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Varusschlacht: arminius-varusschlacht.de
 
 
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Varusschlacht: arminius-varusschlacht.de [Taschenbuch]

Christian Schoppe , Siegfried Schoppe , Stephan Schoppe
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 140 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (26. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833493631
  • ISBN-13: 978-3833493638
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 696.449 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Fand die Varusschlacht in Kalkriese statt? Oder vielleicht doch im Teutoburger Wald? Fest steht: Wenigstens viermal ließen sich die römischen Feldherren von ihrem cheruskischen Gegenspieler in Germanien in verlustreiche Hinterhalte locken. Das Buch zeigt, wie die Römer über 30 Jahre erfolglos versuchten, eine Provinz Germania Magna zu schaffen und am Ende doch scheiterten.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von G. Elser
Format:Taschenbuch
Das Umschlagbild vermittelt bereits den Kern des Inhalts. Statt Kalkriese lokalisiert Schoppe den Ort der Varusschlacht im heutigen Kreis Lippe. Wer den Hintergrund der Diskussionen im Vorfeld des Jubiläumsjahres 2009 und die damit einhergehenden Marketing-"Schlachten" zwischen dem Landkreis Osnabrück und dem Kreis Lippe kennt, wird dieses Buch schnell dort einordnen, wo es im Großen und Ganzen auch hingehört: in die Schublade der Befürworter einer lippischen Schlachtstätte. Schoppe hat sich den Befürwortern der lippischen These dabei angedient. Seiner Kritik an Kalkriese lässt sich in manchen Aspekten durchaus folgen. Aber da empfiehlt sich eher Wolters als kenntnis- und argumentationsreicher Wissenschaftler. Die Argumente pro Lippe (Winfeld etc.) sind dürftig. Bisherige kleinere Grabungen haben eigentlich nichts bedeutsames zu Tage gefördert. Leider sind die Grabenkämpfe vor dem Hinblick von Tourismus und merkwürdigem Lokalpatriotismus nicht gänzlich beendet. Wenn sich fachfremde Landräte und die Politik für "ihre Region" als Schlachtort aussprechen, dann mutet das alles andere als kompetent und glaubwürdig an. So bedient Schoppes Werk in erster Linie auch lippische Interessen. Um nicht missverstanden zu werden: das Buch ist lesbar und enthält eine recht gelungene Übersicht über die bisherigen Forschungserkenntnisse. Mit R. Wolters ist da aber weitaus besser bedient.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist gewissermaßen die Fortsetzung der Streitschrift von Schoppe, Schoppe & Schoppe, mit der sie die Lokalisierung der Varusschlacht bei Kalkriese infrage stellen. Damit haben sie sich in der Varusschlacht-Szene bereits einen Namen gemacht und allein deshalb schon kann man an diesem Buch nicht einfach vorbeigehen.
Das Buch macht also dort weiter, wo die Streitschrift aufhört: Nachdem es Kalkriese nicht sein kann, erhebt sich die Frage nach dem wahren Ort. Und dazu hat dieses Buch reichlich Material und einfallsreiche Argumentation zu bieten. Im Gegensatz zu manch anderer Publikation wird die Varusschlacht zudem in den breiten Hintergrund der Gesamtgeschichte eingebettet. Die vorgeschlagene Lokalisierung klingt plausibel. Alles in allem haben die Schoppes einen beachtenswerten Diskussionsbeitrag geliefert.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die Varusschlacht gilt als eine der schwersten Niederlagen Roms und gleichzeitig als Wendepunkt der europäischen Geschichte, als im Herbst des Jahres 9. n. Chr. ein Achtel des römischen Gesamtheers - drei Legionen samt Hilfstruppen und Tross mit mehr als 18.000 Mann - unter der Führung des Senators Publius Quinctilius Varus in mehrtägigen Kämpfen auf germanischem Boden gänzlich vernichtet wird.
Mit seinem mörderischen Hinterhalt gelang es Arminius, dem germanischen Fürsten der Cherusker, samt seiner Hilfstruppen vereinter Stämme, das rechtsrheinische Gebiet Germania vor der weiteren römischen Expansion und einer letztendlich vollständigen Romanisierung zu bewahren.

»Von der Varusschlacht geht eine solche Faszination aus, dass sogar Fachwissenschaftler sich verleiten lassen, um ihre Örtlichkeit zu kämpfen. Es ist hier mehr die Trophäe, die zählt, als der wissenschaftliche Fortschritt.«
(Schoppe)

Was für die einen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Teutoburger Wald zu lokalisieren ist, ist für andere noch immer ein Rätsel, das unter Berücksichtigung diverser Anhaltspunkte und weniger, schriftlicher Überlieferungen dazu animiert, pausenlos nach dem Ort des Geschehens zu suchen.

Die Autoren Schoppe gehen in ihrem Buch jenen Rätseln der vermutlichen Lage nach, wobei sie hauptsächlich Umwelt und Infrastruktur jener Zeit zu rekonstruieren versuchen, um daraus neue Anhaltspunkte und Lagehypothesen zu ziehen.
Starke Zweifel an dem umstrittenen Schlachtort Kalkriese im Osnabrücker Land werden anhand vielzähliger Erkenntnisse und Funde untermauert und die dortige PR-Maschinerie stark von den Autoren unter Beschuss genommen und angezweifelt, was allein schon auf dem Buchcover provozierend zur Geltung kommt.

Von Wissenschaftsmanipulation" bis zum Glaubenskrieg"

Welche germanischen Einnahme- und Rohstoffquellen erhoffte sich die Wirtschaftsmacht Rom im Barbaricum zu erschließen?
Wie war es um 9 n.Chr. um Verkehrswege, Infrastruktur und Logistik bestimmt?
Eindrucksvoll beschreiben die Autoren hierbei intensive Handels- und Verkehrsnetze, die sich überwiegend im Lipper Land finden lassen und die anhand von Kartenmaterial und diversen (Ein)Zeichnungen direkte Verbindungen zu den Stämmen erkennen lassen, die an der Schlacht beteiligt gewesen sein sollen.
Weiterhin wird seitens der Autoren ein interessantes Bild des Cheruskerfürsten Arminius, dem Meister des filigranen Hinterhalts gezeichnet.
Neben der Lokalisierung des Pontes Longi, dem möglichen Handlungsort der Auseinandersetzungen am Idistaviso und Angrivarierwall versuchen die Autoren nicht nur vordergründig den Radius der Varuskatastrophe einzugrenzen, sondern darüber hinaus den Schlachthergang zu rekonstruieren und ihn anhand der geografischen Gegebenheiten zu verorten. Interessant sind hierbei vor allem die genannten Rekonstruktionsversuche unter Zuhilfenahme der in der Umgebung gemachten Funde, die darauf schließen lassen, dass die umstrittene Region Kalkriese auch zukünftig noch als Schlachtort in Frage gestellt werden sollte.

Eine ausführliche Zeittafel im Anhang und vor allem das Kapitel Arminius in Sage und Dichtung, in denen die Autoren auf Verknüpfungen zum Nibelungenlied hinweisen runden das Gesamtangebot des Buches ab.

Einiziges Manko: der etwas andere" Klappentext, der nur eine Karte der von den Autoren eingegrenzten Region darstellt. Ein paar knappe Textinformationen zum Buch wären hier sicher um einiges hilfreicher gewesen. Doch letztendlich sollte dies dem guten Gesamtreindruck keinen Abbruch tun.
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