos oder Kitsch, nicht nur mit prachtvollen Dekors und rauschenden Kostümen besticht, sondern auch mit Seele. --Elke Wolter
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Gérard Depardieu (Vatel) erwacht aus seinem Schneckenhaus mit alles Zeichen der Verwirrung und des Zögerns, welches diesem Thema angemessen ist. Uma Thurman (Anne de Montausier) verknallt sich nicht einfach sondern wagt diese Liebe schrittweise. Und beide scheitern (oder doch nicht?) großartig.
Die DVD ist technisch hervorragend. Das Bild ist scharf, klar und hell. Der Ton für ein DolbyDigitalverfahren sehr musikalisch (wichtig bei der großen Anzahl von barocken Musikstücken). Etwas kurz kommen nur die Boni. Zwar nett gemacht und ausnahmsweise wirklich aussagekräftig, nur bei so einem großen Film wäre ich auf etwas mehr neugierig gewesen.
Zusammengefaßt: Großes Kino in jeder Beziehung! Die Ausstattung, die Musik, die Feuerwerke, die Feste ... alles prächtig und schön und dabei gleichzeitig nur Hintergrund für eine wunderbare weil zutiefst menschliche Erzählung.
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Ein bunter Film mit einem dennoch tragischen Ende, ein Feuerwerk aller Sinne, einfach unvergesslich in der fast schlaraffenland-ähnlichen Anhäufung unwahrscheinlichster Geräusche, Essensplatten, Gartenbeleuchtungen und in der realistischen Darstellung des mondänen Lebens am Hofe des Louis 14..
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